Handheld-Monday: Von Häuslebauern und Filzballflitzern

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(Felix/Colin) Eine weitere wunderbare Woche in der Welt der Videospiele hat begonnen. Bei uns kommen wie jeden Montag die Handheld-Fans auf ihre Kosten. Herr Rick mit Smash Court Tennis 3 auf den PSP-Court, während Herr Gäbel mit den DS-Siedlern zum Städteplaner wird.

Handheld-Monday: Von Häuslebauern und Filzballflitzern

Super Court Tennis 3
Die French Open sind vorbei und so freut man sich erst mal auf Wimbledon, welches bald beginnen wird. Wer die Wartezeit überbrücken will, hat als PSP Besitzer zwei Möglichkeiten. Entweder man greift zum bekannten “Virtua Tennis 3″ aus dem Hause Sega oder man spielt fremd mit “Smash Court Tennis 3″ von Namco.

Während “Virtua Tennis 3″ eher sehr arcadelastig ist, versucht “Smash Court Tennis 3″ eine Simulation zu sein. Allerdings muss man wirklich gestehen, dass das Spiel in der Richtung eher versagt. Das fängt schon bei Der Schlagwahl an. Neben den üblichen Schlägen wie Slice und Lob, findet man auch Schläge wie den “Nice”-Shot. Oder den Boogie-Whip. Hinzu kommt das es einfach zu viele und eben auch unnötige Variationen von Schlägen gibt. Mal drückt man den Knopf nur kurz, dann hält man ihn gedrückt und ein andermal lässt man ihn kurz vor dem Schlag los. Der Unterschied fällt im Spiel allerdings nicht großartig auf. Und eigentlich sollte man meinen das Tennis ein Laufsport ist und das virtuelle Alterego eh die ganze Zeit am Laufen ist. Nicht so bei diesem Spiel. Erst wenn man die rechte Schultertatse drückt, fängt unser Spieler richtig zu laufen an.

Hinzu kommt das sich das Spiel wirklich sehr träge spielt. Die Figuren bewegen sich langsam, die Schläge sind auch langsam, und die Winkel auszureizen ist auch nicht möglich. Da hilft auch nicht die hübsche Präsentation wenn es so aussieht als würde Federer mit gerade mal 50 Kmh aufschlagen.

“Smash Court Tennis 3″ ist leider eine Enttäuschung. Zwar nicht optisch oder vom Sound dafür aber spielerisch. Wer den weißen Sport virtuell betreiben will, sollte doch bitte zu “Virtua Tennis 3″ greifen.

Die Siedler
DS-Aufbaustrategen steht ein wirklich heißer Sommer ins Haus. Schließlich wagt sich Ubisoft nicht nur mit “Anno 1701″ in Handheld-Bau- und Handelsgefilde. Auch die unverwüstlichen “Siedler” geben in Kürze ihr Stelldichein auf dem Nintendo-Handheld. Ein Preview-Modul des PC-Klassikers hat sich schon heute in unser Studio verirrt.

Vor allem “Siedler 2″-Fans dürften sich dabei sogleich heimisch fühlen. Das Pioniervolk wuselt nämlich in klassischer zweidimensionaler Bitmap-Ansicht über den Doppelschirm – und wird natürlich fast komplett per Stylus gesteuert. So verbindet Ihr auf dem anfangs noch leeren Terrain Wegpunkte durch Straßen miteinander, errichtet in Forstnähe Holzfällerhütten und bei Felshügeln Steinbrüche. Denn nur wer ordentlich Rohstoffe abbaut, züchtet die Mini-Kolonie zur amtlichen Menschenmassenherberge. Doch damit lang nicht genug: Waffenschmiede (später wird auch gekämpft), Kundschafter, Bodenschatzexperten, Schweinebauern, Jäger, Schiffshäfen und vieles mehr, warten darauf, taktisch klug in Euren Plan zu Weltherrschaft integriert zu werden.

Wie erwähnt werden die “Siedler” nahezu ausschließlich mit dem Plastikstift gesteuert. Menüführung und Aufbaupart funktionieren dabei nach gewisser Gewöhnungszeit schon ganz prächtig. Besonders praktisch: Via Schultertaste könnt Ihr jederzeit zwischen dem oberen und unteren Bildschirm umschalten. Zwei Zoomstufen versprechen gute Übersicht. Wenn die finale Version hält, was die Preview verspricht, dann dürften die PC-Pixel-Männchen auch auf dem DS jede Menge Freunde finden.

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