Prince of Persia: The Fallen King - Der persische Prinz kraxelt auf dem DS

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(Cpt. Kowski) Nicht nur auf den Next Gen-Konsolen feiert unser aller Lieblings Prinz aus Persien ein bildgewaltiges Comeback. Auch auf dem Nintendo DS schickt euch Ubisoft ein Abenteuer aus 1001 Nacht. Doch ist Prince of Persia: The Fallen King auch spielerisch königlich?

Prince of Persia: The Fallen King - Der persische Prinz kraxelt auf dem DS

All zu viele Gemeinsamkeiten gibt es zwischen “Prince of Persia” und “Prince of Persia: The Fallen King” nicht. Ok, beide Titel haben den gleichen Erscheinungsdatum und die Protagonisten tragen die identische Kleidung. Außerdem befinden sich beide Titel im identischen Genre. Mit dem dunklen Gott “Ahriman” haben beide Prinzen auch den gleichen Bösewicht. Das war’s dann aber auch schon…

Während ihr euch auf der Xbox 360 und co. mit “Elika” nicht nur eine schöne, sondern auch mächtige Gefährtin an die Seite gestellt bekommt, die einen jedes mal vor dem Tod bewahrt, gesellt sich auf dem Handheld die Gestalt “Zal” hinzu. Die darf man sogar per Knopfdruck selber steuern: “Zal” unterstürzt euch nicht nur im Kampf mit magischen Attacken, sondern kann auch durch Interaktion mit der Umgebung neue unpassierbare Orte erreichbar machen.

Ansonsten hüpft und rennt ihr in “Prince of Persia: The Fallen King” von links nach rechts und haut fiesen Schergen mit dem Säbel auf die Zwölf! Dabei wird überaus häufig Gebrauch vom Stylus gemacht. Schläge oder Sprünge werden per Druck mit dem Touch Pen auf dem Screen ausgelöst. Dabei kann es leider des öfteren mal zu Ungereimtheiten bei der Abfrage kommen. Statt einem mächtigen Schwerthieb rollt ihr durch die Gegend. Punktgenaue Landungen sind ebenfalls nicht immer möglich. Ein wenig mehr Feintuning wäre hier Balsam für die strapazierten Nerven gewesen.

Audiovisuell präsentiert sich “Prince of Perisa: The Fallen King” ganz gut. Das Design hält sich zwar nicht an die Versionen der großen Brüder, weiß aber dank der bunten Farben und den kindgerechteren Comic-Look zu gefallen. Einzig die vereinzelt auftretenden Clipping-Fehler trüben das Bild. Die Klangkulisse kann da nicht ganz mithalten. Zwar verbreitet sich schnell orientalischer Flair, aber die verschwindet bei den monotonen und schnell wiederholenden Lieder in Handumdrehen.

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