Spielekonsolen - Never change a running system?

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(Cpt. Kowski) Obwohl wir uns aktuell mit der Nintendo Wii, PlayStation 3 und Xbox 360 in der siebten Konsolengeneration befinden, durchlebt so eine Spielekonsole in ihrem Lebenszyklus einen immensen Wandel. Dabei entwickelt sich häufig nicht nur die Hardware, auch das Design wird mittlerweile immer häufiger überarbeitet.

Spielekonsolen - Never change a running system?

Die erste Konsole, die eine Generalüberholung spendiert bekommen hat, war das Sega Master System. Zwar erschienen schon zum Vorgänger, dem SG-1000 im Jahre 1984 eine modifizierte Version, an der man dann eine Tastatur anschließen konnte, doch das ist kein Vergleich zu dem, was Sega mit dem 8bit-Videospielsystem angestellt hat.

Nachdem das Mega Drive, ebenfalls von Sega, eingeschlagen hat wie eine Bombe, versuchte man dem antiquierten Bruder einen zweiten Frühling zu verpassen. So unterschied sich das Master System 2 nicht nur optisch vom Vorgänger, mit “Alex Kidd in Miracle World” enthielt die Konsole auch ein eingebautes Spiel, das ohne Cartridge lief. Brasilien erhielt sogar noch ein paar weitere Versionen des SMS.

Aber auch das Mega Drive veränderte sich im Laufe der Zeit. Das Mega Drive II unterschied sich vom Aussehen stark von seinem “Vorgänger”, aber auch diverse Ausgänge für Kopfhörer und Antenne wurden wegrationalisiert. Mit dem 32X und dem Sega Mega-CD erschienen desweiteren Aufsätze, die den Verkauf der Konsole ankurbeln sollte, sich aber als Ladenhüter entpuppten.

Der größte Konkurrent zu der Zeit, Nintendo, war bezüglich verschiedenen Versionen der hauseigenen Konsolen relativ konservativ. Zwar bekam jede Region ihren eignen Famicon bzw Super Famicon, allerdings tat sich dann nicht mehr viel während des Lebenszyklus.

Ganz anders bei Sony und ihrer PlayStation: Sechs mal wurde das Spielesystem überarbeitet. Hier wurde mal ein Ausgang eingespart, dort mal die Benutzeroberfläche umgestaltet und der Laser zum erkennen der Discs veränderte sich ebenfalls. Zum Ende der PlayStation-Ära wurde dann das Gehäuse kräftig auf Vordermann gebracht. So war die PSOne deutlich kleiner, runder und wurde mit einem externen Netzteil ausgeliefert. Dieser Vorgang wiederholte sich fast eins zu eins bei der PlayStation 2.

Aber nicht immer werden Komponenten aus Kostengründen entfernt. Das beste Beispiel ist die Xbox 360: Vor nicht all zu langer Zeit wurde die Xbox 360 mit einem HDMI-Ausgang ausgestattet. Das ist natürlich schön für diejenigen, die mit einem Kauf der aktuellen Next Gen-Konsole liebäugeln, aber Besitzer von älteren Microsofts aktuellen Konsolen waren nicht sonderlich glücklich über dieses neue Feature.

Technische Veränderungen einer Konsole sind ein ganz natürlicher Prozess. Kommt eine Videospielkonsole auf dem Markt, sind die Produktionskosten relativ hoch, da das Anfertigen der einzelnen Hardwarekomponenten relativ viel Zeit in Anspruch nimmt und dadurch auch Kosten verursacht. Das ändert sich mit der Zeit. So werden zum Beispiel die GPU- sowie Grafik-Chipsätze optimiert, Speicherchips werden mit der Zeit kleiner und Lüfter leiser.

Doch bringt eine optische Änderung des Gehäuses auch einen Antrieb der Verkäufe? Diese und weitere Fragen werden heute in “GIGA THE SHOW” behandelt. Dabei haben wir wieder interessante Interviews mit Fachmenschen aus der Branche wie Filipp Issa, Managing Director bei Games08.

Nun ist eure Meinung gefragt! Was haltet ihr von den Veränderungen einer Konsole. Begrüßt ihr die Design-Veränderungen und ist es euch egal, wenn zum Beispiel bestimmte Anschlüsse wegfallen bzw. hinzukommen? Schreibt eure Meinungen in die Comments!

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