Handheld-Monday: Von Superhelden & Küchenkrisen

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(Colin) DS-Action im Doppelpack: Ein neues und ein nicht ganz so frisches Handheld-Abenteuer haben wir heute für Euch im Angebot. Bei erstgenanntem handelt es sich um Fantastic Four: The Rise of the Silver Surfer. Diner Dash hat hingegen schon ein paar Regalwochen mehr auf dem Buckel.

Handheld-Monday: Von Superhelden & Küchenkrisen

Dass Spielumsetzungen populärer Kinostreifen meist eher ein Fall für die Tonne sind, ist eines der hartnäckigsten Vorurteile der Zockerwelt. Umso trauriger, dass die DS-Versoftung des aktuellen Marvel-Streifens diesbezüglich alle Klischees bedient. In “Rise of the Silver Surfer” übernehmt Ihr abwechselnd – nicht wirklich analog zur Filmstory – die Rolle der vier Comichelden. Drei von ihnen (der Gummidokotor, die Braut mit den Energiefeldern und das fette Steinmonster) springen, prügeln und ballern sich durch diverse 2D-Labyrinthe. Die menschliche Flamme fliegt in guter alter Shooter-Manier von unten nach oben und schießt sich den Weg frei.

Spaß will allerdings bei keiner der Spielvarianten so richtig aufkommen.
Weder die Spiel-Optik, das Level-Design noch das Gameplay können überzeugen und vermitteln einen angestaubten Charakter.
Schade eigentlich, dass der Titel mehr wie eine GBA-Version aussieht.

“Diner Dash” aus dem Hause Eidos macht da schon mehr Spaß. PCler kennen die Knobel- und Geschicklichkeitsreihe vielleicht schon, auf dem DS ist sie neu. Dabei dreht sich alles um den perfekten Service in Restaurants. Via Stylus leitet Ihr wartende Gäste zu Tischen, nehmt ihre Bestellung auf, serviert das Essen, kassiert und räumt abschließend den Tisch für neue Gäste ab. Soweit so gut. Doch dummerweise fällt der tatsächliche Alltag weit stressiger aus: Familien mit schreienden Kindern verlangen nach Babystühlen, eine Restaurantkritikerin stattet eurem Etablissement regelmäßig Besuche ab und Tischreservierungen, die Ihr ignoriert führen zu Kunden Ärger.

Eine Herzanzeige gibt bei jedem Gast Auskunft über seine Laune. Grundsätzlich gilt: Je schneller die Leute bedient werden, desto mehr Kohle klingelt in der Kasse. Und erwirtschaftete Kohle lässt sich in neue Inneneinrichtung und noblere Gastschenken stecken. Im späteren Verlauf wird das Ganze zwar schon mal etwas hektisch. Insgesamt begeistert die frische Idee und die ordentliche Spielbarkeit. Ein klarer Fall für Knobel- und Geschicklichkeitsfanaten.

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