Sci-Fi-Action hoch 2: Alien Syndrome & Time Shift

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(Colin) Heute fliegen bei uns die Fetzen – und das nonstop! Mit der Iso-Ballerei Alien Syndrome (Wii) und der neuesten Demo zum Shooter-Geheimtipp Time Shift (360) bringen wir die Mündung zum Glühen.

Sci-Fi-Action hoch 2: Alien Syndrome & Time Shift

Vor über 20 Jahren schickte Sega unerschrockene Weltraumkrieger zum ersten Mal auf Außerirdischenjagd. Das Spielprinzip des Arcade-Oldies (diverse Heimumsetzungen folgten) “Alien Syndrome” von 1987 erinnerte dabei eklatant an Ataris Kerker-Klassiker “Gauntlet”. Ein bis zwei Zocker ballern sich durch allerlei monsterversuchte Labyrinthe und – hier kommt die Innovation isns Spiel – retten notleidende Menschen vor dem Tod.

Anno 2007 zieht Ihr immer noch durch verwinkelte Raumstationen und legt auf alles an, was sich bewegt. Ok, etwas komplexer ist das Ganze schon geworden. Zum einen geht’s dieses Mal zeitgemäß in polygonaler Iso-Ansicht zur Sache, des Weiteren wurde dem Gemetzel ein ordentlicher Rollenspieleinschlag verpasst. Gemeuchelte Aliens bringen Erfahrungspunkte, die Ihr bei Levelanstieg in Attribute wie Kraft, Ausdauer, Lebensenergie oder Zielgenauigkeit investiert.

Außerdem schaltet Ihr per Skill-Points diverse Waffenfertigkeiten frei. Vom Nahkampfstab über die Schrotflinte bis hin zum Flammen- und Bombenwerfer warten allerlei Todbringer auf Euch. Diverse Rüstungsteile wie Helme, Beinschienen, Handschuhe oder Brustpanzer machen die Charaktermodifikationsmögklichkeiten komplett. Mit der entsprechenden Kombinationsanzahl aus Fernbedienung und Nunchuck dürfen bis zu vier PSP-Södlner gleichzeitig in den Alien-Krieg ziehen.

Das klingt zwar alles ganz nett. Im Großen und Ganzen macht “Alien Syndrome” aber nur mäßig Spaß. Die Grafik lässt jegliches Gespür für Stil vermissen, spielerisch wird’s trotz netten RPG-Einschlag schnell langweilig, denn außer Dauerballern gibt’s nicht viel zu tun.

Das ist bei der gestern aus technischen Gründen ausgefallenen PSP-Version übrigens nicht anders. Von ein paar fehlenden Mini-Spielen (Ihr verpasst Nichts, glaubt mir!) und der angepassten Steuerung ist die Handheld-Fassung der Wii-Variante nämlich nahezu identisch – sowohl grafisch, storymäßig als auch vom Ablauf her.

Time Shift
Ab 23 Uhr schlägt dann die Stunde “Mich darf man erst ab 18 Jahren sehen und das hat auch einen Grund”-Spiele. Heute hat es Ataris Langzeitentwicklung “Time Shift” auf unsere 360-Festplatte verschlagen.

Das Ganze entführt Euch ein düsteres Endzeitszenario und sieht grafisch extremst lecker aus. Das eigentlich Besondere daran ist aber sind aber die mannigfaltigen Zeitmanipulationsmöglichkeiten. Auf Knopfdruck verlangsamt Ihr das Geschehen etwa so stark, dass Ihr Eurem völlig verdutzten Gegenüber einfach die Waffe entreißt und dieser im wahrsten Sinne des Wortes mit leeren Händen dasteht. Oder steht Ihr mehr auf Bullet-Time-Action? Dann lasst die Ballerei doch einfach in Zeitlupe ablaufen. Sogar “Prince of Persia”-artiges Zurückspulen ist möglich!

Keine Frage, “Time Shift” hat definitiv das Zeug zum Überraschungs-Hit. Diesen Oktober soll das Ego-Geschnetzel erscheinen. Einen ersten Eindruck gibt’s bereits heute bei uns – einschalten!

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