Ouya – Die Android-Spielekonsole - Alle Infos und Artikel

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501 2.0

Beschreibung

Mit OUYA soll eine neue Zeitrechnung im Bereich der Spielekonsolen eingeläutet werden. Die 99$-Konsole wird mit dem Android-Betriebssystem laufen und dabei keinerlei Grenzen für Entwickler und Spieler aufstellen. Es soll nicht nur jeder für die Konsole entwickeln dürfen – ohne irgendwelche Lizenzen einholen zu müssen - sie soll für die Spieler auch frei hackbar sein.

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Alle Artikel zu Ouya

Inhaltsverzeichnis

  1. 05.09.2013
    Ouya: Ab Oktober in Deutschland
  2. 21.08.2013
    OUYA: Dieser Werbespot macht Euch zu Käufern (Garantiert! (nicht))
  3. 03.08.2013
    OUYA: Backer erhalten Entschädigung
  4. 18.07.2013
    Ouya erneut auf Kickstarter – Kommen mehr Exklusivtitel für die Konsole?
  5. 25.06.2013
    Ouya: Julie Uhrman “I am pissed” – Ja Julie, und ich erst! (Kommentar)
  6. 12.06.2013
    OUYA: Wichtiges Update + Gameplay: Dubstep, Zombies und Pixel-Cyborgs
  7. 07.06.2013
    OUYA im Gameplay: Leider dann doch etwas enttäuschend
  8. 30.05.2013
    OUYA Gameplay: Wir haben die kleine Android-Konsole angezockt
  9. 28.05.2013
    OUYA: Die kleine Android-Konsole ist endlich da (Unboxing)
  10. 09.05.2013
    OUYA: Neue Investoren und Verspätung der Konsole
  11. 18.04.2013
    Ouya Gaming Performance
  12. 08.04.2013
    Kickstarter-Hoffnung Ouya: Enttäuschende Reviews
  13. 23.03.2013
    Nuidroid: Gesten- und Körpersteuerung für Android-Geräte und OUYA
  14. 18.02.2013
    OUYA Konsole: Die Gewinner der GameJam stehen fest
  15. 12.02.2013
    OUYA: Schon jetzt mehr als 450 bestätigte Spiele
  16. 07.02.2013
    OUYAs große Pläne: Hoffentlich bleiben Enttäuschungen aus (Kommentar)
  17. 07.02.2013
    Double Fine Adventure: Konsolen-Version exklusiv für Ouya
  18. 05.02.2013
    Ouya: Kommt im Juni in den Einzelhandel
  19. 26.01.2013
    OUYA: User-Feedback und Controller-Support für Drittanbieter
  20. 02.01.2013
    Ouya: Walkthrough durch die Entwicklerversion und aktuelle Spiele
  21. 28.12.2012
    Ouya: Erstes Unboxing der Entwicklerkonsole
  22. 07.11.2012
    GreenThrottle – Android Smartphones als Spielekonsole
  23. 01.11.2012
    OUYA: Es gibt gute Neuigkeiten
  24. 10.10.2012
    OnLive: Wurde für nur 5 Millionen Dollar verkauft
  25. 14.08.2012
    JFK: Tech-Podcast “Ouya und mobile Gaming”
  26. 09.08.2012
    OUYA endet auf Kickstarter und führt Gespräche mit NAMCO
  27. 07.08.2012
    Exklusiv: Interview mit Julie Uhrman, CEO von OUYA
  28. 31.07.2012
    Ouya: Final Fantasy 3 kommt zum Launch
  29. 28.07.2012
    Ouya: OnLive ist mit dabei
  30. 13.07.2012
    radio giga #70 – Ouya, Injustice, Dust 514, Walking Dead
  31. 10.07.2012
    Ouya: Kickstarter zur Android-Konsole gestartet
  32. 04.07.2012
    Ouya: Eine 99$-Android-Konsole für Free2Play-Games – Kann das funktionieren?

Ouya: Ab Oktober in Deutschland

Wer bisher die Android-Spielekonsola Ouya haben wollte, hätte sich entweder in den USA eine Konsole besorgen müssen oder hätte zu der Kickstarter-Kampagne gehören sollen. Doch nun gibt es auch einen deutschen Release.

Laut Amazon gibt es ab dem 10. Oktober die kleine Konsole auch erstmals in Deutschland. Für einen Preis von kann man diese vorbestellen. In den USA kostet sie 99 US-Dollar.

Die neue Konsole, die mit dem Android-Betriebssystem läuft, soll den Spielern und Entwicklern keinerlei Grenzen aufzeigen. Jeder wird für die Konsole entwickeln können ohne dabei Lizenzen einholen zu müssen.

 

Quelle:

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OUYA: Dieser Werbespot macht Euch zu Käufern (Garantiert! (nicht))

Während sich Microsoft und Sony mit Hardware-Specs um die Gunst der Konsolen-Spieler streiten, nutzt die OUYA eine weitaus subtilere Form der Werbung. Mit diesem vermeintlichen Werbespot versucht sich die Android-Konsole wieder in die Herzen der Gamer zu mogeln – vergebens.

Das Cartoon-Video macht im Internet derzeit die Runde und sei wohl zu Beginn auch nur auf YouTube auf “Privat” gestellt gewesen, ehe sich dann doch irgendwer dazu durchringen konnte, die Marketing-Strategie der OUYA komplett gegen die Wand zu fahren.

Nach der letzlichen Ankündigungspleite Ihres Exklusivtitels “That Dragon, Cancer” mit dem Tweet “GET SOME”, erwarten wir nun entweder eine 180°-Kehrtwende oder schreiben die OUYA dann doch erstmal ab.

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OUYA: Backer erhalten Entschädigung

Bei dem Launch der OUYA ist einiges schief gelaufen und das ist auch überhaupt nicht schlimm. Schließlich handelt es sich hierbei um ein Start-Up, das vor einem Jahr nicht einmal wusste, ob die eigene Konsole überhaupt auf den Markt kommen würde. Jetzt, 360 Tage nachdem eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte endete, bedankt und entschuldigt sich das OUYA-Team bei seinen Unterstützern.

Jeder, der an der Kickstarter-Kampagne teilgenommen hat, erhält einen Gutscheincode für den OUYA-Store im Wert von 13,37 Dollar (Anspielung auf Elite).

Hauptanlass für die Entschuldigung ist, dass in den USA einige Unterstützer der Kickstarter-Kampagne ihre OUYA erst erhalten hatten, nachdem sie bereits in den Verkaufsregalen der lokalen Geschäfte stand. Dieses “Problem” haben wir nicht, da die OUYA hierzulande noch nicht im Verkauf ist, aber dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein. Neben der Software, die nicht immer flüssig arbeitet, gibt es gravierende Probleme: OUYAs, die im Zoll festhängen, fehlende Controller oder eine falsche Version der OUYA. Jens kann davon ein Lied singen.

Hier die E-Mail des OUYA-Teams im Wortlaut:

To our beloved backers,

It's been 11 months and 26 days (360 days for those who prefer a more exact count) since we left the gates of Kickstarter and set out to turn our vision into a reality.

It wasn't OK that some of you—our most loyal supporters—didn't get your OUYA until after it was on store shelves. Others had an issue with our still-new customer service. Despite your frustrations, you've played on, putting up with our bumps and bugs as we work to get better every day.

That being the case, we want to do more than tell you how much we appreciate you—we want to show it.

If you feel you've had any kind of less-than-OUYA experience with us (a polite way of saying at any time you felt pissed at us for whatever the reason: late shipment, missing controllers, a delayed response to a CS ticket you opened), we'd like to give you a store credit of $13.37 to use toward any purchase(s) on DISCOVER.

If you are annoyed with us, we hope this is a first step to winning back your <3. CLICK HERE to get your redemption code.

And for those that are loving on us, love on.

We've learned a lot over the past year and we're going to continue making OUYA better every day!

Play on,
Julie

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Ouya erneut auf Kickstarter – Kommen mehr Exklusivtitel für die Konsole?

Ouya hat gerade angekündigt, dass sie eine neue Kickstarterkampagne starten werden. Diesmal geht es aber nicht um die Hardware, sondern um exklusive Spieletitel für die Konsole. Von Johannes Kneussel

Vor einem Jahr noch startete die Firma die erste Kickstarter-Kampagne, um die Entwicklung und Produktion der Konsole zu ermöglichen. Angedacht waren knapp eine Million Dollar, erreicht wurden weit mehr, nämlich 8,6 Millionen.

Ouya startet also wieder eine Kickstarterkampagne (zum einjährigen Jubiläum der ersten Kampagne); diesmal geht es aber um die Förderung der Softwareentwicklung. Als Ziel ausgesprochen sind eine Million Dollar. Mit diesem Geld möchte man Entwickler fördern, die Spiele für die Konsole programmieren. Der einzige Haken: Diese Spiele müssen Ouya exklusiv sein.

Das Ganze funktioniert folgendermaßen: Die Entwickler programmieren ein Spiel mit einem bestimmten Budget (zwischen 50.000 und 250.000 Dollar) und erhalten von Ouya dann den gleichen Betrag als Unterstützung dazu. Das ganze wird so lange durchgeführt, bis die Million aufgebracht ist. Oder der 10. August 2014 erreicht.

Wir sind gespannt, wie diese zweite Kampagne von den Fans angenommen wird. Zum einen ist es eine Möglichkeit, selbst dafür zu sorgen, dass viele Spiele für die Konsole entwickelt werden. Andererseits gab es beim ersten Kickstarter-Projekt Probleme bei der Auslieferung der Konsolen. So hat Jens zum Beispiel seine Konsole erst sehr spät erhalten und dann auch nicht die versprochene spezielle Version. Es bleibt also abzuwarten, wie die Fans auf die neue Kampagne reagieren werden.

Wer die kleine Konsole auch gerne nochmal in Aktion sehen will, kann sich auch gerne noch einmal unser Gameplay-Video anschauen:

 Quelle

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Ouya: Julie Uhrman “I am pissed” – Ja Julie, und ich erst! (Kommentar)

Die Ouya kommt! In wenigen Tagen erhalten die ersten Reseller ihre Lieferungen, die Android Spielekonsole geht in den offiziellen Verkauf. Zehntausende Unterstützer haben ihre Ouya schon bekommen, viele, so wie ich, warten aber immer noch.

