Im Games Check: Project Gotham Racing 4 (360)

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(Colin) Das Rennspiel-Flaggschiff der Xbox-Welt ist in die vierte Runde gegangen – jetzt folgt der unbestechliche GIGA Games Check. Wie gut ist Project Gotham Racing 4 wirklich? Wir sagens Euch – ab 22h live!

Im Games Check: Project Gotham Racing 4 (360)

Wenn eine Rennspiel-Serie auf eine solch lange Tradition zurückblicken kann wie Bizarre Creations Nobelhobel, dann steckt man als Entwickler schon mal in dem ein oder anderen Dilemma. Zu viel sollte man nicht verändern, sonst verprellt man unter Umständen alteingesessene Fans. Steckt zu wenig Innovation im Sequel, packt die Kritikerfraktion die Plagiatskeule der Ideenlosigkeit aus dem Sack.

Im Falle von “PGR 4″ ist den Machern die Gratwanderung gelungen. Der 360-Raser spielt sich wie die Vorgänger und bietet ausreichend Novitäten, um auch Serienveteranen nicht zu langweilen. Frischen Wind bringen z.B. etwa 20 Motorräder ins Spiel. Die Zweiräder steuern sich glücklicherweise leicht genug, um Anfänger nicht zu vergraulen, haben im Gegenzug aber auch genügend Nachteile, um die Vierrad-Konkurrenz nicht gnadenlos in Grund und Boden zu braken.

Und wer partout keinen Bock auf Bikes hat, der kann die gesamte Karriere auch im PKW absolvieren. Genannter Spielmodus stellt dabei das Herzstück von “PGR 4″ dar und ist aufgebaut wie ein Kalender. Monat für Monat nehmt Ihr an verschiedensten Turnieren teil, um nach und nach die Weltrangliste ganz nach oben zu klettern. Klassische Wettrennen, Zeitprüfungen, Pylonen-Schlittereien oder Überholmanöver sind nur ein paar der Prüfungen, die Euch hier erwarten.

Wie gewohnt werden besonders gute Drift-Manöver, Burnouts und anderes PS-Spektakel mit Kudos belohnt. Diese investiert Ihr anschließend u.a. in neue Fahrzeug-, Strecken- oder Modus-Pakete. Etwas ärgerlich: Einzelinvestitionen sind nicht drin, es werden stets Bundles gekauft.

Technisch kommt “PGR 4″ brillant daher. Die brandneuen Wettereffekte wie Regen, Nebel oder Schnee sehen nicht nur höchst eindrucksvoll aus, sondern beeinflussen auch das Fahrverhalten Eurer Boliden. So bleiben Euch für die diversen Strecken an insgesamt zehn Schauplätzen ungezählte Variationsmöglichkeiten. Auf die Ohren gibt’s dabei ‘Radiosender’ die von Klassik bis Rock vielfältige Sounds im Programm haben.

Alles in allem ist “PGR 4″ das perfekte Rennspiel für alle, denen “Ridge Racer” zu arcadig, “Forza 2″ aber zu simulationslastig ist. Dank motivierender Karrieren, toller Mehrspieler- und Online-Unterstützung und audiovisueller Meisterpräsentation das bisher vielleicht beste Rennspiel für die 360.

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