Handheld Monday: Spielspaß-Trio für DS

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(Colin/Daniel) Mit drei grenzverschiedenen Hosentaschenmodulen läuten wir die neue Woche ein. Mit dabei Rollenspielkost namens Etrian Odyssey, die Castlevania-Verarsche Barnyard Blast sowie die innovative Blasenbugsiererei Soul Bubbles.

Handheld Monday: Spielspaß-Trio für DS

Etrian Odyssey
Solide und komplexe First-Person-RPG-Kost bietet sich uns in “Etrian Odyssey”.
Während die Amerikaner morgen bereits den zweiten Teil “Heroes of Laagard” in Empfang nehmen dürfen, hat sich bei uns der erste Teil in den Verkaufsregalen eingefunden.
Wenn man sich den Titel so ansieht, erahnt man auch, warum.
Spiele wie dieses sind dank ihrer Komplexität sehr speziell.

Worum geht es?
In der Stadt Etria wurde ein unterirdischer Wald entdeckt, der voller Mysterien steckt.
Und genau um diese Mysterien geht es in dem Spiel.
Zuerst gilt es sich eine Gilde mit bis zu fünf Kämpfern zu erstellen.
Dabei wählt man aus acht verschiedenen Charakter-Klassen aus, die in zwei Reihen fortan monster-schlachtend durch die 30 Ebenen des Labyrint- Waldes ziehen.

Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, die Gegner sind teilweise verdammt hartnäckig.
Besonderer Clou von “Etrian Odyssey” ist, dass es keine Karte gibt.
Wäre ja auch langweilig in einem Labyrinth.
Die Karte müsst Ihr Euch selber per Stylus und Touchscreen malen.

Alles in allem ein wirklich spezielles Spiel, aber wer auf traditionelle RPG steht ist mit diesem Titel aus dem Hause “Atlus” die nächsten Wochen bestens bedient und sinnvoll beschäftigt.

Barnyard Blast
Wenn ein Schwein(!) gegen Untote, Zyklopen-Fledermäuse und andere Dämonenviechereien zu Felde zieht, dann kann das Ganze nicht ganz ernstgemeint sein. Und tatsächlich: “Barnyard Blast” sieht nicht nur so ähnlich aus, wie einschlägige “Castlevania”-Episoden, es spielt sich auch recht ähnlich.

Auf der Suche nach seinem Sohn erkundet das Heldenschwein sechs Levels, springt über heikle Hindernisse und plättet unzählige Unholde. Ein üppiges Waffenarsenal macht’s möglich. Mit Pistole, Shotgun (super auf kurze Distanz, aber nur mit begrenzter Muni), Dynamitstangen und magischer Peitsche sehen die vielgestalten Gegner bald kein Land mehr.

Vom satirischen Ansatz einmal abgesehen, ist das Ganze zwar nicht sonderlich innovativ ausgefallen. Für den kleinen Old-School-Action-Hunger zwischendurch reicht’s aber allemal. Zumal das Spe(c)ktakel nur knapp 20 Euronen kostet.

Soul Bubbles
Zum Abschluss des heutigen Handheld-Montags gibt’s dann nochmal richtig frisches Futter für den DS-Modulschacht. Das Grundprinzip von “Soul Bubbles” ist fix erklärt. Bugsiert mittels Windkraft eine Handvoll zarter Seelen durch hindernisgespickte Levels zum Ausgang. Zieht den Stylus einfach in die eine Richtung und schon pustet Euer Alter Ego die in einer Blase befindlichen Seelen entsprechend an – so weit, so einfach.

Dummerweise warten in den Labyrinthen allerlei Feinde, Speerfallen und Engpässe, die Euch das Weiterkommen erschweren. Glücklicherweise ist mit Pusten allein Euer Fertigkeiten-Potenzial noch nicht erschöpft. Per Digikreuz stülpt Ihr Euch diverse Masken über und erhaltet zusätzliche Talente. Der Spalt ist zu schmal für Euere Blase? Kein Problem: Schneidet die Blasen einfach so lange eintzwei bis die einzelnen Segmente durch die Lücke passen. Der Schalter ist zu groß für Euer zartes Bläschen? Pumpt die Glibberhülle so lange voll Luft, bis Ihr mit genügend Schmackes den Mechanismus aktivieren könnt.

Mit “Soul Bubbles” hält endlich wieder richtig frische Geschicklichkeitskost Einzug auf dem DS. Auf jeden Fall einen Blick wert!

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