Für Kickstarter, für die Menschen hinter der Ouya, vor allem aber für sehr viele Backer war die Android Spielekonsole ein voller Erfolg. 63.416 Unterstützer und fast 8,6 Millionen Dollar kamen im letzten Jahr zwischen Juli und August zusammen. Über 700 Spiele werden für die kleine Android Konsole entwickelt. Eine Android Spielekonsole mit Tegra 3 Chipsatz, von NVIDIA unterstützt, mit extra Kontroller und komplett offenem Root System? Sowas haben auch wir in der Redaktion nicht verkraften können und sofort zugeschlagen!

Kamal bekam seine Ouya vor einigen Wochen, ein paar Gameplays konnten wir natürlich auch schon aufnehmen. Leider hat dabei die Software keinen so wirklich guten Eindruck gemacht. Der Download der Spiele ist langsam, ständig Updates, die auch notwendig sind, ein recht billig wirkender Controller – Und dennoch: Das gute Stück kostet unter 100 € und lässt fast alles mit sich machen! Das Potential der Ouya haben bisher leider nur wenige erkannt, das wird sich aber ändern.

Ich freue mich schon sehr auf die kleine Konsole und bin daher umso angepisster von der aktuellen Situation. Ja, harte Worte, doch was das Ouya-Team gerade von sich gibt, macht mich einfach nur sauer. Auf der einen Seite erhalten wir zum Anfang die Information, dass alle Backer lange vor allen Anderen eine Ouya erhalten werden. Dafür geben wir ja unser Geld und unser Vertrauen in das Team. Das eine Mal hat sich dieser Start verzögert, dann wurde er nochmal verschoben und jetzt gibt es vereinzelt Probleme mit dem Zoll (wurden aber auch behoben)und der Lieferant in Hong Kong ist irgendwie auch nicht so ganz zuverlässig.

Ich weiß, dass viele Probleme nicht selbstverschuldet sind. Doch wenn ich einen Blogpost von Julie Uhrmann mit dem Satz “I am so pissed” lese, erwarte ich auch als zahlender Unterstützer eine Entschädigung, ein Entgegenkommen, irgendetwas. Uns wurde lauthals versprochen, dass erst alle Ouya-Konsolen an die Backer gehen, dann in den offiziellen Verkauf. Wo ist dann bitte meine Ouya?

DHL Lieferprobleme, Tracking-Fehler aus Hong Kong – man findet immer einen Schuldigen und ja, es gibt natürlich immer mal Probleme. Ganz im Ernst, ich kann auch noch 4 Wochen auf meine Ouya warten. Was mich aber wirklich stört, ist der Umgang mit den letzten Backern. So ganz nach dem Motto: “Ihr kriegt eure Konsolen schon noch.”

Ken Stephens (Head of Operations): Please accept my personal apology for not yet delivering on our promise.

“Bitte nehmt meine persönliche Entschuldigung an.” Klingt für mich schon fast wie das “Wir danken für Ihr Verständnis” der deutschen Bahn. Ich habe aber kein Verständnis und ich habe auch erst Recht nichts von seiner Entschuldigung. Anstatt sinnlos daher zu reden, wäre das Problem mit einem einzigen “Für die, bei denen wir unser Versprechen nicht einhalten konnten, gibt es noch einen 20$ Ouya Store Gutschein oben drauf”. Das wäre eine angemessene Reaktion, kostet nicht die Welt und würde mich nicht als wütenden Backer dastehen lassen.

are you fucking kidding me

Schade Leute, bisher ist mein erster Eindruck der Ouya eher getrübt. Hoffen wir mal, dass sich da noch etwas regt.

 

 

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OUYA: Wichtiges Update + Gameplay: Dubstep, Zombies und Pixel-Cyborgs

Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, ist vor einigen Tagen unsere OUYA bei uns eingetroffen. Grund genug natürlich für uns, die kleine Android-Konsole ein wenig auszuschlachten und euch Videos dazu zu präsentieren. Heut im Fokus: Ein kleines Update für die Benutzeroberfläche, drei interessante Spiele und jede Menge Dubstep. 

Hier zunächst die angezockten Spiele. Es handelt sich dabei um Dub Wars, League of Evil und Zombies vs. Trains:

Wie im Video bereits mitgeteilt, könnt ihr Dub Wars auch gerne auf Kickstarter weiter unterstützen, die Entwickler würden sich darüber sicherlich freuen.

Das Update für die OUYA, das passend zur derzeit in Los Angeles stattfindenden Games-Messe E3 kommt, bringt das Betriebssystem nun auf Version 1.0.5. Die wichtigste Änderung ist, dass die Android-Konsole nun nicht mehr überhitzen kann, ein Problem, dass die OUYA bisher noch hatte. Die offensichtlichste Änderung ist im Bereich „Discover“ vorgenommen worden, denn hier wurde die Ansicht nun so angepasst, dass mehr Inhalte auf einmal zu sehen sind und man sich nicht erst durch verschiedene Menü-Unterpunkte klicken muss, um einen ersten Eindruck von einem Spiel zu bekommen. Außerdem wurde die gesamte Menü-Struktur nun etwas angepasst, wie auch im Video zu sehen ist.

Auch im Play-Bereich hat sich etwas getan, wenn auch weniger auffällig: Auch hier wurden die Vorschau-Bilder der einzelne Spiele so angepasst, dass mehr Titel auf einen Blick zu sehen sind.

Weitere Verbesserungen des OUYA-Updates:
  • die OUYA überhitzt nun nicht mehr
  • Spiele lassen sich nun direkt updaten. Vorher mussten sie de- und dann neuinstalliert werden
  • Es werden maximal drei Spiele auf einmal heruntergeladen, weitere Donwload-Vorgänge werden in eine Warteschlange gestellt
  • Die Installation eines Spiels wird nun automatisch nach dem Download durchgeführt
  • Durch doppeltes Drücken der Hometaste gelangt man ins Hauptmenü zurück. Dazu gibt e in den Spielen nun auch ein Update
  • Das Menü reagiert besser und zuverlässiger

Einige Dinge wurden noch nicht überarbeitet, aber wir sind uns sicher, dass das in Zukunft auch angegangen wird. Beispielsweise wäre es schön, wenn man im Menü an keiner Stelle mehr in die klassische Android-Ansicht gelangt, wie man sie von Smartphones und Tablets kennt. Auf dem Fernseher sieht das nämlich einfach komisch und unpassend aus.

Quellen: OUYA ReportOUYA News

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OUYA im Gameplay: Leider dann doch etwas enttäuschend

In der vergangenen Woche habe ich nach langer Wartezeit endlich meine OUYA erhalten. Leider wurde meine Erwartung an die kleine Android-Konsole bisher aber nicht so wirklich erfüllt. Um mir mal ein relativ objektives Bild über das Teil zu machen habe ich mir deshalb zwei Jungs aus der GAMES-Redaktion zu Rate geholt.

Das erste Anschließen der OUYA war mit einigen Schwierigkeiten verbunden. Das lag weniger an der Verkabelung, die denkbar einfach ist (HDMI- und Stromkabel), sondern an den Updates, die die Konsole vor dem ersten Nutzen herunterladen und installieren musste. Dazu kamen Verbindungsprobleme mit dem Server und ein latente Problem mit der Skalierung der Anzeige auf dem Bildschirm.


Nachdem ich mit meinem Kollegen Jens das Gerät ausgepackt und bereits in einem ersten Gameplay-Video getestet habe, war es nun an der Zeit, ein paar professionelle Gamer an meine Seite zu holen. Tobi und Tom aus der GAMES-Redaktion waren natürlich sofort bereit, mit mir ein paar Spiele auf der OUYA anzuzocken. Das Ergebnis dieses „Treffens“ gibt es im  Video oben zu sehen.

Insgesamt muss ich sagen – und ich glaube, damit spreche ich auch für meine Kollegen – wirkt die OUYA derzeit einfach noch nicht ausgereift und ist deshalb ein klein wenig enttäuschend. Natürlich ist die Konsole sehr preiswert, die ständigen Probleme mit Framerates, das häufige Ruckeln und leichte Aufhängen in Spielen und die insgesamt gefühlte Trägheit der Android-Konsole ist dennoch ziemlich ärgerlich. Mehr dazu aber noch in meinem demnächst erscheinenden Testbericht.

Bei den im Video vorgestellten Spielen handelt es sich um folgende Titel, die teilweise auch für Smartphones/Tablets vorhanden sind:

Weitere Infos zur OUYA findet ihr natürlich hier bei uns und auf der offiziellen Herstellerseite.

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OUYA Gameplay: Wir haben die kleine Android-Konsole angezockt

Vor ein paar Tagen ist meine persönliche OUYA eingetroffen, ein Unboxing zu dem Gerät haben wir bereits gemacht. Nun haben wir uns die ganze Sache etwa näher angesehen und auch ihr könnt euch einen ersten Eindruck des Konsolen-Menüs und von zwei Spielen machen.

Dass die OUYA noch ein wenig in den Kinderschuhen steckt, mussten wir schon beim ersten Mal Einschalten feststellen. Software-Updates, lange Ladezeiten, Probleme mit der Server-Verbindung und ein paar andere Dinge mehr haben auf jeden Fall dafür gesorgt, dass die anfängliche Euphorie und Freude ein wenig gedrosselt wurde.

Ich will an dieser Stelle aber gar nicht so viel vorwegnehmen, das Wichtigste haben wir in unserem Gameplay-Video erzählt, das ihr euch jetzt anschauen könnt. Neben zwei Spielen gibt es außerdem auch eine kleine Übersicht über das Menü und die Benutzeroberfläche des OUYA-Betriebssystems.

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OUYA: Die kleine Android-Konsole ist endlich da (Unboxing)

Anfang August des vergangenen Jahres habe ich das OUYA-Projekt auf Kickstarter.com unterstützt. Die kleine Konsole, deren Betriebssystem auf Android basiert, wurde dann auch tatsächlich gebaut und heute ist endlich mein Exemplar angekommen.

