Sony - Weitere PS3-Verfahren

Leserbeitrag

(Fabian) Wie man bereits hörte, wurde Sony in den USA verklagt, weil sie per Firmware-Update verhindert haben, dass andere Betriebssysteme (Linux) auf der PS3 installiert werden können. Die einzige Möglichkeit, dieses Update nicht zu installieren, ist, sich nicht ins PlayStation Network einzuloggen.
Der erste solche Prozess wurde genau eine Woche nach dem Update eröffnet, zwei weitere folgten jetzt.
Am 5. Mai klagten Todd Densmore und Antal Herz gegen Sony, weil Sony angeblich vor dem Kauf nicht klar gemacht habe, dass sie jederzeit Produkteigenschaften entfernen dürfen, die im Produkt vorhanden waren, und mit denen geworben wurde. Außerdem habe sich Sony nicht das Recht vorbehalten, das Betriebssystem-Feature zu entfernen.

Der zweite, neue Prozess wurde von fünf Personen in den USA am 30. April eingereicht. Diese beschweren sich, dass sie Geld bei dem Kauf der PS3 eingebüßt hätten, das sie nicht das Produkt erhalten hätten, das sie kaufen wollten: “Eine Spielkonsole, die beide Optionen bietet: Spielen und Betriebssystem-Feature.”

Damit sind in den USA drei Prozesse gegen Sony am laufen. Alle Parteien versuchen Schadensersatz und, teilweise, jede andere Art von Strafe zu erreichen, die das Gericht für angemessen hält.
Ob sich das für Sony lohnt?
Die PS3-Hersteller wollten sich nicht zu den laufenden Gerichtsverfahren äußern.

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