Chris Taylor - PC-Spiele lohnen nicht mehr

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(Max) Immer mehr führende Persönlichkeiten der Spielebranche äußern ihren Unmut, über das Geschäft mit den PC-Spielen. Zuletzt wetterte Epics Vize Mark Rein gegen den vom Aussterben bedrohenden Markt für jene Plattform. Auf einen Sündenbock hatte man sich bereits geeignet. Demnach tragen Raubkopien wesentlich dazu bei, dass sich die Entwicklung von PC-Spielen für Publisher und Entwickler nicht mehr lohnen würde. Der Meinung ist auch Chris Taylor.

Chris Taylor - PC-Spiele lohnen nicht mehr

Taylor, seines Zeichens Präsident von Gas Powered Games, wurde in einem Interview mit den Kollegen von IGN danach befragt, wie es um die Zukunft der Echtzeit-Strategiespielen stehe. Obwohl das Genre eigentlich auf dem PC zu Hause ist, hat sich seiner Meinung nach längst ein Wandel vollzogen. So ist eindeutig der Trend zu beobachten, dass RTS-Titel vermehrt für Konsolen programmiert oder portiert werden.

Schuld an dieser düsteren Prophezeiung sei die Verbreitung von Raubkopien und den daraus resultierenden schlechten Verkaufszahlen. Laut Taylor ein Problem, dass man auf den Konsolen derzeit nicht habe. Immer mehr Entwickler, darunter auch seine Spieleschmiede Gas Powered Games, resignieren bereits und entwickeln ihre Spiele überwiegend für die Xbox 360 oder Playstation 3. Wer eins und eins zusammen zählt dürfte merken, dass damit dem PC künftig wichtige Titel durch die Lappen gehen und unser heiß geliebter Rechenknecht weiter an Bedeutung als Spieleplattform verliert.

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