Natürlich mussten wir das gute Stück gleich auspacken. Das Video dazu gibt es jetzt:

Wir hatten auch schon ein erstes kurzes Gameplay-Video des Spieles Pixel Rush Love aufgenommen, leider ist uns die dazugehörige Aufnahme abgerauscht. Wir werden uns aber selbstverständlich in den nächsten Tagen mit der OUYA auseinander setzen und für die ein oder andere Sache auch die Leute aus unserer GAMES-Redaktion dazu holen, damit die ihren Senf dazu abgeben können.

Natürlich haben wir auch ein paar Spiele angespielt. Hier findet ihr unser erstes Gameplay auf der Ouya:
Wir haben die Android Spielekonsole angezockt

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OUYA: Neue Investoren und Verspätung der Konsole

Die OUYA ist eines der erfolgreichsten Kickstarter-Projekte aller Zeiten. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Finanzierungsziel für die Android-Konsole erreicht und weit überschritten. Nun steht der offizielle Einzelhandelsstart bevor und es gibt Neuigkeiten.

Zunächst gibt es eine positive Entwicklung: OUYA hat neue Investoren gefunden. Das bedeutet, dass neben den 8,5 Millionen Dollar, die über Kickstarter eingenommen wurden, weitere 15 Millionen Dollar zur Verfügung stehen. Unter den Unternehmen, die das Start-Up unterstützen, finden sich Namen wie Kleiner Perkins Caufield & Byers (die Firma hat unter anderem EA gefördert), Mayfield Fund, NVIDIA, Shasta Ventures und Occam Partners.

Das nun zur Verfügung stehende Geld soll zur Ausweitung der Produktion der Hardware und zur Unterstützung von Entwicklern, die innovative und exklusive Spiele für die OUYA programmieren, genutzt werden.

Das Vertrauen der Investoren scheint das Start-Up also zu haben. Man müsse aber den Veröffentlichungstermin für den Einzelhandel um drei Wochen nach hinten verschieben, um eine ausreichende Menge OUYAs produzieren und den Anfangsbedarf decken zu können. Ab dem 25. Juni wird sie dann in den Regalen und Online-Stores zu finden sein.

In ersten Tests amerikanischer Kollegen wurde oftmals die Qualität der Controller bemängelt: Hardwaredefekte und Buttons, die nach dem Drücken unter der Gehäuseoberfläche hängen blieben, vermiesten einigen Backer die Spielfreude. Laut CEO Julie Uhrman wurden diese Probleme bereits beseitigt und werden in der Verkaufsversion nicht auftreten. Um das korrekte Funktionieren der Buttons zu gewährleisten, sei die Größe der Buttonlöcher minimal vergrößert worden.

Der verspätete Verkaufsstart der Konsole betreffe nicht den Versand der Backer-Konsolen, welcher bis Ende Mai abgeschlossen sein sollte. Falls bei den Backern unter Euch Probleme mit dem Controller auftreten, kontaktiert den Kundensupport, um das Problem zu beseitigen.

Quelle: OUYA-News, Joystiq

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Ouya Gaming Performance

Während sich die ersten Backer über die verspätete Versendung der Geräte beschweren, testen die ersten Entwickler schon die Gaming-Performance ihrer Ouya. Mittels eines N64 Emulators kann man schon deutlich erkennen, in welch Richtung man sich bewegt.

Auch wir warten sehr ungeduldig auf unsere Android Spielekonsole. Wir freuen uns jetzt schon auf GIGA Android Gameplays, Failplays und Umsetzungen großartiger Indy-Klassikern. Doch wenn ich ehrlich bin, freue ich mich auch auf eine unkomplizierte Runde Secret of Mana, ohne mein SNES auszukramen. Auch ein Mario Kart 64 bei einer lustigen Runde oder auch das neue Zelda: A Link to the Past 2  (passender Emulator und Original-Spiel Vorausgesetzt) könnte das alte Feeling wieder aufleben lassen.

Aber auch bei normalen Android-Spielen macht der Tegra 3 eine gute Figur und zeigt einmal mehr, die Potent der Nvidia Recke eigentlich ist. Ich bin gespannt, wann die ersten Grenzen erreicht werden.

 

Quelle: Blackoutworm

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Kickstarter-Hoffnung Ouya: Enttäuschende Reviews

Vor einigen Monaten war sie noch in aller Munde, doch mittlerweile scheinen nur noch die größten Fans wirkliches Interesse an der Android-Konsole Ouya zu zeigen. Mitschuld haben da sicherlich die ersten beiden Reviews von The Verge und Engadget, die sich beide recht enttäuscht zeigen, aber trotzdem optimistisch in die Zukunft blicken. 

Die amerikanischen Kollegen sind sich einig: Die nun an Kickstarter-Supporter rausgeschickte Version der Ouya-Konsole ist unvollständig, schwierig zu bedienen und kann in dieser Form nicht verkauft werden:

“The version of OUYA shipping now should be considered a beta release, and anyone hoping for anything more is in for some disappointment. It’s simply not ready for retail. The system is rough around the edges in many ways, quite literally when regarding the controller, but the interface and menus also could use work.” – Engadget

“Even if the concept is right, the Ouya misses the mark. The controller needs work, the interface is a mess, and have I mentioned there’s really nothing to do with the thing? I’m not even sure the concept is right, either: there are plenty of fun Android games, but currently few that work well with a controller and even fewer that look good on your television.” - The Verge

Die sehr ausführlichen Reviews findet ihr hinter den oben angegebenen Links. Auch die Kollegen von GIGA ANDROID werden euch ihre eigenen Eindrücke schildern, sobald eine Version bei uns eintrudelt.

Wie ist eure Meinung zum Gerät? Habt ihr die Konsole auf Kickstarter unterstützt und was genau erwartet ihr euch eigentlich von der Ouya?

 

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Nuidroid: Gesten- und Körpersteuerung für Android-Geräte und OUYA

Entwickler aus Russland arbeiten daran, eine Sensorleiste als Eingabemöglichkeit für Android-Geräte und die OUYA-Konsole zu nutzen. Die zugehörige Software hört auf den Namen Nuidroid.

Bewegungssteuerung ist bereits bekannt von Konsolen wie Wii, Xbox und Playstation. Durch Nuidroid soll sie in Zukunft auch ihren Weg auf Android-Geräte, und damit auch auf die OUYA-Konsole, finden.

Nuidroid ist eine spezielle Software, die die (momentan) durch die Kinect-Sensorleiste aufgenommenen Signale in für Android-Geräte verwertbare Eingaben umwandelt. In der finalen Version kommt ein eigener 3D-Sensor zum Einsatz, der nicht nur Gesichter erkennen, sondern auch berührungslos Fingerabdrücke lesen können soll. Die Kinect-Sensorleiste wird beim Release leider nicht von den Entwicklern unterstützt werden. Das ist schade, denn so wäre lediglich der Kauf der Software nötig gewesen, wenn man bereits im Besitz von Kinect ist.

Modularer Softwareaufbau

Die Software wird aus vier verschiedenen Modulen bestehen:

Nuidroid Body dient als Basismodul und analysiert die Gliedmaße des Körpers vor der Bewegungsleiste. Das Projekt befindet sich noch in einer frühen Entwicklungsphase, wie an der Zeitverzögerung zwischen Bewegung des Spielers und Anzeige der Bewegung auf dem Bildschirm zu sehen ist.

Nuidroid Fusion ist eine äußerst interessante Erweiterung zu Nuidroid Body, denn es erkennt, ob und wie der Spieler ein Smartphone in der Hand hält und bietet somit weitere Interaktionsmöglichkeiten. In Zukunft werden Schwertkämpfe in Spielen vielleicht mit dem Smartphone ausgefochten.

Nuidroid Face legt, wie der Name schon sagt, den Fokus auf das Gesicht des Spielers und möchte in Zukunft neben Interaktionsöglichkeiten auch eine Gesichtserkennung bieten.

Das vierte Modul wird Nuidroid Hand genannt und verarbeitet Handgesten in Eingaben, um so Spiele, Bildschirme und mehr zu steuern.

Vor wenigen Tagen wurde von den Entwicklern eine erste Demo davon, wie Nuidroid mit der OUYA zusammenarbeitet, präsentiert. Aufgrund der hohen Verzögerung gestaltet sich die Steuerung des Spiels zwar etwas schwierig, aber man bekommt einen ersten Eindruck davon, was uns in Zukunft erwartet und wie wir noch mehr aus unseren Android-Geräten herausholen können.

Genaue Details zu den Plänen der russischen Entwickler von Nuidroid darüber, wie der Entwicklungszeitplan aussieht, gibt es leider nicht. Wir halten Euch aber auf dem Laufenden.

Quelle: OUYA-News

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OUYA Konsole: Die Gewinner der GameJam stehen fest

Nach rund drei Wochen Beratungen stehen die Gewinner der OUYA GameJam endlich fest. Bei dem Wettbewerb ging es darum, in relativ kurzer Zeit einen Prototypen für die bald verfügbare OUYA Konsole zu entwickeln. Die Ergebnisse waren teilweise wirklich toll, nun stehen endlich die Gewinner fest.

Die Entwickler, die an OUYAs GameJam teilgenommen haben, hatten gerade einmal 10 Tage Zeit, sich ein Spiel für die anstehende Android-Konsole auszudenken und dazu dann auch gleich noch einen Prototypen zu entwickeln. Umso beeindruckender sind manche der Ergebnisse, durch die sich das Team OUYA gespielt haben. Vollends überzeugen konnte schlussendlich das Spiel Strange Happenings on Murder Island, welches somit den „Grand Prize“ für sich gewinnen konnte. Hier das Video zu dem Spiel:

CREATE Grand Prize: Strange Happenings on Murder Island

Außerdem gab es noch ein paar weitere Kategorien, in denen die Teilnehmer absahnen konnten. Hier nun also die anderen Gewinner:

“Most Surprising“ Award: Television

“Four Bright Buttons and Two Joysticks” Award: Bombball

“Most Immersive“ Award: Whispering Willows

“Pop Your Eyes Out“ Award: Pipnis

“Best Couch with Friends“ Award: 2D Cube Zombie Platformer

Quelle: Kill Screen

Best Game Created Using the Unity Engine: Stikbold

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OUYA: Schon jetzt mehr als 450 bestätigte Spiele

Offiziell soll es eigentliche Ende März soweit sein und die heißersehnte Android-Spielekonsole namens OUYA  soll an die ersten Unterstützer des einstmaligen Kickster-Projektes verschickt werden. Auch wir können es gar nicht erwarten, die kleine Konsole endlich in den Händen zu halten, vor allem in Anbetracht der ziemlichen langen Liste an bestätigten Spiele.

