PlayStation Network - Nun ist es raus: Hacker stahlen Millionen Nutzerdaten

Jonas Wekenborg
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Sonys PlayStation Network ist ein gefundenes Fressen für Datendiebe. Wir berichteten über GeoHot und Anonymous, doch nun meldete der Konzern, dass mehrere Millionen Nutzerdaten, darunter auch empfindliche Informationen, aus dem Sony-Netzwerk gestohlen wurden.

PlayStation Network - Nun ist es raus: Hacker stahlen Millionen Nutzerdaten

Der Elektronikriese Sony steht immer wieder unter Beschuss von Hackern. So berichtete der Konzern nun, dass empfindliche Nutzerdaten von über 77 Millionen Nutzern geknackt wurden. Dazu gehören Adressdaten, Passwörter und möglicherweise Kreditkartennummern. Sony empfiehlt allen Nutzern des Sony PlayStation-Network und des Video- und Musikservices Qriocity ihre Bankabrechnungen genau zu kontrollieren. Um Schlimmeres zu vermeiden, wurden beide Dienste vorübergehend vom Netz genommen.

Obwohl es zum Zeitpunkt der Meldung noch keine genauen Informationen dazu gab, ob der unbekannte Hacker sich Zugang zu Kreditkarteninformationen verschaffen konnte, schließt Sony dies nicht komplett aus und geht lieber auf Nummer Sicher. Sicher ist, dass Namen, Geburtsdaten, Adressen und Passwörter ausgespäht wurden.

Der Datendiebstahl liegt nun schon eine Woche zurück, ereignete er sich laut Sony doch bereits zwischen dem 17. Und 19. April. Vergangenen Mittwoch schaltete der Konzern das PSN offline. Nun nahmen die Sprecher des Konzerns erstmals Stellung zu den Vorfällen.

Derzeit wird noch geprüft, ob es sich bei dem Angriff um einen Racheakt aus der Hackerszene handele. George “GeoHot” Hotz hatte nach der aussergerichtlichen Einigung mit Sony zum Boykott von Sony und deren Produkten aufgerufen.

Prof. Dr. Mörtel hat sich gestern Abend die Zeit genommen, die Pressemitteilung von Sony ausführlich wiederzugeben. Wer den genauen Wortlaut sucht, sollte sich hier einmal schlau machen.

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