Microsoft entdeckt das Konsolengeschäft – Die Xbox

Nun sind wir im Jahre 2000 angekommen und Spieler wurden mit einem ganz neuen Problem konfrontiert. Um welches es sich dabei handelt, erfahrt ihr im 5. Teil unserer Serie Entwicklung des Gamings.

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts avancierte die Sparte der Videospiele zum größten Zweig der Unterhaltungsindustrie und überholte sogar Hollywood. Aus diesem Grund wurde die Entwicklung von Games immer teurer. Ergebnis dieser Entwicklung war, dass Hersteller ihr Geld lieber in Fortsetzungen steckten, als das Risiko einzugehen, mit einem neuen Titel Schiffsbruch zu erleiden. Somit blieben Innovationen immer mehr aus und die Zahl am Ende eines Spieltitels wurde immer höher.

Nachdem sich Sega aus dem Konsolengeschäft zurückzog, kämpften nur noch Sony und Nintendo um Marktanteile an der Herstellerfront. Doch im Hinterstübchen schmiedete eine weitere Firma Konsolen-Pläne. Die Rede ist von dem Multimillionen Dollar Konzern Microsoft. Erste Erfahrungen sammelte der Windows-Konzern mit Segas Dreamcast. So spendierten sie dem kleinen weißen Kasten sein Betriebssystem, welches auf den Namen Windows CE hörte. Außerdem entwickelte der Konzern die Gaming-Schnittstelle Direct X.

Von da war es nur ein Katzensprung zur eigenen Konsole. Man nehme ein paar PC-Bauteile, kombiniere diese mit Direct X und steckt das Ganze in einen riesigen schwarzen Kasten. Noch ein grünes X befestigen und fertig war die Xbox. Übrigens: Der Name Xbox entstand aus dem X von Direct X und dem internen Namen der Konsole während der Entwicklung Box. Am 14. März 2002 war es dann soweit. Microsoft veröffentlichte die Xbox für knapp 500