Handheld-Monday: Crush und Wario Master of Disguise

Leserbeitrag
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(Felix) Heute schnappen wir uns wieder zwei Spiele für die Tasche. Zum Einen Marios fiesen Kontrahenten Wario in "Master of Disguise" für den DS, zum Anderen das innovative Knobel JumpNRun "Crush" für die PSP. Wenn das mal nicht ein Fest der portablen Sinne wird.

Handheld-Monday: Crush und Wario Master of Disguise

Mit “Wario: Master of Disguise” kehrt Nintendos Anti-Mario nach diversen schlichten Mini-Spieleinsätzen zu einem etwas anspruchsvolleren Abenteuer zurück. Als angehender Meisterdieb strebt der grummelige Dickwanst großem Reichtum entgegen. Die Jagd nach Gold und Dukaten gestaltet sich dabei als Mix aus Action-Adventure, Hüpf- und Geschicklichkeitsspiel. Per Digi-Pad navigiert ihr Wario durch zehn komplexe 2D-Welten, der Rest der Steuerung geschieht via Stylus.

Herzstück des Spielkonzepts sind die acht Verkleidungen in die Euer Held im Laufe des Abenteuers schlüpft. Denn nur mit den passenden Fähigkeiten des jeweiligen Kleidungsstücks lassen sich die zahlreichen Rätsel knacken. Zeichnet als Maler per Plastikstift Steinblöcke auf den Bildschirm, um auf höher gelegene Ebeneb zu gelangen oder ballert als Astronaut feindliches Gesindel nieder. Als Strom-Wario wiederum bringt Ihr Licht ins Dunkel stockdüsterer Abschnitte und erspäht als Cyber-Wissenschaftler ansonsten unsichtbares Level-Inventar. Der Wechsel zwischen den Outfits funktioniert, in dem Ihr mit dem Stylus das entsprechende Kostümsymbol nachzieht.

Sobald Ihr eine Schatztruhe erreicht, kann Wario seine Mini-Spielleidenschaft nicht mehr verbergen. Um die Schatulle zu knacken, gilt es nämlich einen kleinen Geschicklichkeitstest zu meisten. Diese fallen allerdings nicht sonderlich kreativ aus. Mal fahrt ihr einen engen Parcours entlang, ohne die Seiten zu berühren. Mal zieht Ihr Linien von Zahl zu Zahl oder malt Flächen einer Bildvorlage mit Farbe aus – nicht viel Neues also.

Alles in allem funktioniert der Stil-Mix allerdings recht manierlich. Zum ganz großen Wurf hat’s diesmal zwar nicht gereicht, Spaß macht “Wario: Master of Disguise” aber allemal. Vor allem Fans der zweidimensionalen “Castlevania”- und “Metroid”-Einsätze dürften bei dem DS-Modul auf ihre Kosten kommen.

Crush
Es gibt so einige Stimmen die sich darüber beschweren das es zu wenige exklusive Spiele für die PSP gibt. “Crush” aus dem Hause Sega gehört definitiv zu den Spielen die man nur auf Sonys Handheld genießen kann. Und das auch sollte. Dieses kleine Knobbelspiel versetzt Euch in die Haut von Danny, einem jungen Typen der die Probleme seiner Psyche ausbügeln muss. Das heisst wiederum für Euch das rund 40 unterschiedliche Level darauf warten von Euch beendet zu werden. Im Endeffekt ist das auch recht simpel. Ihr müsst genügend Engeriekugeln einsammeln die dann den Ausgang des Levels öffnen. Leider ist der Weg dorthin aber ganz schön kniffelig. Denn bei “Crush” muss man wirklich mal um die Ecke denken können. Denn auf Knopfdruck kann Danny von 3D zu 2D wechseln. Und das ist auch bitter nötig denn anders ist es nicht möglich bestimmte Bereiche im Level zu erreichen. Was vorher noch unerreichbar oder unüberwindbar scheint wird durch diese Technik zum Teil eines spannenden Rätsels. Welcher Teil des Level dabei in 2D verwandelt wird hängt davon ab wo Ihr die Kamera positioniert. Das Level kann nicht nur seitlich sondern auch von oben in 2D dargestellt werden.

“Crush” bringt wirklich frischen Wind ins Knobbelgenre und zeigt das nicht nur Mario bei “Super Paper Mario” die Dimensionen verdrehen darf. Für PSP-Besitzer ist das Game ein “Must have”.

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