Nachdem der ehemalige PlayStation-Boss Andrew House im Oktober 2017 zurücktrat, übernahm der ehemalige Vize-Chef John Kodera seinen Posten. Fans fragen sich seitdem, was sich dadurch bei PlayStation ändern wird. Jetzt äußert sich der neue Chef persönlich – zumindest scheint es so.

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Update vom 11. Januar 2018:

Wie die Seite Gematsu auf dem eigenen Twitter-Account berichtet, handelte es sich bei dem Twitter-Account von John Kodera offenbar um einen Fake. Und das, obwohl dem Account sogar einige offizielle PlayStation-Accounts folgten und Shuhei Yoshida seine Aussagen über Games as a Service bei PlayStation retweetete. Twitter hat den Account von John Kodera genauso wie den vom ehemaligen PlayStation-Chef Andrew House inzwischen suspendiert.

Ursprüngliche News vom 10. Januar 2018, 15:20 Uhr:

Natürlich ist John Kodera eigentlich schon ein paar Monate im Dienst. Trotzdem haben ihn die brennenden Fragen der Fans wohl erst jetzt erreicht. Der Grund: Kodera eröffnete erst gestern seinen eigenen Twitter-Kanal, auf dem sofort zahlreiche Anfragen eingingen.

Anstatt die Anfragen zu ignorieren, begann er, mit der Community zu interagieren. Er stellt klar, dass er das Vermächtnis von Andrew House fortführen will und bedankt sich in diesem Zuge bei seinem Vorgänger für die professionelle Zusammenarbeit. Außerdem bedankt er sich bei den PlayStation-Fans für die Begrüßung auf Twitter. „Eure Unterstützung und Leidenschaft ist grundlegend für uns, um die PlayStation auch weiterhin zum besten Ort für Spiele zu machen.“

Aber er geht auch auf spezifische Fragen ein. So bittet der Nutzer Mystifizor Kodera, nicht auf den „Games as a Service“-Trend einzugehen. Mystifizor spielt damit auf Electronic Arts an, die ihren Fokus 2017 auf Multiplayer-Spiele verschoben, die durch neue Inhalte und Lootboxen zum immer weiter spielen anregen.

Games as a Service: Das Ende der Singleplayer-Spiele?

Er hofft, dass PlayStation hingegen auch weiterhin großartige Singleplayer-Spiele produziert oder produzieren lässt. Daraufhin erwiedert John Kodera, PlayStation-Spieler sollten sich keine Gedanken wegen des Konzeptes machen. „Unsere Vision ist eine komplett andere“, antwortet er auf Twitter.

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Damit widerspricht er Aussagen, die im November 2017 darauf schließen ließen, dass auch Sony mit dem Gedanken spielt, mehr Möglichkeiten für Mikrotransaktionen in Spielen zu bieten.

Was denkst du? Wird sich John Kodera an seine Aussagen halten oder wird sich Sony dem Trend hin zu mehr Mikrotransaktionen und Lootboxen beugen?

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