UT3 auf PS3

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(Max/ Felix) Unreal Tournament 3 treibt ja schon seit geraumer Zeit sein Unwesen auf dem PC. Konsoleros mussten sich noch ein bißchen gedulden. Seit kurzem dürfen aber Besitzer einer PS3 auch zugreifen und sich martialische Gefechte liefern.

UT3 auf PS3

Die Turniere der Zukunft sehen ein wenig anders aus, ebenso die Gladiatoren, in deren Haut Ihr schlüpft. An dem Prinzip vermag aber auch die Zeit nichts zu ändern. Nachwievor gilt es seine Gegner aus den virtuellen Latschen zu hauen und dabei möglichst wenig Treffer einzustecken. Wer dann die meisten Abschüsse innerhalb einer Runde macht, gewinnt das laufende Match. So jedenfalls könnte die Beschreibung zu dem wohl populärsten Spielmodus von “Unreal Tournament 3″ lauten. Gemeint ist “Deathmatch”.

Doch der aktuelle Sprössling der Shooter-Serie hat noch mehr zu bieten als plumpe, wenn auch äußerst spaßige Schlachten um die Krone des besten Schützen. So versucht Ihr in “Capture the Flag” dem feindlichen Team die Flagge abzuluchsen und die eigene mit aller Waffengewalt zu verteidigen. Wirklich neu ist aber nur der Spielmodus “Warfare”. Hier kämpfen zwei Teams um die Vorherrschaft auf einer Karte. Als Sieger geht die Partei hervor, die die Basis des gegnerischen Teams in Schutt und Asche legt.

Leichter gesagt als getan, denn vorher gilt es den “Orb” (eine Art Generator) im feindlichen Stützpunkt zu zerstören. Dieser ist durch umliegende Knotenpunkte geschützt, die die Teams zuerst einnehmen müssen, ehe der “Orb” überhaupt verwundbar wird. Im Gegensatz zu anderen Modi seid Ihr in “Warfare” häufiger mit Fahrzeugen unterwegs. Dabei greifen beide Parteien auf völlig unterschiedliches Kriegsgerät zurück. Die außerirdischen Necris etwa, schwingen sich ans Steuer biomechanischer Maschinen, wie dem Dark Walker. Eine Art Mech, der glatt aus dem Kino-Blockbuster “Krieg der Welten” entsprungen sein könnte.

Da die Anzahl der Fahrzeuge auf einer Map limitiert sind und längst nicht alle Mitspieler via Fahrzeug von Punkt A nach Punkt B reisen können, bleibt nur noch der Griff zum Hoverboard. Mit diesem Teil lassen sich nicht nur waghalsige Kunststücke vollführen, nein, Ihr kommt auch schneller zum Ziel. Einen Nachteil hat das Brett dennoch: Solange Ihr auf dem Hoverboard Eure Runden dreht, könnt Ihr keine Waffen benutzen und seid dem Feindfeuer dementsprechend hilflos ausgeliefert.

Apropos Waffen: Das Arsenal umfasst alle beliebten Schießprügel der Vorgänger, einschließlich der Shock Rilfe und der Flak Cannon. Wer richtig neue Wummen erwartet, wird jedoch enttäuscht sein.

Größte Neuerung stellt neben dem “Warfare”-Modus auch noch der überarbeitete Solo-Part dar. Epic entwarf erstmals in der Geschichte der Serie eine zusammenhängende Story, die durch grafisch opulente Zwischensequenzen erzählt wird. Die Kampagne ist unterhaltsam und gut inszeniert, täuscht jedoch nicht darüber hinweg, dass diese primär der Vorbereitung auf künftige Online-Partien dient.

In Sachen Optik enttäuscht “Unreal Tournament 3″ keinsfalls. Die Action ist flüssig und schnell. So wie sich das gehört. Da stört das Aliasing nur ein wenig.

Auch auf der PS3 macht das Spiel mit Padsteuerung Spaß. Ob dem Spiel aber der gleiche Erfolg zukommt wie dem PC-Pendant bleibt abzuwarten.

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