PlayStation - Serienkiller im Hungerstreik

Jonas Wekenborg
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Der australische "Rucksackmörder" Ivan Milat, der derzeit seine Haftstrafe absitzt, trat vor kurzem in den Hungerstreik, weil ihm die Gefängnisleitung eine PlayStation verweigerte.

PlayStation - Serienkiller im Hungerstreik

Der Serienmörder sitzt siebenmal lebenslänglich plus 18 Jahre im Goulbourn Supermax Gefängnis in New South Wales. Das ist eine berechtigte Strafe, wenn man bedenkt, dass der sogenannte Rucksackmörder sieben Touristen im Alter zwischen 19 und 22 Jahren auf dem Gewissen hat.

Um sich die Haftstrafe, dessen Ende er wohl nicht mehr miterleben wird, ein wenig angenehmer zu gestalten und seinen “Geist fit zu halten”, fragte er bei der Gefängnisleitung nach einer PlayStation. Diese verwehrte ihm den Wunsch, woraufhin Milat in den Hungerstreik trat.

Vom 3. Mai 2011 bis zum 12. Mai hielt er das sogar durch, verlor dabei laut Quelle 25 Kilo Körpergewicht. Der 66-Jährige fiel so von einem Kampfgewicht von 85 auf 60 Kilogramm. Wir hinterfragen jetzt einfach mal nicht, wie man im Durchschnitt 2,5 Kilo am Tag verlieren kann und nehmen es einfach so hin.

Die Gefängnisleitung nahm diesen Vorfall wohl nicht sonderlich ernst. Sie bezeichneten seine Forderung als “lächerlich”, wussten sie doch von Milats Leidenschaft zu essen. “Kein Inhaftierter unter meiner Aufsicht wird jemals etwas wie eine PlayStation erhalten, und ganz bestimmt nicht der schlimmste Serienmörder Australiens.”

Milat könne so viel protestieren, wie er wolle, er würde keine PlayStation erhalten, außerdem brauche er ja zum Spielen auch zwei Hände. Dabei bezog sich der Gefängnisvorsteher Ron Woodham auf einen Vorfall, in dem sich Ivan Milat einen Finger abschnitt und ihn an den Obersten Gerichtshof Australiens schickte.

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