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Ouya - Die Android-Spielekonsole - Alle Infos und Artikel

GIGA-Wertung:
Leser-Wertung:
15.0

Beschreibung

Mit OUYA soll eine neue Zeitrechnung im Bereich der Spielekonsolen eingeläutet werden. Die 99$-Konsole wird mit dem Android-Betriebssystem laufen und dabei keinerlei Grenzen für Entwickler und Spieler aufstellen. Es soll nicht nur jeder für die Konsole entwickeln dürfen – ohne irgendwelche Lizenzen einholen zu müssen - sie soll für die Spieler auch frei hackbar sein.

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Alle Artikel zu Ouya

Ouya: Eine 99$-Android-Konsole für Free2Play-Games - Kann das funktionieren?

Das ist doch mal ein ehrgeiziges Projekt für ein kleines Start-Up-Unternehmen. Eine eigene Spielekonsole, die Android als Betriebssystem nutzt und ausschließlich Free2Play-Titel anbietet. Ohne Überwachung darf jeder Entwickler wie er mag, digitale Spiele herausbringen, es gibt keine Querelen mit irgendwelchen Publishern oder den Konsolen-Herstellern. Zu schön um wahr zu sein?

Normalerweise würde die Ankündigung von Ouya wohl gar keine so großen Kreise ziehen. Was es jedoch so besonders macht, ist das Team, das dahinter steht. Gründerin und CEO von Ouya ist Julie Uhrman, vormals Vize-Chefin von Gamefly und Leiterin des Downloadgeschäfts von IGN. Ed Fries, ehemaliger Vizepräsident für Game Publishing bei Microsoft und “Vater” der Xbox steht als Berater zur Seite und Yves Behar wurde als Designer rekrutiert. Behar ist mit verschiedenen, sehr  ehrgeizigen Projekten bekannt geworden. So rief er etwa das Projekt “One Laptop Per Child” ins Leben, die durch Spenden 500 Millionen Kinder auf der Welt mit Laptops ausstatten will. Dafür haben sie selbst verschiedene, billig zu bauende Laptops konstruiert und hergestellt. Muffi Ghadiali, der als Produktmanager bei im Lab126 gearbeitet hat, ist ebenfalls dabei. Dort wurde etwa das extrem erfolgreiche Amazon Kindle gebaut.

Die Köpfe hinter dem Bau von Laptops, der Xbox, Amazons Kindle und Gamefly haben sich also zusammengefunden, um eine neue Art von Konsole zu bauen. Dass es nur ein Megakonzern mit Nintendo, Sony und Microsoft aufnehmen könnte, wissen sie wohl selbst am besten. Deshalb scheinen sie sich dafür entschieden zu haben, eine komplett neue Herangehensweise zu finden.

Der/Die/Das Ouya scheint auf den ersten Blick so etwas wie ein viereckiges Android-Smartphone fürs Wohnzimmer zu werden. Jederzeit hackbar, mit einer Infrastruktur, auf die jeder Entwickler das schmeißen kann, was er will. Unbegrenzte Möglichkeiten…auch, um unendlich viel Müll zu produzieren.

Ouya zielt eindeutig nicht auf den Mainstream-Markt. Die Gamer, die heute auf “Halo 4” auf der Xbox 360 warten, interessieren sich nicht für irgendeine Homebrew-Maschine. Gerade der heute schon riesige und immer weiter wachsende Indie-Markt könnte jedoch extrem davon profitieren. Auf der Xbox 360 sind Indie-Games etwa recht gut in einem eigenen Bereich versteckt und kaum jemand veröffentlicht dort wirklich gute Sachen. Stattdessen wurde er schnell zum Sammelsorium von schnellen Cashi-Ins und “Massiere das Anime-Girl”-Spielchen.

Was für eine Technik hinter Ouya steckt, wie viele Menschen insgesamt daran arbeiten, wie viele Konsolen hergestellt werden und wann sie herauskommen sollen, all das wissen wir noch nicht. All die Informationen, die wir bisher haben, stammen von einem mittlerweile gelöschten Eintrag auf Angellist. So oder so ist Ouya ein extrem ambitioniertes Projekt, von dem wir gerne mehr hören möchten. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald eine offizielle Ankündigung kommt.

