ObsCure II - Teenie-Horror mit B-Note

Leserbeitrag
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(Maxi) Das B-Movie Genre ist zwar weniger für seine herausragend guten Filme bekannt, sondern mehr durch den Trash-Faktor den einige Werke aus diesem Genre erreicht haben. Vor allem die Horrorstreifen aus der damaligen Zeit sorgen heutzutage immer noch für ein leichtes Schmunzeln.
Gerade wenn sich solche Filme mit einem gewissen Schuss Ironier antut, kann man sehr spaßige Abende erleben.

ObsCure II - Teenie-Horror mit B-Note

“ObsCure II” greift meiner Meinung nach genau diesen Aspekt auf. Das Spiel erschien bereits letztes Jahr als Nachfolger von “ObsCure” für PC und PlayStation 2. Ein Jahr später erscheint eine Portierung für die Wii, auf der die WiiMote für Abwechslung sorgen soll. Es handelt sich um ein Horror-Survival-Adventure dass das typische Horrorszenario aufgreift, dass auch schon “Scary Movie” veräppelt hat.

Von der Geschichte her erinnert “Obscure” stark an den Film “The Faculty”. Als der gute Kenny auf der Suche nach seiner Sporttasche in der Leafmore High verschwindet, werden seine Freunde ein wenig stutzig. Denn es ist nicht das erste Mal das Schüler spurlos auf dem Gelände verschwinden.

Deswegen wollen sie sich nach dem Unterrricht treffen, um Kenny zu suchen. Doch unheimliche Ereignisse und fiese Monster scheinen böse Vorahnungen zu bestätigen: THEY KILLED KENNY! Nun liegt es an den Freunden gemeinsam “they” zu erledigen und dem Geheimnis der Leafmore High auf die Schliche zu kommen.

“Obscure” spielt sich tatsächlich wie einer dieser High-School Horrorfilme. Nachdem in einem Render-Intro die einzelnen Charaktere vorgestellt wurden und etwas anfänglicher Geschichte übernehmt Ihr die Kontrolle über Kenny.

In der Sporthalle könnt Ihr dann entweder ein paar Körbe werfen oder macht Euch gleich auf den Weg um endlich die Freundin zu treffen. Gesteuert wird das ähnlich wie bei “Silent Hill”: Der Charakter bewegt sich durch Szenarien mit festen Kameraperspektiven. Solltet Ihr Euch mal etwas zu weit vom Blickfeld entfernen, schaltet die Kamera in eine andere beziehungsweise eine einfach übersichtlichere Perspektive.

Während wir allerdings gerade mit unserer Flamme telefonieren, wird uns die Sporttasche gestohlen. Natürlich machen wir uns gleich auf die Suche und enden letztendlich in einem düsteren Keller aus dem jede Menge unheimliche Geräusche tönen. Dank gefundener Waffe und Taschenlampe, welche sehr schön kombiniert werden können, lassen wir uns aber dennoch nicht abschrecken und finden einen verängstigten Mitschüler der im Keller kauert.

Natürlich helfen wir dem Knaben und wollen jetzt wieder zurück an die Oberfläche. Nun übernimmt entweder die KI das Ruder über das zweite Teammitglied oder ein Mitspieler agiert im sogenannten Koopmodus. Falls kein Menschlicher Mitstreiter vorhanden ist, kann man dem computergesteuerten Knaben auch noch ein paar Befehle geben oder ihn mit diversen Gegenständen ausrüsten.

Leider treffen wir dann im düsteren Keller auf ein paar fiese Monster, gegen die jeglicher Versuch der Flucht versagt. Dem Tod kann man an dieser Stelle nicht mehr ausweichen. Was nun folgt ist eine Cutscene, die die Freunde – Shannon, Ashley und Josh – des Schülers dessen Geschichte wir gerade eben selber gespielt haben, zeigt. Somit hat man dann auch das Tutorial-Level und die Vorgeschichte hinter sich gebracht. Wirklich sehr clever gemacht, da alleine durch die erste Szene schon dieses Horrorfilmfeeling aufkommt.

Doch jetzt geht das Abenteuer erst richtig los. Mit den übrigen Freunden gilt es nun auf Monsterhatz zu gehen. Und das immer im Paar. So kann jederzeit ein Kumpel die Steuerung des Kollegen übernehmen. Dabei ist aber darauf zu achten, dass sich die einzelnen Helden durch diverse Merkmale unterscheiden. Jeder hat sozusagen eine besondere Begabung: Josh erkennt zum Beispiel sofort ob ein Raum wichtige Gegenstände oder Hinweise enthält, Ashley hat eine Spezial Attacke und Stan macht sich besonders Gut im Schlösser knacken.

All diese Eigenschaften werden per Knopfdruck eingesetzt. In einem Übersichtsbildschirm könnt Ihr jederzeit noch mal die Fähigkeiten der Schüler überprüfen. Außerdem findet Ihr dort noch eine Karte, falls Ihr eine von der umliegenden Gegend haben solltet und Hinweise die Ihr, sobald Ihr sie einmal aufgenommen habt, jederzeit wieder angucken könnt.

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