Tja, da bleibt jetzt nur noch die Frage, wann ich die ganzen Spiele auf meiner OUYA spielen soll? Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass bereits jetzt im Vorfeld so viele Spiele bestätigt wurden. In der Liste, die im OUYA-Forum einzusehen ist, sind allerdings auch einige Spiele gelistet, die für OUYAs Game Jam angekündigt wurden und bei denen es bisher noch nicht ganz klar ist, ob diese dann auch tatsächlich erscheinen werden. Aber auch hier sind wir guter Dinge.

Habt ihr euch auch schon eine OUYA bestellt? Wenn nicht, werdet ihr das irgendwann tun?

Quelle: OUYA Forum via Mobiflip

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OUYAs große Pläne: Hoffentlich bleiben Enttäuschungen aus (Kommentar)

Im Rahmen des derzeit stattfindenden D.I.C.E. Summit hatte die Webseite Engadget die Chance, sich mit Julie Uhrman, CEO von OUYA, etwas eingehender über den aktuellen Stand und die Zukunft der ersten Android-Spielekonsole zu unterhalten. Und eins kann Frau Uhrmann: Lust auf mehr machen. Hoffentlich erfüllen sich die mittlerweile sehr hohen Erwartungen.

Bisher haben nur Entwickler die Chance, sich tatsächlicher mit der kleinen Android-Konsole namens OUYA auseinanderzusetzen, alle anderen müssen noch etwas geduldig sein (so auch wir). Im Rahmen des D.I.C.E. Summits hat Julie Uhrman diese Ungeduld nun noch etwas verschlimmert, denn sowohl auf der Veranstaltung als auch im Gespräch mit Engadget kündigt sie einige große Dinge an

OUYA: Neue Spiele-Publisher

Zum einen kündigte Julie Uhrman an, dass OUYA neue Spiele-Publisher an Bord habe. Zu den neuen Spiele-Titeln gehören Double Fine Adventure und The Cave (mehr dazu untem im Video). Außerdem soll auch Paul Bettner, der mit das Spiel „Word with Friends“ bekannt wurde, zukünftig ebenfalls an Spielen für OUYA arbeiten. Genaueres gibt es hier zwar nicht zu sagen, dass ein „Veteran“ aus dem Mobile Gaming-Bereich dabei ist, hört sich aber definitiv gut an.

Das alleine ist vielleicht noch nichts, um es mit den großen Herstellern aufzunehmen, die ganz eigene und exklusive Spiele-Titel für ihre eigenen Konsolen  vorweisen können, wodurch diese für den Nutzer einzigartig werden, ein guter Anfang ist es aber allemal.

OUYA: Jährlich Updates

Eine noch etwas größere Ankündigung ist vielleicht, dass Uhrman und OUYA sich vorgenommen haben, jährliche Updates für die Konsole zu bringen und damit näher an einer Aktualisierung von Mobilfunkgeräten und deren Betriebssystem dran ist, als an klassischen Konsolen. Große Worte sind das aber dennoch, denn bisher ist OUYA für die meisten Menschen noch ein rein theoretisches Projekt, das sich in der Praxis erst einmal behaupten muss.

Die großen Konsolen haben vor allem eine Stärke, die bei OUYA erst noch abzuwarten bleibt: Die Lebensspanne von XBOX 360, PS3 und auch Wii liegt bei mehreren Jahren, weil diese aufgrund ihrer Hardware-Spezifikationen genau so konzipiert sind.  Im Android Bereich hingegen gibt es zwei Mal im Jahr neue Versionen des Betriebssystems, gleichzeitig entwickelt sich die Hardware extrem schnell weiter. Während etwa Nvidias Quad-Core Prozessor Tegra 3vor ein paar Monaten noch High-End für Mobilfunkgeräte war, sieht die Sache jetzt schon wieder ein bisschen anders aus und die nächste Generation besserer Prozessoren steht in den Startlöchern.

OUYAs Konkurrenz

Bei PS3 & Co. müssen die Nutzer sich also nicht nach kurzer Zeit darum sorgen, ob die Hardware ihrer Konsole noch auf dem aktuellen Stand ist. Bei OUYA wird das definitiv anders aussehen. Uhrmans Argument hierfür: Es werden natürlich Nachfolger kommen, OUYA 2 und OUYA 3 wird es auf jeden Fall geben. Alle Spiele werden immer abwärtskompatibel sein. Die neuen Konsolen sollen, wie könnte es auch anders sein, schnellere Prozessoren und größeren internen Speicher besitzen. Dabei muss man sich aber fragen, ob diese Ankündigung ein wirklich schlauer Zug ist. Denn einerseits könnte es sein, dass Nutzer dann lieber etwas länger warten, um etwas später eine dafür aktuellere Version der OUYA zu bekommen.

Anderseits zeigt sich aber bereits im Smartphone- und Tablet-Bereich, dass die Konsumenten durchaus auch bereits sind, relativ schnell auf bessere Hardware umzusteigen, die Lebensdauer der einzelnen Geräte wird dabei also immer kürzer.Der größte Vorteil der OUYA dürfte hier definitiv der Preis sein, denn für gerade einmal 100 Euro (+Versand) bekommt man das gute Stück neu.

Ich bin jedenfalls wirklich gespannt, wie OUYA sich in der Zukunft durchsetzen wird. Noch bin ich ein bisschen skeptisch, da ich von Hypes nicht besonders viel halte, gleichzeitig klingt bisher alles um OUYA aber einfach sehr durchdacht und überzeugend. Bestellt habe ich meine Konsole bereits, als das Projekt noch auf Kickstarter zu finden war, bald dürfte das Gerät dann eintreffen und dann sehen wir mal weiter.

Natürlich sind wir auch an eurer Meinung interessiert. Was haltet Ihr bisher von der OUYA, wo seht ihr die Schwächen/Stärken der kleinen Android Konsole?

Quellen: Engadget, OUYA

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Double Fine Adventure: Konsolen-Version exklusiv für Ouya

An Spielen wird es bei der Android-Konsole Ouya nicht mangeln. Ouya CEO Julie Uhrman verriet jetzt auf dem DICE Summit, dass die Konsole auch ein paar Exklusivtitel hat – darunter das Double Fine Adventure.

Das erste erfolgreiche Kickstarter Projekt befindet sich derzeit bekanntlich beim Studio von Tim Schafer in Entwicklung. Zwar wird es natürlich Versionen für PCs geben, auf der Konsole ist das Double Fine Adventure allerdings exklusiv für die Ouya zu haben.

Die Kooperation ist passend, schließlich sind beide Produkte Vorläufer der Kickstarter-Bewegung gewesen. Zudem werden übrigens auch The Cave und der kommende Double Fine Titel “Reds” für die Mini-Konsole erhältlich sein.

Im April soll die Ouya bei Vorbestellern landen, im Juni ist dann der Retail-Release bei Amazon und Co. geplant.

Via: MCV, Kotaku

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Ouya: Kommt im Juni in den Einzelhandel

Über acht Millionen Dollar wurden per Kickstarter für Ouya gesammelt, bald wird die Android-Konsole auch bei Amazon und Co. erhältlich sein. Im Juni soll die Ouya im Einzelhandel erscheinen.

Wer die Konsole über Kickstarter vorbestellt hat, dürfte bereits im April ein Paket erwarten. Alle anderen Interessierten müssen bis Juni warten, denn dann sollen unter anderem Amazon, GameStop, Target und BestBuy die Ouya im Angebot haben. Dies verriet Ouya CEO Julie Uhrman gegenüber dem WallStreetJournal.

99$ wird die Konsole kosten, die zuletzt redesignten Controller schlagen mit 50$ zu Buche. Großer Vorteil der Ouya ist die Android-Basis, in Sachen Leistung kann das Gerät jedoch nicht mit den herkömmlichen Konsolen mithalten.

Via: Dtoid

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OUYA: User-Feedback und Controller-Support für Drittanbieter

Es gibt Neuigkeiten zur Android-Konsole OUYA. Nicht nur gehen die Hersteller auf das Feedback zur im letzten Monat versendeten Entwicklerkonsole ein, die Konsole zeigt sich auch besonders kompatibel zu Controllern von Drittherstellern.

Entwicklerfeedback wird angenommen

Im Dezember 2012 wurden die OUYA Entwicklerkonsolen verschickt, um den Entwicklern die Möglichkeit zu Feedback zu geben. Diese Option wurde anscheinend reichlich genutzt, sodass OUYA nun folgende Änderungen für die finale Version ankündigte:

  • D-Pad: Das D-Pad wird in der finalen Version nicht wie bisher scheibenförmig sein, sondern, wie man es von PlayStation und Co. Kennt, kreuzförmig. Die Entwickler seien der Meinung, dies erhöhe die Präzision bei der Steuerung.
  • Thumbsticks: Die beiden Thumbsticks des Controllers werden noch stärker gummiert, um besseren Grip zu gewährleisten.
  • Touchpad: In der Entwicklerversion scheint die Reaktionszeit des Touchpads nicht optimal gewesen zu sein. Hier versprach man bei OUYA, dass bis zum Release auf jeden Fall nachgebessert wird.
  • Trigger-Tasten: Die Trigger-Tasten auf der Rückseite des Controllers sind noch eine Schwachstelle . Deshalb wurden sie vom Team neu entworfen und flacher gemacht.
  • Battery Bay: Das Akkufach soll bei der aktuellen Entwicklerkonsole etwas verzogen sein. Auch hier will man besseres Material nutzen und die Qualität bis zum Verkauf steigern.

OUYA gleich universalkompatibel?

