Kicken & Meucheln: PES 2008 & Assassin's Creed (DS)

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(Colin/Nils) Zwei großen Konsolentitel wagen heute den Sprung auf den kleinen DS. Wie schlagen sich Konamis Fußball-Sim PES 2008 und Ubisofts Mittelaltermeuchelei in der Unterwegs-Version? Wr verratens Euch!

Kicken & Meucheln: PES 2008 & Assassin's Creed (DS)

PES 2008
Heute widmen wir uns der DS-Umsetzung der aktuellen Fußballsimulation aus dem Hause Konami. Der Versuch, die Komplexität und Grafikpracht der Konsolenversionen auf Nintendos Handheld zu übertragen, ist natürlich zum Scheitern verurteilt. Die pixeligen Spieler und deren Steuerbarkeit sind nicht mit dem großen Bruder vergleichbar. Auf der Wii hat man aus der Not eine Tugend gemacht und sich ein speziell auf diese rechenärmerer Konsole zugeschnittenes Konzept ausgedacht und dabei die Möglichkeiten der Wiisteuerung ausgenutzt. Auf dem DS hieße das: verstärkter Einsatz des Stylus. Doch leider kommt der Touchscreen nur unerwähnenswert rudimentär zum Tragen. Der untere Bildschirm wird lediglich als Radar genutzt. Was allerdings auch nötig ist, denn der sichtbare Spielfeldausschnitt ist eher klein und bietet wenig Übersicht.
Was dabei herauskommt ist dann ein grafisch und spielerisch wenig begeisterungsfähiges Fußballspiel. Ein Vorteil gegenüber dem großen Bruder hat die DS-Version dennoch: einen funktionierenden Onlinemodus. Während die PC- und Konsolenversionen unter herzschwachen Servern leiden, hat auf dem DS der von uns getestete 1-vs-1 Modus problemlos funktioniert.

Assassin’s Creed: Altair’s Chronicles
Inhaltlich vor seinem epischen Debüt auf PS3 und 360 angesiedelt, springt, schleicht und meuchelt sich Profikkiller auch in der DS-Version durch ein Mittelaltersetting im Nahen Osten. Dabei habt Ihr allerdings weit weniger Freiraum als auf den stationären Konsolen.

Statt großer Freiheit erwarten DSler abgetrennte Areale voller Feinde, fieser Fallen und haariger Sprungpassagen. Gerade letztgenannte fallen mitunter ganz schön frustig aus. Weil Ihr die starre Kamera weder drehen noch zoomen dürft, sind die Absprungpunkte in den 3D-Welten manchmal schwer zu finden. Auf dem DS hüpft Altair nämlich nicht mehr autonom von Hausdach zu Hausdach.

Typische DS-Kost kommt bei den Mini-Spielen vor. Beim Diebstahl lotst Ihr den gewünschten Gegenstand an diversen Hindernissen vorbei aus der Tasche Eures Opfers. Bei den Verhören gilt es, zeitnah Schmerzpunkte zu aktivieren, um den Deliquenten zum Reden zu bringen – “Elite Beat Agents” lässt güßen.

Insgesamt finden sich in der Hosentaschenversion zwar viele Elemente des großen Fassung wieder. Insgesamt ist das Ganze aber zu unspannend, grobschlächtig und hakelig ausgefallen, um Taschenspieler wirklich zu begeistern.

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