Thunderbolt wird: USB 3.0 nur Übergangsprodukt

von

Die Ankündigung Intels, künftig mit der Ivy Bridge Plattform sowohl USB 3.0 als auch die Thunderbolt-Schnittstelle zu unterstützen, war möglicherweise nur eine Methode der Rückversicherung. Um nicht alles auf eine Karte zu setzen, tut das Unternehmen so, als könnten die beiden Standards koexistieren. In Wirklichkeit, davon gehen Beobachter aus, sei USB 3.0 lediglich ein Übergangsprodukt.

Früher oder später werde es ein ähnliches Schicksal ereilen, wie zuvor bereits viele andere Schnittstellen: USB wird immer seltener auf dem Markt zu finden sein, wie schon der 5-Pin DIN-Anschluss für Tastaturen und der darauf folgende PS/2-Port für Tastatur und Maus. Der einzige Grund für die Bekanntgabe einer weiteren Unterstützung auch des USB-Ports sei lediglich eine Methode, sich gegen einen möglichen Flop der 10-Gigabit-Schnittstelle abzusichern.

Dies meldet die taiwanesische DigiTimes unter Berufung auf Quellen aus der PC-Branche. Wegen der vielseitigen Einsatzgebiete der Thunderbolt-Schnittstelle, die neben Datenströmen auch Videosignale an Monitore überträgt, ist es nicht undenkbar, dass der universelle serielle BUS über kurz oder lang von der Bildfläche verschwindet.

Wann die Übergangsphase beendet sein wird, bleibt abzuwarten – hierzu äußern sich auch die Beobachter nicht. Mindestens eine Plattform-Generation lang wird der USB-Anschluss uns aber noch begleiten, sollte Intel nicht zurückrudern und doch vorzeitig die Reißleine ziehen. Alles hängt also nur von der Popularität der von Intel und Apple gemeinsam entwickelten Schnittstelle ab, die aktuell bereits im neuen MacBook Pro zum Einsatz kommt.

Thunderbolt

Weitere Themen: USB


Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA GAMES

Anzeige
GIGA Marktplatz