Das OUYA-Team hatte bereits bekanntgegeben, dass die OUYA-Konsole mit USB-Controllern von Drittherstellern und vor allem von Konkurrenzanbietern zusammenarbeiten wird. Nun hat Pocket-lint durch den Entwickler Puzzl herausgefunden, dass die Konsole auch mit vielen kabellosen Controllern auf dem Markt zusammenarbeitet. Sogar mit dem Xbox 360 Controller.

Was bedeutet das?

Grundsätzlich kann diese Funktion vieles, aber auch gar nichts bedeuten. Der Vorteil ist, dass bereits vorhandene Controller zum Spielen genutzt werden könnten und kein neues Equipment gekauft werden müsste. Außerdem müsste sich der Konsolenspieler nicht an ein neues Gamepad gewöhnen. Natürlich, und hier kommt das „Aber“, funktioniert dies alles nur, wenn die Spieleentwickler entsprechende Kompatibilität und Key-Mappings für die entsprechenden Drittanbietercontroller anbieten. Ohne diese kann es sein, dass sich Spiele gar nicht spielen lassen. Dazu kommt noch, dass Root-Zugriff benötigt wird, um diese Kompatibilität zu aktivieren. Sie ist zwar im Kernel verfügbar, aber nicht direkt von Haus aus aktiviert.

Viele gängige Controller werden unterstützt

Die Entwickler von Puzzl haben es geschafft, die aktuellen Sony DualShock Controller, das Logitech G25 Lenkrad, die Nintendo Wii Remote, Apples Wireless Bluetooth Keyboard und natürlich den kabellosen Xbox 360 Controller zusammen mit OUYA zu verwenden. Sogar ein Hori Arcade Stick konnte über USB zum Laufen gebracht werden.

Es sind interessante Möglichkeiten, die die OUYA-Konsole durch ihre Offenheit für Entwickler bietet. Wenn sich erst einmal eine aktive Community um den kleinen Würfel gebildet hat, dürfen wir sicherlich die eine oder andere Überraschung erwarten.

Abseits der Modifikationen bescheinigen die Entwickler von Puzzl dem mitgelieferten Controller eine hohe Qualität. Das Gewicht sei gut ausbalanciert und die Wahl, zwei AA-Batterien für die Stromzufuhr zu nutzen, richtig.

Der OUYA-Controller kommt mit 11 Tasten (4 Trigger-Tasten, 4 Tasten (O, U, Y, A), einer Menü-Taste, zwei klickbaren Analogsticks und ein D-Pad), sowie einem Touchpad, das als Maus genutzt werden kann, aber kein Multitouch bietet.

Die Konsole soll gegen März/April auf den Markt kommen und preislich mit einem Controller bei $99 liegen. Für UK wird ein Preis von 99 Pfund erwartet, sodass wir mit einem Preis von etwas mehr als 100€ rechnen können.

Quellen: Pocket-Lint, Talk Android

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Ouya: Walkthrough durch die Entwicklerversion und aktuelle Spiele

Die Ouya Spielekonsole ist für uns Android-Redakteure bei GIGA natürlich ein feuchter Nerd-Traum. Unkompliziert mit einem passenden Controller am Monitor oder Fernseher Android Apps spielen! Kein Gefriemel auf einem zu kleinen Touchpad. Der Schritt in die richtige Richtung!

Nach dem offiziellen Unboxing der Macher bekommen wir nun vom Entwickler von Deadly Dungeons einen Einblick in die Developer-Version der 1.200 verschickten Ouya Konsolen. Es handelt sich hierbei wohlgemerkt um eine frühe Version, die nicht für den Endverbraucher gedacht ist. So sind viele unterschiedliche Designelemente aus Gingerbread und Ice Cream Sandwich/Jelly Bean zu erkennen. Hier muss noch einiges verbessert werden.

Dennoch macht die Oberfläche auf den ersten Blick einen guten Eindruck. Wer Windows Phone schon mal getestet hat, wird sich sehr schnell zurecht finden, keine schlechte Wahl wie ich finde. Meine größte Hoffnung ist, dass durch Ouya viele Entwickler bessere und aufwändigere Spiele entwickeln, sodass Google die Plattform unterstützt und wir in Zukunft viele mächtige, tiefgründigere Spiele auf unserem Lieblingssystem daddeln können. Sony hat mit der PS Vita ja schon gezeigt, dass das Potential da ist!

Der Entwickler hat sich auch in einem eigenen Unboxing nochmal alle Teile genauer angeschaut, wer daran interessiert ist, sollte sich beide Videos mal anschauen. Wir werden natürlich ein eigenes Unboxing machen, wenn unsere Geräte angekommen sind.

In den letzten Tagen vor Weihnachten haben die Macher übrigens mit den Hashtag #myouya Entwickler und potentielle schöne Spiele mit einer Dev-Ouya gesponsert, um eine Portierung anzukurbeln. Mit dabei sind einige vielversprechende Spiele! Hier eine Übersicht der Ouya-Arbound Gewinner:

 

Day 1 – Fist of Awesome
Ein Holzfäller knallt mit der Fist of Awesome aggressiven Waldtieren und Dinos durch die Gegend. Pixelbrei und doch sympatisch.

Day 2 – MechKnight Chronicles
Viele Informationen gibt es bisher nicht, der Trailer sagt aber eigentlich alles notwendige zu dem Spiel aus. Sieht schick aus und macht Lust auf mehr, vielleicht ein Top-Titel Anwärter für die Ouya. Allerdings würde ich mir etwas mehr Geschwindigkeit im Gameplay wünschen. Wir werden sehen was kommt!

Day 3 – Syder Arcade
Enbenfalls unglaublich gut sieht Syder Arcade aus. Das Shoot’em Up Spiel bringt knackige Grafik auf die Ouya und beschert uns jetzt schon einiges an Vorfreude. Yeah!

Day 4 – Kid Electro
Was im ersten Moment sehr interessant aussieht, verwirrt schon im darauffolgenden umso mehr. Kid Electro kommt mit einem schönen Electro-Soundtrack, scheint aber ein extrem wirres Spielprinzip zu verfolgen. Mal schauen was das endgültige Spiel sagt!

Day 5 – Space Runner
Kurzfassung, kennt ihr unsere Android-Rage Reihe? Space Runner könnte das erste Ouya-RAGE Spiel werden, unbedingt den Trailer bis zu Ende schauen!

Day 6 – Legend of Dungeon
Pixel-Art ist eher weniger mein Fall, doch auch hier werden sich einige sehr an der liebevollen Gestaltung erfreuen. Legend of Dungeon könnte dank des Koop-Modus sehr beliebt werden.

Day 7 – iMech Online
Selbstverständlich dürfen auch Mechs nicht fehlen. Mit einem stimmungsvollen Trailer wird iMech Online angeteasert und scheint Riesen-Roboter-Kämpfe auf die Konsole zu bringen. Online. Im Multiplayer.

Day 8 – Dusty Revenge
Wer schon immer einen Hang zu langen Ohren und dicken Wummen hatte, wird sich auf Dusty Revenge freuen! Schon der Trailer ist ein absolutes Erlebnis, ich freu mich drauf! Übrigens auch via Steam verfügbar.

Day 9 – Journey to Hell
Journey to Hell oder auch “Holy Shield” überzeugt schon auf der iPad Demo und darf jetzt für Android/Ouya portiert werden.

Day 10 – Starbound
Was Minecraft war/ist, könnte Starbound noch werden. Eine schöner Soundtrack und Mehrspielerkomponente-Aufbau System könnte einiges bringen. Wir behalten es im Auge!

Bonus #11 – Cloudbase Prime
Cloudbase Prime hat noch keine Bewegtbilder, doch die ersten Screenshots sehen sehr interessant aus. Nach dem Motto “weniger ist mehr” wurde hier ein First-Person Shooter innerhalb einer Woche erstellt. Nun geht’s auch auf die Ouya um noch mehr Potential zu schaffen.

Bonus #12 – A Tofu Tail
Tofu Trail hat nichts mit Anti-Fleisch Bildern zu tun, sondern erzählt von einem Tofu-Stück, dass viele kleine Puzzle lösen muss. Ob das auf dem großen Monitor so gut ankommt? Für dass Mobile System könnte es interessant sein.

Bonus #13 – Festival of Magic
Das letzte Spiel ist gleichzeitig auch das mit dem größten Potential (meiner Meinung nach). In bester Lufia oder Final Fantasy Art bekämpft ihr das Böse und pflanzt eure Munition selber an. Super!

Welche Spiele noch kommen? Im Ouya Forum gibt es eine aktuelle Übersicht von über 100 Spielen.

Quelle: Androidpolice, Androider, superouya

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Ouya: Erstes Unboxing der Entwicklerkonsole

Nach dem erfolgreichen Kickstarter gehen die Arbeiten an der Android-Konsole Ouya gut voran. Entwickler dürfen sich bald mit einem Dev-Kit austoben, welches wir bereits jetzt im Unboxing Video sehen können.

Die im Video zu sehende Konsole ist keineswegs das fertige Produkt, vielmehr handelt es sich noch um einen Prototypen – Konsole und Controller behalten ihren hässlichen Plastik-Look also nicht. Im Inneren der Ouya schlummert ein Tegra 3 Prozessor, 1GB RAM, 8GB Flash Speicher und HDMI Support sollen für tolles Spielvergnügen in 1080p sorgen.

Entwickler dürfen ab sofort das Ouya Development Kit herunterladen und mit der Entwicklung der ersten Spiele beginnen, netterweise sind alle dafür benötigten Tools im Paket bereits dabei und der Kauf eines teuren SDKs ist nicht notwendig. Den kommerziellen Release der Konsole plant man im März 2013.

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GreenThrottle – Android Smartphones als Spielekonsole

Neben Ouya wird Android als Spieleplattform immer interessanter. Der Tegra 3 von NVIDIA sprotzt vor Kraft, die Adreno 320 im kommenden Nexus 4 setzt mit dem S4 Pro Prozessor die Leistungsskala erneut nach oben, die Preise bleiben dagegen erschwinglich. Der nächste Schritt: Smartphone = Konsole!

