PlayStation Network – Kreditkartendaten verschlüsselt, nächste Woche wieder online

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In einem Blogpost äußerte Patrick Seybold sich im Namen von Sony zu einigen Fragen, die viele Nutzer des jüngst gehackten PlayStation Networks mächtig interessieren. Unter anderem gab er an, dass zwar nicht alle, aber immerhin die Kreditkartendaten verschlüsselt waren.

PlayStation Network – Kreditkartendaten verschlüsselt, nächste Woche wieder online

Wie es in dem Blog von Sony heißt, waren nur die Kreditkartendaten der PSN-User verschlüsselt, die persönlichen Daten dagegen nicht. Allerdings lagen sie deshalb nicht zwingend direkt auf dem Präsentierteller. Seybold betont, dass alle Daten natürlich auch durch andere fortschrittliche Sicherungsmethoden geschützt wurden. Ein Zugriff auf die Kreditkartendaten konnte bisher auch noch nicht festgestellt oder belegt werden.

Gleichzeitig schreibt er auch, dass Sony mit allen Kräften am Online-Service arbeitet und die Firma hoffe, bis nächsten Dienstag zumindest einige Angebote des PSN wieder aktivieren zu können. Allerdings betont er auch hier wieder, wie wichtig Sicherheit für Sony ist, und dass das PSN entsprechend erst wieder eingeschaltet wird, wenn die Firma überzeugt ist, dass alles ordnungsmäßig und sicher funktioniert.

Dass Seybold das so betont, ist spätestens seit der Klage, die gestern gegen Sony eingereicht wurde, kein Wunder mehr. Diese wirft der Firma nämlich ungenügende Sicherheitsvorkehrungen und schlampigen Umgang mit den Nutzerdaten vor und verlangt Entschädigungen für die 77 Millionen geschädigten Konten.

Gleichzeitig distanzierte sich heute auch der Hacker George “GeoHot” Hotz von den Angriffen auf Sony. Er schrieb in seinem Blog unter anderem, dass er nicht dumm sei und keine Lust auf das FBI vor seiner Tür hätte. Außerdem warf er den Angreifern vor, eine Schande für die Hackercommunity zu sein, da es zwar cool sei, diese Fähigkeiten zu besitzen und auszuprobieren, anderen damit zu schaden, dagegen aber ganz und gar nicht. GeoHot und die Hackergruppe Anonymous werden aufgrund der Klage gegen Hotz, die allerdings erst kürzlich außergerichtlich beigelegt wurde, und damit in Verbindung stehenden Drohungen als Angreifer in Betracht gezogen.

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