PS4 und Xbox One: Next-Gen Games – Was bringt die nächste Konsolen-Generation?

Mit PlayStation 4 und Xbox One beginnt eine neue Konsolengeneration. Hardware, Konsolen-Funktionen und Games lassen bereits sehr genau erkennen, was sich Hersteller und Spieleentwickler aktuell unter dem Begriff Next-Gen vorstellen. Doch treffen diese Vorstellungen überhaupt eure Erwartungen und Wünsche? Wie müssen Next-Gen-Games aussehen? Was müssen Next-Gen-Konsolen leisten? Wir stellen die wichtigsten Trends vor und fragen euch, ob ihr damit einverstanden seid.

PS4 und Xbox One: Next-Gen Games – Was bringt die nächste Konsolen-Generation?

Seit der E3 2013 herrscht in puncto Next-Gen Klarheit: Microsoft und Sony haben ihrer Vision einer neuen Generation des Spielens in die Xbox One und die PlayStation 4 gegossen. Folgende Trends und Funktionen definieren momentan den Begriff Next-Gen.

Next-Gen bedeutet:

Offene Welten

Der wahrscheinlich deutlichste Trend. Das Prinzip Open World hat sich auf der E3 2013 nun endgültig als Blaupause für zukünftige Spielehits durchgesetzt. Von Watch Dogs über Dead Rising 3 und The Witcher 3, hin zu Destiny, Mad Max, Need for Speed: Rivals und natürlich Metal Gear Solid 5. Die neue Hardware schafft Platz für offene Welten. Mit dem anhaltenden Erfolg von Assassin’s Creed und GTA haben die Publisher starke Belege für die Popularität und Rentabilität offener Spielwelten. In der kommenden Spiele-Generation werden also auch immer mehr Franchises die offene Welt adaptieren, die vorher nie etwas mit dem Prinzip am Hut hatten.

Next-Gen bedeutet:

Vermengung von Multi- und Single-Player

Mit Spielen wie Dark Souls oder Journey wurde das Potential einer integrierten Einzel- und Mehrspieler-Erfahrungen nur angekratzt. Hier geht deutlich mehr und das scheinen auch die Entwickler zu wissen. Der diesbezüglich spannendste Kandidat dürfte wohl Watch_Dogs sein, welches andere Spieler als Kontrahenten in die Solo-Kampagne von Aiden Pearce einbezieht. Auch das Rennspiel-Genre bemüht sich hier um Fortschritt. Doch der große Durchbruch scheint nicht in Sicht.

Next-Gen bedeutet:

1080p, 60 Frames und bessere Simulationen

Dass eine neue Konsolen-Generation auch bessere Grafik bedeutet, ist im Grunde nicht der Rede wert. Mit neuer Hardware kommen immer neue Möglichkeiten für die Entwickler. Die Frage, die sich jedoch stellt, ist die nach der Verwendung dieser neuen Ressourcen. Was sollen die Spiele der Zukunft optisch besser machen? Wollen wir flüssigere, schnellere Darstellungen bzw. butterweiche, rasante Bewegungen oder eher hochauflösende Spielwelten mit einem extremen Detailgrad und enormer Weitsicht. Zwischen diesen beiden Polen wird sich auch die kommende Spiele-Generation wieder einpendeln müssen. Doch wo liegen unsere Prioritäten? Ein nicht minder wichtiger Aspekt besserer Grafik ist die Verwendung neuer Simulationen. Was die Physik-Engine Havok seinerzeit für die Spielerfahrung in Half Life 2 bedeutet hat, dürfte einem jedem noch gut in Erinnerung geblieben sein. Umwelteffekte, Bewegungen, zerstörbare Umgebungen – es gibt zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten für die Next-Gen-Engines.

Next-Gen bedeutet:

Integration von Smartphones und Tablets

Hier gilt es bei den Hardcore-Gamern noch starke Widerstände zu überwinden. Noch ist die Sinnhaftigkeit eines zweiten Bildschirms nicht bewiesen. ZombiU hat den Weg ins #Neuland selbstbewusst und befriedigend beschritten, jetzt müssen andere zeigen, dass die Integration von Smartphones und Tablets keine überflüssige Spielerei ist. Kommen wird sie jedoch auf jeden Fall. In Battlefield 4 lässt sich der komplette Commander-Modus über das Tablet spielen, in Assassin’s Creed: Black Flag können wir unser Schiff navigieren und in The Divison werden wir unsere Mitspieler unterstützen.

Next-Gen bedeutet:

Soziale Vernetzung

Sony und Microsoft erachten die Vernetzung über Social Media-Dienste und Video-Plattformen als essentiellen Bestandteil der neuen Gaming-Generation. Egal, ob es die Aufnahme und das Teilen von Gameplay-Videos über den Share-Button der PS4 oder die Interaktion mit anderen Spielern über Dienste wie Skype im Falle der Xbox One ist – die neue Generation hat Facebook, YouTube, Twitter & Co. fest im Blick. Ein Trend, der die unbestrittenen Realitäten im Netz erkennt und auf die neuen Konsolen holt. Doch wollen wir sie da überhaupt nutzen?

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