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Ouya: Kickstarter zur Android-Konsole gestartet

Am Mittwoch tauchten erste Informationen zu Ouya auf, jetzt wurde die Android-Konsole offiziell angekündigt. Zur Verwirklichung wird eure Hilfe benötigt, denn das Projekt soll mit einem Kickstarter finanziert werden.

950.000 US-Dollar möchte man auf der Crowdfunding-Website sammeln, um die Produktion der Konsole zu gewährleisten. Bei Ouya handelt es sich um ein Gerät, welches gerade einmal 99$ kosten und auf Android basieren wird. Die Struktur der Konsole soll dementsprechend offen aussehen, ein zusätzliches Dev-Kit wird zum Beispiel nicht benötigt.

Zudem möchte man das auf Konsolen bisher vernachlässigte free-to-play Modell stärken, neben komplett kostenlosen Titeln soll es zu jedem Spiel zumindest eine kostenlose Demo geben. Unten findet ihr die angestrebten technischen Daten der Konsole.

Zum Kickstarter von Ouya gelangt ihr hier. Hinter dem Projekt steckt unter anderem Ed Fries, ehemaliger Vice President of Game Publishing bei Microsoft.

  • Tegra3 quad-core processor
  • 1GB RAM
  • 8GB of internal flash storage
  • HDMI connection to the TV, with support for up to 1080p HD
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth LE 4.0
  • USB 2.0 (one)
  • Wireless controller with standard controls (two analog sticks, d-pad, eight action buttons, a system button), a touchpad
  • Android 4.0
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radio giga #70 - Ouya, Injustice, Dust 514, Walking Dead

Ein großes “Au ja”, ging durch das Internet, als auf Kickstarter die auf Android basierende neue Konsole “OUYA” vorgestellt wurde. Bereits 30.000 Gamer, Geeks und Technikenthusiasten haben sich die Konsole für 99 Dollar reserviert. Was die neue Konsole können sollte, wenn sie gegen die aktuelle Konsolen- und Mobilgerätegeneration bestehen möchte, nehmen diese Woche Robin, Tom, David und Tobi unter die Lupe.

“Götter unter uns” ist nicht nur der heimliche Untertitel dieses Podcasts, sondern auch der offizielle von Injustice, dem neuen Beat ‘em Up der Mortal Kombat-Macher NetherRealm.

Großes Thema diese Woche: Games, die es ins Kino schaffen könnten. Schon vor einiger Zeit wurden Ankündigungen zum Assassin’s Creed Film bekannt gegeben, nun gibt es scheinbar erste handfeste Infos zu dem Streifen, den Ubisoft selbst produzieren will. CBS sichert sich die Filmrechte für “Deus Ex – Human Revolution” und der Streifen zu “Need for Speed” soll im Februar 2014 auf die Leinwände gebracht werden.

Angezockt hat David diese Woche die Beta von “Dust 514” und Tom berichtet über seine Erlebnisse mit “The Walking Dead”.

Das alles und natürlich euer Feedback gibt es in der aktuellen Folge eures Lieblingspodcasts rund um Speerfischen: radio giga, natürlich wie immer als Video unter diesem Artikel, als MP3, zum Downloaden oder zum munteren syncen .

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Ouya: OnLive ist mit dabei

Sein Ziel von 1 Million US-Dollar hat das Kickstarter Projekt Ouya schon längst erreicht, über 40.000 Leute haben die Android-Konsole bereits unterstützt. Und jetzt gibt es einen weiteren Anreiz.

Die Macher des ambitionierten Projektes gaben nun auf ihrer Kickstarter-Seite bekannt, dass man den Cloud-Gaming Service OnLive als Partner gewinnen konnte. OnLive wird so zum Launch auf Ouya verfügbar sein und bringt natürlich sein umfangreiches Spieleportfolio mit mehr als 80 Publishern mit.

Somit könnte man definitiv das Problem fehlender AAA-Titel beseitigen, schließlich bietet OnLive Spiele wie Darksiders 2 an, die sonst wohl eher nicht auf Ouya portiert worden wären.