Die Jungs von GreenThrottle mit einem äußert interessanten Firmenlogo stellen eine neue Gaming-Alternative vor. Mit einem Controller verbunden, können Android-Smartphones zu kompletten Konsolen mutieren. Wie das ganze aussehen soll, seht ihr im Video:

Im Grunde steckt ihr also euer Smartphone an den Fernseher an und lenkt das alles mit einem XBox ähnlichem Controller. Über die “Green Throttle Arena App” habt ihr eine einfache Oberfläche für die Verbindung zum Controller, könnt durch kompatible Spiele stöbern und eure Favoriten verwalten. Klingt gar nicht mal schlecht!

GreenThrottle Preis

Für Endkunden ist der Preis noch nicht bekannt, bei den Frühbucher-Entwickler-Preise staffeln es sich recht überschaubar. Ein Controller kostet $44,95 (sonst $ 5 teurer), bei zwei zahlt man $ 79,95 (sonst $ 20 teurer), vier kosten $149,95 (sonst $ 50 teurer) und 10 gibt es zu einem Sonderpreis von $ 349,95 (sonst $ 150 teurer). Ein besonderes Paket mit zwei Controllern und  einem Connector Kit kostet $ 89,95 und soll Mitte Dezember (12/12/12) verschickt werden.

GreenThrottle Controller early bird

Der mitgelieferte Mobile HD TV Connector läuft mit dem Galaxy Nexus, HTC OneX, Samsung Galaxy S2 und Galaxy Note. Der Controller benötigt 4 AA Alkaline Batterien, ein Akku scheint leider nicht verbaut zu sein. Vielleicht ändert sich das ja bis zum Versand an den Endkunden noch!

GreenThrottle Controller

Was haltet ihr von der Idee? Ich finde es gar nicht so unspannend, da so die Konsole immer am Mann ist (außer dem Controller) und ich mit nicht nochmal einen extra-Hardware-Würfel kaufen muss, wie bei der Ouya. Außerdem ist dort bisher nicht garantiert, dass die Speicherstände übertragen werden können. Konkurrenz belebt das Geschäft!

GreenThrottle vorbestellen
GreenThrottle Website

 

Quelle: de.engadget

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OUYA: Es gibt gute Neuigkeiten

Gestern Abend erhielt ich den neuen Newsletter zum Stand der OUYA-Konsole, die anfangs nächsten Jahres erscheinen soll/wird. Natürlich möchte ich dies zum Anlass nehmen, auch euch, die diesen Newsletter nicht erhalten haben, auf den aktuellen Stand der Android-Konsole zu bringen.

Wer noch nichts von OUYA gehört hat oder sich nicht mehr so ganz daran erinnert, was es mit der kleinen Box auf sich hat, der möge hier nachlesen. Natürlich sind die Entwickler hinter der Konsole fleißig am arbeiten und haben einiges neues zu berichten, das alle Unterstützer (Jens und ich dürfen uns dazu zählen) erfreuen dürfte.

Die Neuigkeiten

Zum einen wurde sehr viel an OUYA's Hardware-Design gewerkelt, damit später nicht noch einmal viel Zeit für ein Re-Design aufgewendet werden muss. In der vergangenen Woche erreichten die Entwickler einen großen Meilenstein, denn sie erhielten ihr erstes sogenanntes Printed Circuit Board, kurz PCB. Warum ist das ein Meilenstein? Weil es sich dabei sozusagen um das Herzstück der Konsole handelt. Ausgestattet ist dieses unter anderem mit einem Tegra 3-Prozessor. Das Ganze ist dann ungefähr halb so hoch wie eine Cola-Dose, wie auf dem Bild unten zu sehen ist, das die Leute hinter OUYA  hochgeladen haben.

Coke-ouya

Eine Änderung gibt es auch in der Betriebssystemversion, denn zunächst wurde Android 4.0/Ice Cream Sandwich angekündigt, nun soll es dann aber doch Android 4.1/Jelly Bean werden. Da nun aber bereits Android 4.2 in den Startlöchern steht, ist es auch gut möglich, dass diese Version bis zu Erscheinung von OUYA im Frühjahr 2013 Einzug erhält.

Wenn auch ihr zu den mehr als 60.700 Unterstützern gehört, könnt Ihr innerhalb der nächsten Wochen dem OUYA-Portal einen Besuch abstatten und dort Eure Daten und Infos überprüfen bzw. aktualisieren.

Wir freuen uns hier jedenfalls sehr auf das Erscheinen der Konsole und hoffen, dass bis dahin alles gut geht. Go OUYA!

Quellen: OUYA, Newsletter

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OnLive: Wurde für nur 5 Millionen Dollar verkauft

Mitte August wurde bekannt, dass der Cloud Gaming Service OnLive so gut wie Pleite war. Glücklicherweise hatte Investor Gary Lauder drei Tage vor den Massenentlassungen mit OL2 eine neue Firma gegründet und daraufhin OnLive übernommen – zu einem wahren Schnäppchenpreis.

Wie The Verge berichtet, soll Lauder gerade einmal 4,8 Millionen US-Dollar für OnLive bezahlt haben. Zum Zeitpunkt des Verkaufes soll das Unternehmen Schulden in Höhe von 18 Millionen $ gehabt und kurz vor dem endgültigen aus gestanden haben.

Kleiner Vergleich: OnLive Konkurrent Gaikai wurde von Sony im Juli für ganze 380 Millionen $ übernommen. Wirklich gut liefen die Geschäfte also nicht – ob OnLive in Zukunft wieder schwarze Zahlen schreiben kann, wird sich zeigen. Vielleicht hilft dabei ja die Beteiligung an der Kickstarter-Konsole Ouya.

Via: Eurogamer

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JFK: Tech-Podcast “Ouya und mobile Gaming”

In Zukunft heißt es: Immer wieder Dienstags! Jens, Flavio und Kamal (JFK) werden sich über die aktuellen Themen der letzten Woche oder ein Spezialthema unterhalten, philosophieren und diskutieren. Da wir schon ein Video-Podcast haben, bieten wir euch diesen direkt zum Download an. 

Das heutige Thema ist der Erfolg der Konsole Ouya und die Folgen (nicht nur!) für den mobile-Gaming Markt. Warum Kamal eine Zeitlang sehr wenig mit seinem Vater sprach und Flavio Rollenspiele hasst, erfahrt ihr hier! Wir wünschen euch viel Spaß!

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (gute Qualität ca. 50mb)

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (mittlere Qualität ca. 27mb)

JFK: #01 – Ouya und mobile Gaming (schwache Qualität ca. 16mb)

 

Habt ihr ein Wunschthema, über das wir unbedingt mal reden sollten? Dann schreibt uns hier in die Kommentare oder in den dazu passenden Forenthread!

 

Bildquelle: President John F. Kennedy, the Robot Unicorn-Riding Astronaut Alien Hunter

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OUYA endet auf Kickstarter und führt Gespräche mit NAMCO

Heute Nacht um 1 Uhr endete nach genau 29 Tagen das überaus erfolgreiche Kickstarter-Projekt namens OUYA. Mit einem Geldbetrag, der fast 9-mal höher ist, als ursprünglich geplant, geht es jetzt also in die Produktion.

Nachdem ich vor ein paar Tagen das Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman geführt habe, hat mich letzten Endes dann auch noch gepackt und ich musste einfach geld in das mehr als gut klingende Vorhaben stecken.

OUYA hatte ursprünglich vor, über die Plattform Kickstarter 950.000 Dollar (ca. 768.000 Euro) zu erwirtschaften, letzten Endes wurden daraus nun aber stolze 8.596.475 Dollar (6.948.892 Euro), die von 63.416 Unterstützern zusammen getragen wurden, was vor allem an der innovativen wie einfache Idee liegt, eine Plattform für alle Spiele-Entwickler zu schaffen, also nicht nur für solche, die unglaublich viel Geld investieren können. Gleichzeitig ist die Idee für Spieler so interessant, weil die Konsole mit umgerechnet knapp 80 Euro plus Versand äußerst günstig ist.

Wirklich interessant wird es zu sehen, wie die ganze Sache jetzt verläuft. In einem der letzten Updates teilte das Unternehmen mit, dass derzeit Verhandlungen mit NAMCOBANDAI stattfinden (die für solch bekannte Klassiker wie Pac-Man, Galaga, Tekken und Ridge racer verantwortlich sind), um vielleicht auch deren Spiele-Titel in Zukunft auf die OUYA zu bringen.

Persönlich habe ich das Gefühl, dass die Leute hinter der kleinen Konsolen momentan wirklich alles richtig machen, weshalb ich OUYA auch für einen absoluten „Gamechanger“ in der Konsolenwelt halte. Wie seht Ihr das?

Ich werde mich nächste Woche außerdem mit meinen Kollegen Jens und Flavio in unserem neuen gemeinsamen Podcast noch einmal etwas ausführlicher über die Sache unterhalten.

 

 

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Exklusiv: Interview mit Julie Uhrman, CEO von OUYA

Seit Anfang Juli sorgt das Projekt OUYA nicht nur in der Android-Welt für viel Aufmerksamkeit. Am kommenden Donnerstag geht das Kickstarter-Projekt zu Ende und sämtliche Unterstützer sind gespannt auf das Ergebnis. Ein Grund mehr für uns, ein Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman zu führen.

Auch aus den GIGA-Reihen gibt es den ein oder anderen, der die anstehende Android-Konsole mit  etwas Geld unterstützt hat.  Was genau die Konsole so auf dem Kasten haben wird (falls die ganze Sache irgendwie an Euch vorbei gegangen sein sollte) könnt Ihr Euch im folgenden Video einen ersten Eindruck davon machen:

Kommen wir nun also ohne weitere Umschweife zum Interview mit OUYAs CEO Julie Uhrman, die sich die Zeit genommen hat, sich mit meinen teils doch eher persönlichen Fragen auseinander zu setzen. Wer lieber das englischen Original lesen möchte, findet das PDF dazu hier.

