iPhone knabbert an der PSP und Nintendo

Bernd Korz

Apple hat mit dem iPhone wirklich sehr vieles richtig gemacht. Für die einen ist es ein geniales Telefon, für andere eine irre Zockermaschine und wieder andere die perfekte Arbeitsumgebung. Wie beim Überraschungsei: Für jeden was dabei.

Während Apple in 2008 noch mit 5% Marktanteil unterwegs war, konnte man 2009 dramatisch zulegen und den Anteil mit 19% fast vervierfachen, laut Aussage von Flurry Analytics.

Doch wo kommen die Anteile her? Wenn es 100% gibt und man seine Anteile erhöhen kann, müssen andere ja zwangsweise verlieren auf der anderen Seite. Im Kampf um diese mobilen Spielgeräte gibt es im Grunde nur drei die nennenswert sind: Apple, Sony und Nintendo. Während Apple also auf 19% zulegen konnte, musste Nintendo, die im Vorjahr noch 75% Marktanteil hatten, “lediglich” 5% Punkte abgeben. Anders sieht es hier für Sony aus, die sich darüber gewaltig ärgern dürften. Der Megakonzern aus Tokyo hat fast die Hälfte seines Marktes verloren und hatte mit 11% im Vergleich zu den 20% aus 2008 wirklich erdrutschartige Verluste hinnehmen müssen.

Das iPhone ist aber nur ein Teil der sowohl Nintendo als auch Sony so massiv Marktanteile wegnimmt. Auch dem iPad gegenüber wird man sich stellen müssen. Und auch der Umsatz auf dem iPhone ist mittlerweile so interessant, dass die Spieleentwickler kaum noch daran vorbei kommen. War der Umsatz in 2008 “gerade mal” US$ 115 Mio hat sich das Jahr 2009 mit US$ 500 Mio in eine ganz interessante Richtung entwickelt. Ebenso kommt Googles Android immer mehr ins Spiel, mit der Version 2.1 kommt nun auch endlich OpenGL und die Spiele sind schneller und noch einfacher zu portieren. Die beiden Großen müssen also mit noch weit mehr Verlusten rechnen.

So kommen mittlerweile auch die großen Spielemacher Ubisoft auf das iPhone und bieten Spiele wie Assassins Creed oder ähnliche hochwertige Spiele an.

Weitere Themen: iPhone, Nintendo

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