SimAnimals DS - Die Sims in grün

Leserbeitrag
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(Martin) Neues von den Sims. Was mit Häuserbau in SimCity" anfing und mit der Lebens-Simulation Die Sims" zum erfolgreichsten Spiel aller Zeiten wurde, wird jetzt grün. Der Wald und seine Tiere stehen im Mittelpunkt von EAs SimAnimals" für den DS.

SimAnimals DS - Die Sims in grün

Raus aus der Stadt, rein in den Wald. Im neusten Spross der erfolgreichen “Sims”-Reihe geht es um das zentrale Anliegen von Greenpeace, die Natur. Als “Gott” schaut ihr aus der Vogelperspektive auf einen Wald, voller possierlicher Tierchen. Eure Aufgabe ist es, diesen sauber zu halten und für ein gesundes Ökosystem zu sorgen.

Klingt nach “Viva Piñata” und ist es auch. In der niedlichen, wenn auch leicht austauschbaren 2-D-Welt, arbeitet ihr euch von Abschnitt zu Abschnitt und beweist euer grünes Herz. Tiere wollen gefüttert werden, ihre Bäuche gekrault und Pflanzen und Bäume bewässert – ja, in “SimAnimals” geht es auch um die Pflanzenwelt. Durch die beschriebenen Aktionen schafft ihr Vertrauen zu den Tieren, die es euch mit “Zufriedenheit” danken. Die verschiedenen Tiere (u.a. Bären, Eichhörnchen und Kaninchen) haben dabei unterschiedliche Bedürfnisse und eine begrenze Lebensspanne. Damit sie nicht aussterben, müssen sie sich auch paaren, was in der Obhut des Spielers liegt. Zusammen mit dem “Survival of the fittest”-Aspekt lässt sich so das Gleichgewicht gehörig aus den Fugen bringen. Vermehrt sich die Beute einer Rasse verstärkt, lockt das neue Tiere an. Das übermäßige Sterben der Beutetiere hat den gegenteiligen Effekt.

Habt ihr genug Tiere glücklich gemacht, oder die Aufgaben des Abschnitts gelöst (à la “Sammle 5 Tannenzapfen”, “Locke ein Kaninchen an”), könnt ihr zum nächsten Abschnitt fortfahren. Das steuert sich dank des Touchscreens des DS herrlich einfach. Mit einem kurzen Klick lassen sich Tiere und Pflanzen greifen, verschieben und umpflanzen, oder gar im göttlichen “Rucksack” verstauen, der als eine Art Inventar dient. Auch das Mikrofon des DS wurde geschickt eingebaut: durch sanftes Pusten könnt ihr den Wind im Spiel simulieren und so Pollen verteilen und Obst vom Baum ernten.

Das alles gestaltet sich recht einfach und anspruchslos, was wohl an der angepeilten Zielgruppe liegt: “SimAnimals” ist für Kinder von 8-10 gedacht. Die werden auch darüber hinwegsehen können, dass es den Tieren an Persönlichkeit fehlt. Sie verhalten sich immer nach dem Gleichen Muster und wirken arg generisch. Ein paar Ausreißer, welche die Konformität der anderen brechen, würden für deutlich mehr Abwechslung sorgen. Außerdem krankt “SimAnimals” an den Schwächen der Serie: man macht immer dasselbe (was Fans aber nicht stören dürfte).

Alles in allem ist “SimAnimals” ein niedliches Spiel für Kinder, das die Kleinen behutsam mit der Natur in Berührung bringt. Ein wenig mehr Liebe zum Detail hätte das Spiel “ökologisch wertvoller” gemacht. Übrigens: “SimAnimals” gibt es auch für die Wii, hier aber in 3-D!

Wer mehr wissen möchte, der schaltet heute Abend um 20:15 ein, wenn euch Dennis das Spiel vorstellt.

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