GIGA: Hallo Julie, als erstes würde ich natürlich gerne einmal wissen, was dein Hintergrund ist:

Julie Uhrman: Meinen ersten Job im Gaming-Geschäft hatte  ich vor mehr als 10 Jahren und ich liebe Spiele schon mein ganzes Leben lang. In den letzten Jahren begann ich, mehr und mehr auf meinem Mobiltelefon zu spielen, da dort die meiste neue Spiele-Entwicklung stattfand – das frustriert mich, weshalb ich kreatives Spiele-Machen zurück auf den TV bringen will.

Ich habe gelesen, dass Du damals Konsolenspiele auf Deinem Fernseher gespielt hast. Was war Dein allererstes Lieblingsspiel und warum?

Das originale Super Mario Bros. Ich habe allerdings nie die Prinzessin gerettet, obwohl ich das Spiel tagelang gespielt habe.

Du scheinst eine sehr beschäftigte Person zu sein. Spielst Du überhaupt noch Videospiele und wenn ja, was für welche?

Leider nicht so viel wie ich würde, seit unserem Monat bei Kickstarter. Aber ich habe damit begonnen, mehr auf mobilen Geräten zu spielen, da OUYA bisher ja noch nicht existiert... Spiele wie Triple Town, Canabalt, Drop 7 oder Plants vs. Zombies. Ich spiele außerdem auch viele Familien-Spiele mit meinen Kindern.

Gibt es Spiele, die Dir wirklich überhaupt nicht gefallen?

Keine, die mir wirklich missfallen, allerdings bin ich ganz schlecht bei FPS Spielen. Ich neige dazu, wild um mich zu ballern. Und ich sterbe viel. Das passiert auch.

Wofür steht der Name OUYA und wie seid Ihr darauf gekommen. Ist es sowas wie „Oh yeah“? Zumindest ist das, was mir dazu einfällt.

Das „O“ steht für „Open“. Der Rest? Uns gefällt einfach, wie das klingt. Vielleicht hast Du ja aber Lust, Dir ein Akronym einfallen zu lassen.

Da muss ich mal überlegen. Wenn mir was Gutes einfällt, lasse ich es Dich wissen. Was genau ist es, dass OUYA so anders macht und das dafür sorgen wird, dass Menschen die Konsole tatsächlich kaufen?

Die existierenden Konsolensysteme sind zu verschlossen. Ich glaube, deshalb haben wir eine große Abwendung erlebt, da ein paar der hellsten und kreativsten Spiele-Entwickler dem Publizieren von Spielen auf Konsolen den Rücken zugekehrt und sich für den einfacheren Veröffentlichungsweg entschiedene haben, wie er bei mobilen Plattformen gegeben ist. Durch die Eliminierung der Barrieren, die traditionell ein Teil der Konsolen-Publizierung sind und durch das Öffnen des Systems für eine größere Gruppe von Spiele-Machern beabsichtigen wir, die großartige Entwicklung zurück zur Konsolen-Entwicklung zu locken. OUYA  ist die zugänglichste Spielkonsole: Jeder Spiele-Entwickler kann auf ihr veröffentlichen, was bedeutet, dass wir die kreativsten Spiele haben werden. Und sie ist für jeden Spieler erschwinglich.

Und es funktioniert. Durch unsere Kickstarter-Kampagne haben wir hunderte E-Mails von interessierten Entwicklern erhalten  (ein paar Zitate von Entwicklern finden sich auch auf unserer Kickstarter-Seite).

Für unsere Kunden ist das Ganze auch bezahlbar, schön designt – vor allem der Controller ist herausragend – und es wird ein breites Angebot an kreativen Inhalten aller Art von Spielen geben.

Werden Leute die Konsole kaufen? Ja, ich denke, das werden sie. Anstatt auf Statistiken oder Studien zu verweisen, können wir unsere eigenen Zahlen nehmen. In nur einem Tag haben wir es geschafft, 2 Millionen Dollar von mehr als 20.000 Unterstützern zu sammeln. Kickstarter hat im eigenen Blog  auch folgendes mitgeteilt: „In nur 24 Stunden haben 20.000 Leute eine OUYA-Konsole gekauft – ein Produkt, von dem sie den Tag davor nicht einmal gehört haben. Ein kleiner Vergleich: Microsoft verkaufte 326.000 Xbox 360 in den ersten Wochen, nachdem Millionen von Dollar in das Marketing gesteckt wurden.“

Jetzt, wo es weniger als zwei Tage zum Ende unserer Kickstarter-Kampagne sind, haben wir mehr als 50.000 Unterstützer, die uns anfeuern. Für mich ist an dieser Zahl so erstaunlich, dass es sich dabei um Leute handelt, die tatsächlich Ihren Geldbeutel geöffnet und gespendet haben. Ich gehe davon aus, dass es zehntausende weitere Menschen gibt, die uns auch zur Seite stehen, die uns zwar nichts gespendet haben, die aber definitiv sehen wollen, dass wir erfolgreich mit unserem Vorhaben sind. Es ist ziemlich aufregend, darüber nachzudenken und es sorgt dafür, dass wir weiterhin motiviert sind. Wir wollen die Unterstützer stolz machen: Wir sind voll darauf ausgerichtet, im März 2013 für eine beeindruckende Spiele-Erfahrung zu sorgen.

Was hältst Du von Piraterie? Befürchtest Du, dass mit dem offenen Status der Konsole Nutzer dies ausnutzen und die Bezahlversionen der Spiele „stehlen“ werden, eine Sache, die auch ziemlich normal bei Android-Apps zu sein scheint?

Jeder kostenpflichtige Inhalt wird eine Authentifizierung mit unseren Servern benötigen. Unsere Offenheit wird also nicht mehr Zugriff auf die Spiele selbst geben.

Lest den Rest des Interviews auf der nächsten Seite.

ouya

Hast Du einmal darüber nachgedacht, das Geld, das Ihr durch Kickstarter sammeln konntet, zu nehmen, um Dich abzuseilen und irgendwo ein neues Leben zu beginnen?

Ha- ernsthaft, der große Erfolg auf Kickstarter hat mich mehr als jemals dazu angeregt, OUYA zum Leben zu erwecken. Und ich spüre den Druck der mehr als 50.000 Unterstützer, die an uns glauben.

Es ist aufregend und überwältigend – selbst für uns – die Kickstarter-Kampagne zu verfolgen. Unser anfängliches Ziel war es, 950.000 Dollar zu sammeln, und zwar in 29 Tagen. Stattdessen haben wir dieses Ziel in nur 24 Stunden mehr als verdoppelt.

Mit den letzten 2 Tagen, die angebrochen sind, wollen wir die Sache kraftvoll beenden. Wir wissen, dass je mehr Geld aus dem Kickstarter-Fundraising zur Verfügung steht, desto einfacher wird es sein, die Industrie wahrhaftig zu verändern. Ob dieses Geld von neuen Unterstützern kommt oder von solchen, die uns bereits helfen und ihre Zusicherung erhöhen wollen, dieses Geld wird für Spiele-Entwickler und Spielern von Nutzen sein. Weitere Unterstützung hilft uns dabei, noch mehr Konsolen zu bauen und einen besseren Support für die Spiele-Entwickler anzubieten (das ganze Geld wird in OUYA gesteckt, nicht ein Cent wird zu Profit oder Lohn).

Wann wird der OUYA-App Store eröffnet und wie viele Spiele sind bisher bestätigt?

Los geht es zusammen mit der Konsole im März 2013. Wir sprechen über keine bestätigten Titel außer die, die wir auch schon in unseren Kickstarter-Updates erwähnt haben (wie zum Beispiel Final Fantasy). Es war eine gemeinsame Entscheidung, keine ganze Reihe von Spielen vor Einführung der Konsole preis zu geben. Wir wollen, dass unser Angebot sich frisch anfühlt, wenn wir die Konsole nächstes Jahr versenden und sind der Meinung, dass es jetzt noch etwas zu früh ist, mit allem an die Öffentlichkeit zu gehen.

Im/Bis März 2013 wollt Ihr bis zu 80.000 OUYA-Konsolen ausliefern. Wie werdet Ihr das bewerkstelligen und wie könnt Ihr es Euch leisten, eine solch tolle kleine Maschine für nur 99 Dollar zu bauen?

Wir arbeiten mit einem hochqualifizierten Unternehmen und mit unserer Chip-Partnern bei Nvidia. Wir wissen, dass wir die Ware liefern können.

Die Hardware ist machbar. Wir haben unsere technischen Spezifikationen veröffentlicht und mittlerweile sollte jeder wissen, dass wir das Rad nicht neu erfinden. Es ist ziemlich viel Standard-Zeug, das wir maximal ausnutzen, um tolle Spiele zum Leben zu erwecken (und deshalb funktionieren die Kosten: Das  ganze Zeug unter die Haube zu bringen kostet etwa 99 Dollar). Einen funktionierenden Prototyp haben wir ja auch schon, wie auf einem Video auf unserer Kickstarter zu sehen ist, in dem ich Shadowgun spiele.

Indem wir leicht zugängige Komponenten nutzen können wir uns auf das konzentrieren, was die wahre Stärke von OUYA ist: unser einladender Zugang auf Spiele-Entwickler und das wunderschöne Design von Yves Behar.

Es ist vor allem das Entwickler-Vorhaben, das Geschäftsmodell und das Design, was so innovativ ist. Das Entwickler-Vorhaben und das Geschäftsmodell sind in der Konsolenwelt neu, doch einige unserer besten Ideen stammen aus dem mobilen Markt. Daneben ist uns natürlich das Konzept der Offenheit sehr wichtig. Das ist aber nichts, was wir erfunden haben. Wenn überhaupt haben wir das Gefühl, dass die Technologie sich dorthin entwickelt. Und wir wollten dafür einen neuen Platz schaffen: Konsolenspiele

Was haltet Ihr von dem OUYA-Hype? Bedeutet das für Euch mehr Druck oder fühlt Ihr Euch dadurch einfach nur in Eurem Vorhaben bestätigt?

Wir sehen es als unglaubliche Unterstützung unserer Vision an. Wir sehen, dass wir mehr als 50.000 Leute – plus die Leute, die stündlich dazu kommen – beliefern müssen.

Wer sind die Leute, die mehr als 10.000 Dollar gespendet haben?