Bisher liegt der Kickstarter von “Ouya” bei 5,6 Millionen Dollar. Eine wirkliche Konsole und einen wirklichen Controller hat man bisher noch nicht gesehen, also müssen wir uns mit den Design-Entwürfen zufrieden geben.

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Ouya: Final Fantasy 3 kommt zum Launch

Die Erfolgschancen von Ouya werden immer besser. Nachdem bereits Onlive eine Zusammenarbeit mit der Android-Konsole bestätigte, versicherte nun auch Square Enix, dass man Ouya unterstützen wird.

Gleich zum Launch der Konsole können sich Rollenspielfans auf eine Portierung von “Final Fantasy 3″ freuen. Das Rollenspiel aus dem Jahr 1990 wurde Anfang des Jahres bereits für mobile Android Geräte veröffentlicht, die Version für Ouya soll speziell auf die Konsole zugeschnitten sein und auch eine kostenlose Demo bereitstellen.

Nach “Final Fantasy 3″ soll nicht Schluss sein, Square Enix verspricht weiteren Content für Ouya und ist somit der erste große Third-Party Publisher, der das Kickstarter-Projekt unterstützen wird.

Ganze 5,8 Millionen US-Dollar  hat man für die Anfertigung der Konsole bereits gesammelt, das Sechsfache der ursprünglich angestrebten Summe. Erscheinen soll die Konsole im März 2013.

Via: Eurogamer

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Exklusiv: Interview mit Julie Uhrman, CEO von OUYA

Seit Anfang Juli sorgt das Projekt OUYA nicht nur in der Android-Welt für viel Aufmerksamkeit. Am kommenden Donnerstag geht das Kickstarter-Projekt zu Ende und sämtliche Unterstützer sind gespannt auf das Ergebnis. Ein Grund mehr für uns, ein Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman zu führen.

Auch aus den GIGA-Reihen gibt es den ein oder anderen, der die anstehende Android-Konsole mit  etwas Geld unterstützt hat.  Was genau die Konsole so auf dem Kasten haben wird (falls die ganze Sache irgendwie an Euch vorbei gegangen sein sollte) könnt Ihr Euch im folgenden Video einen ersten Eindruck davon machen:

Kommen wir nun also ohne weitere Umschweife zum Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman, die sich die Zeit genommen hat, sich mit meinen teils doch eher persönlichen Fragen auseinander zu setzen. Wer lieber das englischen Original lesen möchte, findet das PDF dazu hier.

GIGA: Hallo Julie, als erstes würde ich natürlich gerne einmal wissen, was dein Hintergrund ist:

Julie Uhrman: Meinen ersten Job im Gaming-Geschäft hatte  ich vor mehr als 10 Jahren und ich liebe Spiele schon mein ganzes Leben lang. In den letzten Jahren begann ich, mehr und mehr auf meinem Mobiltelefon zu spielen, da dort die meiste neue Spiele-Entwicklung stattfand – das frustriert mich, weshalb ich kreatives Spiele-Machen zurück auf den TV bringen will.

Ich habe gelesen, dass Du damals Konsolenspiele auf Deinem Fernseher gespielt hast. Was war Dein allererstes Lieblingsspiel und warum?

Das originale Super Mario Bros. Ich habe allerdings nie die Prinzessin gerettet, obwohl ich das Spiel tagelang gespielt habe.

Du scheinst eine sehr beschäftigte Person zu sein. Spielst Du überhaupt noch Videospiele und wenn ja, was für welche?

Leider nicht so viel wie ich würde, seit unserem Monat bei Kickstarter. Aber ich habe damit begonnen, mehr auf mobilen Geräten zu spielen, da OUYA bisher ja noch nicht existiert... Spiele wie Triple Town, Canabalt, Drop 7 oder Plants vs. Zombies. Ich spiele außerdem auch viele Familien-Spiele mit meinen Kindern.

Gibt es Spiele, die Dir wirklich überhaupt nicht gefallen?

Keine, die mir wirklich missfallen, allerdings bin ich ganz schlecht bei FPS Spielen. Ich neige dazu, wild um mich zu ballern. Und ich sterbe viel. Das passiert auch.

Wofür steht der Name OUYA und wie seid Ihr darauf gekommen. Ist es sowas wie „Oh yeah“? Zumindest ist das, was mir dazu einfällt.

