skate it - Endlich draußen skaten...virtuell

Leserbeitrag
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(Cpt. Kowski) Nachdem EA mit skate. erfolgreich die PlayStation 3, Xbox 360 und in ein knappes Jahr später die Nintendo Wii im Sturm erobert hat, ist nun der kleine Hendheld von Big-N dran. Doch kann die Hosentaschen-Version von skate it ebenfalls überzeugen, oder hat der Siegeszug ein jähes Ende?

skate it  - Endlich draußen skaten...virtuell

Skaten ist schon cool, leider alles andere als einfach. Wer einen Ollie, Kickflip und co. können möchte, muss sehr lange und intensiv üben. Da das aber keinen Spaß macht, kann man ja auch einfach zur Konsole greifen. Oder man wählt den DS. Denn nun kann man auch endlich draußen skaten…virtuell.

Ziel des Spiels ist es, wie auch schon bei den anderen Versionen, die Karriereleiter nach oben zu klettern und ein berühmter Skater zu werden. Und das geht am einfachsten, wenn ihr euch in den unzähligen Challenges euer können zeigt. Dann werden auch irgendwann Sponsoren auf euch aufmerksam, die euch dann mit Klamotten oder Boards für lau geben. Und das ist natürlich der Knaller! Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und viele Highscores müssen geknackt, Fotos geschossen, Videos aufgenommen, Deathraces sowie Contests gewonnen werden

Wer “skate.” schon auf den Konsolen gespielt hat, fühlt sich auf dem DS sofort heimisch. Sämtliche Spots sehen ihren stationären Pendants verdammt ähnlich. Natürlich kann die Grafik nicht ansatzweise mithalten, macht aber für Nintendo DS Verhältnisse eine gute Figur. Stabile Framerate, detailreiche Umgebungen und die Bewegungen des Skaters überzeugen ebenfalls. Leider wirkt San Vanelona wie ausgestorben. Bis auf ein paar Skater, die durch die Gegend fahren und euch die Aufgaben erteilen, ist tote Hose. Aber vermutlich wäre das auch zu viel für den kleinen Double Screen-Kasten gewesen.

Am deutlichsten unterscheidet sich das Spiel logischerweise in der Steuerung. “skate it” wird nämlich zum größten Teil mit dem Stylus und dem Touchpad gesteuert. So pusht ihr euch durch die Gegend, in dem ihr einfach das Touchscreen berührt. Grinds, Flips, Verts und Varials werden ausgeführt, indem ihr mit den Pen in verschiedenster Form über den Touchscreen zieht. Zugegeben: In den ersten Minuten fühlt man sich wegen der großen Anzahl an Tricks komplett überfordert, aber nach ein wenig Einarbeitungszeit geht selbst der komplizierteste Grab einfach von der Hand.

Ein weiterer großer Punkt in “skate it” ist die Option, alles und jeden zu Gestalten. So lässt sich nicht nur der eigene Rollbrettfahrer nach Wunsch frei verändern, man kann sogar seinen eigenen Skatepark erstellen. Dabei hat man die freie Wahl, wo man welche Gegenstände hinpackt. Möchtet ihr lieber eine Lagerhalle voller Rails? Oder doch lieber die fetteste Half-Pipe? Ihr habt die Qual der Wahl, aber manche Objekte müsst ihr erst frei spielen. Auch Designs für das eigene Skateboard lassen sich ganz einfach erstellen. Vorausgesetzt man besitzt einen Hauch künstlerische Begabung.

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