Darüber kann ich leider nicht sprechen, Du wirst deren Nutzernamen auf Deiner OUYA sehen. Ich denke, Du wirst ein paar davon wiedererkennen.

Sehen Dich viele Männer als deren Traumfrau an (weil Du Videospiele liebst und so)?

Ich denke, dass müssen die Männer selbst sagen.

Solltest Du jemals nach Berlin kommen, würdest Du uns bei einem Spiel Deiner Wahl fertig machen?

Das kannst Du aber glauben. Aber nur auf der OUYA.

OUYA

OUYA

 

So, damit wären wir am Ende unseres doch recht ausführlichen Interviews mit OUYAs CEO Julie Uhrman angelangt. Ich hoffe, Euch konnten ein paar offenen Fragen beantwortet werden oder Ihr habt etwas dazu gelernt, was Ihr noch nicht wusstet. Falls auch Ihr das Projekt noch unterstützen wollt, habt Ihr dazu noch ein wenig Zeit, die Frist endet am Donnerstag den 9.8.2012 um 1 Uhr.

Wie schon anfangs erwähnt, gibt es zu dem Interview auch noch das englische Original, das Ihr hier als PDF lesen könnt.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Ouya: Final Fantasy 3 kommt zum Launch

Die Erfolgschancen von Ouya werden immer besser. Nachdem bereits Onlive eine Zusammenarbeit mit der Android-Konsole bestätigte, versicherte nun auch Square Enix, dass man Ouya unterstützen wird.

Gleich zum Launch der Konsole können sich Rollenspielfans auf eine Portierung von “Final Fantasy 3″ freuen. Das Rollenspiel aus dem Jahr 1990 wurde Anfang des Jahres bereits für mobile Android Geräte veröffentlicht, die Version für Ouya soll speziell auf die Konsole zugeschnitten sein und auch eine kostenlose Demo bereitstellen.

Nach “Final Fantasy 3″ soll nicht Schluss sein, Square Enix verspricht weiteren Content für Ouya und ist somit der erste große Third-Party Publisher, der das Kickstarter-Projekt unterstützen wird.

Ganze 5,8 Millionen US-Dollar  hat man für die Anfertigung der Konsole bereits gesammelt, das Sechsfache der ursprünglich angestrebten Summe. Erscheinen soll die Konsole im März 2013.

Via: Eurogamer

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Ouya: OnLive ist mit dabei

Sein Ziel von 1 Million US-Dollar hat das Kickstarter Projekt Ouya schon längst erreicht, über 40.000 Leute haben die Android-Konsole bereits unterstützt. Und jetzt gibt es einen weiteren Anreiz.

Die Macher des ambitionierten Projektes gaben nun auf ihrer Kickstarter-Seite bekannt, dass man den Cloud-Gaming Service OnLive als Partner gewinnen konnte. OnLive wird so zum Launch auf Ouya verfügbar sein und bringt natürlich sein umfangreiches Spieleportfolio mit mehr als 80 Publishern mit.

Somit könnte man definitiv das Problem fehlender AAA-Titel beseitigen, schließlich bietet OnLive Spiele wie Darksiders 2 an, die sonst wohl eher nicht auf Ouya portiert worden wären.

Bisher liegt der Kickstarter von “Ouya” bei 5,6 Millionen Dollar. Eine wirkliche Konsole und einen wirklichen Controller hat man bisher noch nicht gesehen, also müssen wir uns mit den Design-Entwürfen zufrieden geben.

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radio giga #70 – Ouya, Injustice, Dust 514, Walking Dead

Ein großes “Au ja”, ging durch das Internet, als auf Kickstarter die auf Android basierende neue Konsole “OUYA” vorgestellt wurde. Bereits 30.000 Gamer, Geeks und Technikenthusiasten haben sich die Konsole für 99 Dollar reserviert. Was die neue Konsole können sollte, wenn sie gegen die aktuelle Konsolen- und Mobilgerätegeneration bestehen möchte, nehmen diese Woche Robin, Tom, David und Tobi unter die Lupe.

“Götter unter uns” ist nicht nur der heimliche Untertitel dieses Podcasts, sondern auch der offizielle von Injustice, dem neuen Beat ‘em Up der Mortal Kombat-Macher NetherRealm.

Großes Thema diese Woche: Games, die es ins Kino schaffen könnten. Schon vor einiger Zeit wurden Ankündigungen zum Assassin’s Creed Film bekannt gegeben, nun gibt es scheinbar erste handfeste Infos zu dem Streifen, den Ubisoft selbst produzieren will. CBS sichert sich die Filmrechte für “Deus Ex – Human Revolution” und der Streifen zu “Need for Speed” soll im Februar 2014 auf die Leinwände gebracht werden.

Angezockt hat David diese Woche die Beta von “Dust 514” und Tom berichtet über seine Erlebnisse mit “The Walking Dead”.

Das alles und natürlich euer Feedback gibt es in der aktuellen Folge eures Lieblingspodcasts rund um Speerfischen: radio giga, natürlich wie immer als Video unter diesem Artikel, als MP3, zum Downloaden oder zum munteren syncen .

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Ouya: Kickstarter zur Android-Konsole gestartet

Am Mittwoch tauchten erste Informationen zu Ouya auf, jetzt wurde die Android-Konsole offiziell angekündigt. Zur Verwirklichung wird eure Hilfe benötigt, denn das Projekt soll mit einem Kickstarter finanziert werden.

950.000 US-Dollar möchte man auf der Crowdfunding-Website sammeln, um die Produktion der Konsole zu gewährleisten. Bei Ouya handelt es sich um ein Gerät, welches gerade einmal 99$ kosten und auf Android basieren wird. Die Struktur der Konsole soll dementsprechend offen aussehen, ein zusätzliches Dev-Kit wird zum Beispiel nicht benötigt.

Zudem möchte man das auf Konsolen bisher vernachlässigte free-to-play Modell stärken, neben komplett kostenlosen Titeln soll es zu jedem Spiel zumindest eine kostenlose Demo geben. Unten findet ihr die angestrebten technischen Daten der Konsole.

Zum Kickstarter von Ouya gelangt ihr hier. Hinter dem Projekt steckt unter anderem Ed Fries, ehemaliger Vice President of Game Publishing bei Microsoft.

  • Tegra3 quad-core processor
  • 1GB RAM
  • 8GB of internal flash storage
  • HDMI connection to the TV, with support for up to 1080p HD
  • WiFi 802.11 b/g/n
  • Bluetooth LE 4.0
  • USB 2.0 (one)
  • Wireless controller with standard controls (two analog sticks, d-pad, eight action buttons, a system button), a touchpad
  • Android 4.0
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Ouya: Eine 99$-Android-Konsole für Free2Play-Games – Kann das funktionieren?

Das ist doch mal ein ehrgeiziges Projekt für ein kleines Start-Up-Unternehmen. Eine eigene Spielekonsole, die Android als Betriebssystem nutzt und ausschließlich Free2Play-Titel anbietet. Ohne Überwachung darf jeder Entwickler wie er mag, digitale Spiele herausbringen, es gibt keine Querelen mit irgendwelchen Publishern oder den Konsolen-Herstellern. Zu schön um wahr zu sein?

Normalerweise würde die Ankündigung von Ouya wohl gar keine so großen Kreise ziehen. Was es jedoch so besonders macht, ist das Team, das dahinter steht. Gründerin und CEO von Ouya ist Julie Uhrman, vormals Vize-Chefin von Gamefly und Leiterin des Downloadgeschäfts von IGN. Ed Fries, ehemaliger Vizepräsident für Game Publishing bei Microsoft und “Vater” der Xbox steht als Berater zur Seite und Yves Behar wurde als Designer rekrutiert. Behar ist mit verschiedenen, sehr  ehrgeizigen Projekten bekannt geworden. So rief er etwa das Projekt “One Laptop Per Child” ins Leben, die durch Spenden 500 Millionen Kinder auf der Welt mit Laptops ausstatten will. Dafür haben sie selbst verschiedene, billig zu bauende Laptops konstruiert und hergestellt. Muffi Ghadiali, der als Produktmanager bei im Lab126 gearbeitet hat, ist ebenfalls dabei. Dort wurde etwa das extrem erfolgreiche Amazon Kindle gebaut.

Die Köpfe hinter dem Bau von Laptops, der Xbox, Amazons Kindle und Gamefly haben sich also zusammengefunden, um eine neue Art von Konsole zu bauen. Dass es nur ein Megakonzern mit Nintendo, Sony und Microsoft aufnehmen könnte, wissen sie wohl selbst am besten. Deshalb scheinen sie sich dafür entschieden zu haben, eine komplett neue Herangehensweise zu finden.

Der/Die/Das Ouya scheint auf den ersten Blick so etwas wie ein viereckiges Android-Smartphone fürs Wohnzimmer zu werden. Jederzeit hackbar, mit einer Infrastruktur, auf die jeder Entwickler das schmeißen kann, was er will. Unbegrenzte Möglichkeiten…auch, um unendlich viel Müll zu produzieren.

Ouya zielt eindeutig nicht auf den Mainstream-Markt. Die Gamer, die heute auf “Halo 4” auf der Xbox 360 warten, interessieren sich nicht für irgendeine Homebrew-Maschine. Gerade der heute schon riesige und immer weiter wachsende Indie-Markt könnte jedoch extrem davon profitieren. Auf der Xbox 360 sind Indie-Games etwa recht gut in einem eigenen Bereich versteckt und kaum jemand veröffentlicht dort wirklich gute Sachen. Stattdessen wurde er schnell zum Sammelsorium von schnellen Cashi-Ins und “Massiere das Anime-Girl”-Spielchen.

Was für eine Technik hinter Ouya steckt, wie viele Menschen insgesamt daran arbeiten, wie viele Konsolen hergestellt werden und wann sie herauskommen sollen, all das wissen wir noch nicht. All die Informationen, die wir bisher haben, stammen von einem mittlerweile gelöschten Eintrag auf Angellist. So oder so ist Ouya ein extrem ambitioniertes Projekt, von dem wir gerne mehr hören möchten. Wir halten euch auf dem Laufenden, sobald eine offizielle Ankündigung kommt.

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