Das „O“ steht für „Open“. Der Rest? Uns gefällt einfach, wie das klingt. Vielleicht hast Du ja aber Lust, Dir ein Akronym einfallen zu lassen.

Da muss ich mal überlegen. Wenn mir was Gutes einfällt, lasse ich es Dich wissen. Was genau ist es, dass OUYA so anders macht und das dafür sorgen wird, dass Menschen die Konsole tatsächlich kaufen?

Die existierenden Konsolensysteme sind zu verschlossen. Ich glaube, deshalb haben wir eine große Abwendung erlebt, da ein paar der hellsten und kreativsten Spiele-Entwickler dem Publizieren von Spielen auf Konsolen den Rücken zugekehrt und sich für den einfacheren Veröffentlichungsweg entschiedene haben, wie er bei mobilen Plattformen gegeben ist. Durch die Eliminierung der Barrieren, die traditionell ein Teil der Konsolen-Publizierung sind und durch das Öffnen des Systems für eine größere Gruppe von Spiele-Machern beabsichtigen wir, die großartige Entwicklung zurück zur Konsolen-Entwicklung zu locken. OUYA  ist die zugänglichste Spielkonsole: Jeder Spiele-Entwickler kann auf ihr veröffentlichen, was bedeutet, dass wir die kreativsten Spiele haben werden. Und sie ist für jeden Spieler erschwinglich.

Und es funktioniert. Durch unsere Kickstarter-Kampagne haben wir hunderte E-Mails von interessierten Entwicklern erhalten  (ein paar Zitate von Entwicklern finden sich auch auf unserer Kickstarter-Seite).

Für unsere Kunden ist das Ganze auch bezahlbar, schön designt – vor allem der Controller ist herausragend – und es wird ein breites Angebot an kreativen Inhalten aller Art von Spielen geben.

Werden Leute die Konsole kaufen? Ja, ich denke, das werden sie. Anstatt auf Statistiken oder Studien zu verweisen, können wir unsere eigenen Zahlen nehmen. In nur einem Tag haben wir es geschafft, 2 Millionen Dollar von mehr als 20.000 Unterstützern zu sammeln. Kickstarter hat im eigenen Blog  auch folgendes mitgeteilt: „In nur 24 Stunden haben 20.000 Leute eine OUYA-Konsole gekauft – ein Produkt, von dem sie den Tag davor nicht einmal gehört haben. Ein kleiner Vergleich: Microsoft verkaufte 326.000 Xbox 360 in den ersten Wochen, nachdem Millionen von Dollar in das Marketing gesteckt wurden.“

Jetzt, wo es weniger als zwei Tage zum Ende unserer Kickstarter-Kampagne sind, haben wir mehr als 50.000 Unterstützer, die uns anfeuern. Für mich ist an dieser Zahl so erstaunlich, dass es sich dabei um Leute handelt, die tatsächlich Ihren Geldbeutel geöffnet und gespendet haben. Ich gehe davon aus, dass es zehntausende weitere Menschen gibt, die uns auch zur Seite stehen, die uns zwar nichts gespendet haben, die aber definitiv sehen wollen, dass wir erfolgreich mit unserem Vorhaben sind. Es ist ziemlich aufregend, darüber nachzudenken und es sorgt dafür, dass wir weiterhin motiviert sind. Wir wollen die Unterstützer stolz machen: Wir sind voll darauf ausgerichtet, im März 2013 für eine beeindruckende Spiele-Erfahrung zu sorgen.

Was hältst Du von Piraterie? Befürchtest Du, dass mit dem offenen Status der Konsole Nutzer dies ausnutzen und die Bezahlversionen der Spiele „stehlen“ werden, eine Sache, die auch ziemlich normal bei Android-Apps zu sein scheint?

Jeder kostenpflichtige Inhalt wird eine Authentifizierung mit unseren Servern benötigen. Unsere Offenheit wird also nicht mehr Zugriff auf die Spiele selbst geben.

Lest den Rest des Interviews auf der nächsten Seite.

ouya

Hast Du einmal darüber nachgedacht, das Geld, das Ihr durch Kickstarter sammeln konntet, zu nehmen, um Dich abzuseilen und irgendwo ein neues Leben zu beginnen?

