Silent Hill Origins (PS2)

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(Max / Colin) Wenn man auf der Suche nach einem günstigen Kurzurlaub ist, kommen Erholungssuchenden schon mal Städtereisen in den Sinn. Doch diese Freizeitangebote fallen gerne langweilig aus. Was also tun? Vielleicht den nächsten Trip nach Silent Hill buchen! Wer einmal seinen Fuß in diesen gespenstischen Ort setzt, kommt nur schwer wieder heraus. Wir haben es trotzdem gewagt und gruseln uns heute gemeinsam mit Euch durch die PS2-Fassung von Silent Hill Origins.

Silent Hill Origins (PS2)

Seit dem PSone-Debüt zählt die “Silent Hill”-Saga zur Creme de la Creme der Schauerspiele. Zumindest wenn man das Ganze angemessen zelebriert. Will heißen: Licht ausschalten, Sound aufreißen und alleine zocken. Unter diesen Voraussetzungen gruselte es sich in der Vergangenheit (vom drögen vierten Teil einmal abgesehen) ganz vortrefflich.

Nachdem der Titel zuletzt auf Sonys PSP ein schaurig schönes Debüt gab, lädt Konami nun auch auf der Playstation 2 zu einer unglaublich spannenden “Silent Hill”-Besichtigungstour ein. Ob die Portierung gelungen ist, muss sich jedoch erst klären. Doch vorerst die wichtigsten Eckdaten zum neuen Ableger.

Auch wenn “Origins” nicht mehr von Konami selbst, sondern bei dem unabhängigen Studio Climax gefertigt wurde, habt Ihr es auf Anhieb mit einem typischen “Silent Hill” zu tun. Dieses Mal verschlägt es Truckfahrer Travis in die Stadt des ewigen Nebels. Und hier ist wie immer die Hölle los: Bizarre Monströsitäten bevölkern die Albtraumstätte und durchgeknallte Einwohner ziehen durch die Straßen. Von lauschiger Urlaubsortidylle keine Spur!

Wie der Untertitel “Origins” schon andeutet, handelt es sich beim PS2-Spektakel um eine Art Prequel zum ersten Teil. Familie Gillespie, Dr. Kaufman, Krankenschwester Lisa – Fans des Originals (und natürlich der Sequels) dürfen sich auf ein Widersehen mit allerlei bekannten Figuren freuen.

Spielerisch erwartet Euch der bewährte Mix aus Rätselraten und Monstermeucheln. Diesmal stehen Euch von Ballermänner über diverse Knüppelarten auch Glasflaschen, Registrierkassen, Kisten und anderes Levelinventar als Waffen zur Verfügung. Trotz der manigfaltigen Auswahl ist aber Vorsicht geboten: Die meisten Todbringer gehen nach mehrmaligem Gebrauch nämlich unwiederbringlich kaputt.

Da “Silent Hill Origins” auf der PSP beileibe nicht ohne Makel war und etwa die ungünstige Positierung der Kamera für Frust sorge, legte Konami hier nochmals Hand an. Außerdem fällt die Optik auf der Playstation 2 noch einen Tick schöner aus. Ober das für Euch ausschlagende Kaufargumente sind, muss jeder für sich entscheiden, der Soundtrack ist es jedenfalls schon.

Das Aushängeschild der Serie steuert sicher rund die Hälfte zur gruseligen Atmosphäre bei. Glücklicherweise zieht auch hier “Origins” alle Register. Musik-Mastermind Akira Yamaoka zeichnet nämlich auch für den Klangteppich verantwortlich. Bei dem bizarren Mix aus Industrial-, Ambient- und Pop-Klängen ist wohliger Schauder garantiert.

Alle jene, die Horror-Reise nicht auf der PSP gebucht haben, sollten spätestens jetzt zu schlagen. Der Eintritt nach “Silent Hill” schlägt nämlich mit gerade rund 30 Euro zu Buche. Ein fairer Preis und immerhin attraktiver, als eine öde Stadtrundfahrt durch Chemnitz.

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