Dragon Quest IV - DS-Wiedergeburt eines Rollenspiel-Klassikers

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(Colin) Darauf haben europäische RPGler mit Nippon-Affinität knapp 20 Jahre gewartet: 1990 erschien das vierte Dragon Quest in Japan auf dem NES. Mit dem DS-Remake findet der Kerkerklassiker nun endlich seinen Weg in hiesige Gefilde – in mächtig aufgebohrter Form.

Dragon Quest IV  - DS-Wiedergeburt eines Rollenspiel-Klassikers

Die augenscheinlichste Veränderung gegenüber dem Original betrifft – wenn wundert’s – die Optik. Statt farbarmer Pixelkulissen durchwandert ihr nun herrliche 3D-Kulissen, die dem eigenständigen Look von Charakter-Designer Akira Toriyama alle Ehre machen. Inhaltlich spendierte Hersteller Square Enix dem 2008er-Update ein neues Kaptiel. Ansonsten hält sich “Die Chronik der Erkorenen” eng an die fernöstliche Ur-Modul.

Will heißen: Städtebesuche, Oberwelt-Streifzüge und metzelintensive Dungeon-Erkundungen wechseln sich in schöner Regelmäßigkeit ab. Dabei ist es vor allem der serientypische Humor, der das spielerisch rustikale Fantasy-Abenteuer auch heutzutage noch spielenswert macht. Ungewöhnlich dabei: Die “Erkorenen” treffen sich erst relativ spät im Spiel, die ersten Kapitel nutzen die Macher, um die Protagonisten individuell vorzustellen. So manchem Luxus verwöhnten Neuzeit-RPGler dürfte dabei vor allem die knallharte Speicherpolitik frusten: Nur in den Kirchen darf der Spielstand gesichert werden. Sonst gibt es nur noch den üblichen DS-Quicksave.

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