Ha- ernsthaft, der große Erfolg auf Kickstarter hat mich mehr als jemals dazu angeregt, OUYA zum Leben zu erwecken. Und ich spüre den Druck der mehr als 50.000 Unterstützer, die an uns glauben.

Es ist aufregend und überwältigend – selbst für uns – die Kickstarter-Kampagne zu verfolgen. Unser anfängliches Ziel war es, 950.000 Dollar zu sammeln, und zwar in 29 Tagen. Stattdessen haben wir dieses Ziel in nur 24 Stunden mehr als verdoppelt.

Mit den letzten 2 Tagen, die angebrochen sind, wollen wir die Sache kraftvoll beenden. Wir wissen, dass je mehr Geld aus dem Kickstarter-Fundraising zur Verfügung steht, desto einfacher wird es sein, die Industrie wahrhaftig zu verändern. Ob dieses Geld von neuen Unterstützern kommt oder von solchen, die uns bereits helfen und ihre Zusicherung erhöhen wollen, dieses Geld wird für Spiele-Entwickler und Spielern von Nutzen sein. Weitere Unterstützung hilft uns dabei, noch mehr Konsolen zu bauen und einen besseren Support für die Spiele-Entwickler anzubieten (das ganze Geld wird in OUYA gesteckt, nicht ein Cent wird zu Profit oder Lohn).

Wann wird der OUYA-App Store eröffnet und wie viele Spiele sind bisher bestätigt?

Los geht es zusammen mit der Konsole im März 2013. Wir sprechen über keine bestätigten Titel außer die, die wir auch schon in unseren Kickstarter-Updates erwähnt haben (wie zum Beispiel Final Fantasy). Es war eine gemeinsame Entscheidung, keine ganze Reihe von Spielen vor Einführung der Konsole preis zu geben. Wir wollen, dass unser Angebot sich frisch anfühlt, wenn wir die Konsole nächstes Jahr versenden und sind der Meinung, dass es jetzt noch etwas zu früh ist, mit allem an die Öffentlichkeit zu gehen.

Im/Bis März 2013 wollt Ihr bis zu 80.000 OUYA-Konsolen ausliefern. Wie werdet Ihr das bewerkstelligen und wie könnt Ihr es Euch leisten, eine solch tolle kleine Maschine für nur 99 Dollar zu bauen?

Wir arbeiten mit einem hochqualifizierten Unternehmen und mit unserer Chip-Partnern bei Nvidia. Wir wissen, dass wir die Ware liefern können.

Die Hardware ist machbar. Wir haben unsere technischen Spezifikationen veröffentlicht und mittlerweile sollte jeder wissen, dass wir das Rad nicht neu erfinden. Es ist ziemlich viel Standard-Zeug, das wir maximal ausnutzen, um tolle Spiele zum Leben zu erwecken (und deshalb funktionieren die Kosten: Das  ganze Zeug unter die Haube zu bringen kostet etwa 99 Dollar). Einen funktionierenden Prototyp haben wir ja auch schon, wie auf einem Video auf unserer Kickstarter zu sehen ist, in dem ich Shadowgun spiele.

Indem wir leicht zugängige Komponenten nutzen können wir uns auf das konzentrieren, was die wahre Stärke von OUYA ist: unser einladender Zugang auf Spiele-Entwickler und das wunderschöne Design von Yves Behar.

Es ist vor allem das Entwickler-Vorhaben, das Geschäftsmodell und das Design, was so innovativ ist. Das Entwickler-Vorhaben und das Geschäftsmodell sind in der Konsolenwelt neu, doch einige unserer besten Ideen stammen aus dem mobilen Markt. Daneben ist uns natürlich das Konzept der Offenheit sehr wichtig. Das ist aber nichts, was wir erfunden haben. Wenn überhaupt haben wir das Gefühl, dass die Technologie sich dorthin entwickelt. Und wir wollten dafür einen neuen Platz schaffen: Konsolenspiele

Was haltet Ihr von dem OUYA-Hype? Bedeutet das für Euch mehr Druck oder fühlt Ihr Euch dadurch einfach nur in Eurem Vorhaben bestätigt?

Wir sehen es als unglaubliche Unterstützung unserer Vision an. Wir sehen, dass wir mehr als 50.000 Leute – plus die Leute, die stündlich dazu kommen – beliefern müssen.

Wer sind die Leute, die mehr als 10.000 Dollar gespendet haben?

Darüber kann ich leider nicht sprechen, Du wirst deren Nutzernamen auf Deiner OUYA sehen. Ich denke, Du wirst ein paar davon wiedererkennen.

Sehen Dich viele Männer als deren Traumfrau an (weil Du Videospiele liebst und so)?

Ich denke, dass müssen die Männer selbst sagen.

Solltest Du jemals nach Berlin kommen, würdest Du uns bei einem Spiel Deiner Wahl fertig machen?

Das kannst Du aber glauben. Aber nur auf der OUYA.

OUYA

OUYA

 

So, damit wären wir am Ende unseres doch recht ausführlichen Interviews mit OUYAs CEO Julie Uhrman angelangt. Ich hoffe, Euch konnten ein paar offenen Fragen beantwortet werden oder Ihr habt etwas dazu gelernt, was Ihr noch nicht wusstet. Falls auch Ihr das Projekt noch unterstützen wollt, habt Ihr dazu noch ein wenig Zeit, die Frist endet am Donnerstag den 9.8.2012 um 1 Uhr.

Wie schon anfangs erwähnt, gibt es zu dem Interview auch noch das englische Original, das Ihr hier als PDF lesen könnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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OUYA endet auf Kickstarter und führt Gespräche mit NAMCO

Heute Nacht um 1 Uhr endete nach genau 29 Tagen das überaus erfolgreiche Kickstarter-Projekt namens OUYA. Mit einem Geldbetrag, der fast 9-mal höher ist, als ursprünglich geplant, geht es jetzt also in die Produktion.

Nachdem ich vor ein paar Tagen das Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman geführt habe, hat mich letzten Endes dann auch noch gepackt und ich musste einfach geld in das mehr als gut klingende Vorhaben stecken.

OUYA hatte ursprünglich vor, über die Plattform Kickstarter 950.000 Dollar (ca. 768.000 Euro) zu erwirtschaften, letzten Endes wurden daraus nun aber stolze 8.596.475 Dollar (6.948.892 Euro), die von 63.416 Unterstützern zusammen getragen wurden, was vor allem an der innovativen wie einfache Idee liegt, eine Plattform für alle Spiele-Entwickler zu schaffen, also nicht nur für solche, die unglaublich viel Geld investieren können. Gleichzeitig ist die Idee für Spieler so interessant, weil die Konsole mit umgerechnet knapp 80 Euro plus Versand äußerst günstig ist.

Wirklich interessant wird es zu sehen, wie die ganze Sache jetzt verläuft. In einem der letzten Updates teilte das Unternehmen mit, dass derzeit Verhandlungen mit NAMCOBANDAI stattfinden (die für solch bekannte Klassiker wie Pac-Man, Galaga, Tekken und Ridge racer verantwortlich sind), um vielleicht auch deren Spiele-Titel in Zukunft auf die OUYA zu bringen.

Persönlich habe ich das Gefühl, dass die Leute hinter der kleinen Konsolen momentan wirklich alles richtig machen, weshalb ich OUYA auch für einen absoluten „Gamechanger“ in der Konsolenwelt halte. Wie seht Ihr das?

Ich werde mich nächste Woche außerdem mit meinen Kollegen Jens und Flavio in unserem neuen gemeinsamen Podcast noch einmal etwas ausführlicher über die Sache unterhalten.

 

 

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JFK: Tech-Podcast "Ouya und mobile Gaming"

In Zukunft heißt es: Immer wieder Dienstags! Jens, Flavio und Kamal (JFK) werden sich über die aktuellen Themen der letzten Woche oder ein Spezialthema unterhalten, philosophieren und diskutieren. Da wir schon ein Video-Podcast haben, bieten wir euch diesen direkt zum Download an. 

Das heutige Thema ist der Erfolg der Konsole Ouya und die Folgen (nicht nur!) für den mobile-Gaming Markt. Warum Kamal eine Zeitlang sehr wenig mit seinem Vater sprach und Flavio Rollenspiele hasst, erfahrt ihr hier! Wir wünschen euch viel Spaß!

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (gute Qualität ca. 50mb)

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (mittlere Qualität ca. 27mb)

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (schwache Qualität ca. 16mb)

 

Habt ihr ein Wunschthema, über das wir unbedingt mal reden sollten? Dann schreibt uns hier in die Kommentare oder in den dazu passenden Forenthread!

 

Bildquelle: President John F. Kennedy, the Robot Unicorn-Riding Astronaut Alien Hunter

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OnLive: Wurde für nur 5 Millionen Dollar verkauft

Mitte August wurde bekannt, dass der Cloud Gaming Service OnLive so gut wie Pleite war. Glücklicherweise hatte Investor Gary Lauder drei Tage vor den Massenentlassungen mit OL2 eine neue Firma gegründet und daraufhin OnLive übernommen – zu einem wahren Schnäppchenpreis.

Wie The Verge berichtet, soll Lauder gerade einmal 4,8 Millionen US-Dollar für OnLive bezahlt haben. Zum Zeitpunkt des Verkaufes soll das Unternehmen Schulden in Höhe von 18 Millionen $ gehabt und kurz vor dem endgültigen aus gestanden haben.

Kleiner Vergleich: OnLive Konkurrent Gaikai wurde von Sony im Juli für ganze 380 Millionen $ übernommen. Wirklich gut liefen die Geschäfte also nicht – ob OnLive in Zukunft wieder schwarze Zahlen schreiben kann, wird sich zeigen. Vielleicht hilft dabei ja die Beteiligung an der Kickstarter-Konsole Ouya.

Via: Eurogamer

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OUYA: Es gibt gute Neuigkeiten

Gestern Abend erhielt ich den neuen Newsletter zum Stand der OUYA-Konsole, die anfangs nächsten Jahres erscheinen soll/wird. Natürlich möchte ich dies zum Anlass nehmen, auch euch, die diesen Newsletter nicht erhalten haben, auf den aktuellen Stand der Android-Konsole zu bringen.

Wer noch nichts von OUYA gehört hat oder sich nicht mehr so ganz daran erinnert, was es mit der kleinen Box auf sich hat, der möge hier nachlesen. Natürlich sind die Entwickler hinter der Konsole fleißig am arbeiten und haben einiges neues zu berichten, das alle Unterstützer (Jens und ich dürfen uns dazu zählen) erfreuen dürfte.

Die Neuigkeiten

Zum einen wurde sehr viel an OUYA's Hardware-Design gewerkelt, damit später nicht noch einmal viel Zeit für ein Re-Design aufgewendet werden muss. In der vergangenen Woche erreichten die Entwickler einen großen Meilenstein, denn sie erhielten ihr erstes sogenanntes Printed Circuit Board, kurz PCB. Warum ist das ein Meilenstein? Weil es sich dabei sozusagen um das Herzstück der Konsole handelt. Ausgestattet ist dieses unter anderem mit einem Tegra 3-Prozessor. Das Ganze ist dann ungefähr halb so hoch wie eine Cola-Dose, wie auf dem Bild unten zu sehen ist, das die Leute hinter OUYA  hochgeladen haben.

Coke-ouya

Eine Änderung gibt es auch in der Betriebssystemversion, denn zunächst wurde Android 4.0/Ice Cream Sandwich angekündigt, nun soll es dann aber doch Android 4.1/Jelly Bean werden. Da nun aber bereits Android 4.2 in den Startlöchern steht, ist es auch gut möglich, dass diese Version bis zu Erscheinung von OUYA im Frühjahr 2013 Einzug erhält.

Wenn auch ihr zu den mehr als 60.700 Unterstützern gehört, könnt Ihr innerhalb der nächsten Wochen dem OUYA-Portal einen Besuch abstatten und dort Eure Daten und Infos überprüfen bzw. aktualisieren.

Wir freuen uns hier jedenfalls sehr auf das Erscheinen der Konsole und hoffen, dass bis dahin alles gut geht. Go OUYA!

Quellen: OUYA, Newsletter

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