NVIDIA SHIELD: Eine Android-Konsole für unterwegs - Alle Infos und Artikel

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Beschreibung

Im Januar hatte NVIDIA die Tegra 4-Konsole offiziell angekündigt und seit diesem Zeitpunkt haben uns immer wieder Demovideos erreicht, die gezeigt haben, wie gut PC- und Android-Spiele auf der Hardware laufen. Doch seit Januar hat sich auch einiges mehr getan: So wurde beispielsweise das Controller-Design aufgrund des Feedbacks von Spielern und Presse verbessert.

Diese Ausstattung bringt die SHIELD-Konsole mit:

  • 5 Zoll Touchscreen mit 720p-Auflösung
  • Quad-Core Tegra 4-Prozessor mit 72-kerniger NVIDIA GeForce GPU
  • 2GB RAM
  • 16GB Speicher (erweiterbar)
  • Verbindungen: 802.11n 2×2 Mimo Wi-Fi, Bluetooth 3.0, GPS, Mini-HDMI-Output, Micro-USB 2.0, MicroSD storage slot, 3.5mm Kopfhörerausgang mit Mikrofon-Unterstützung
  • Android 4.2 (pures Android)
  • Vorinstallierte Software: Google Play, TegraZone, Sonic 4 Episode II THD, Expendable: Rearmed

Finale Hardware im Hands-On

Die Kollegen von SlashGear hatten die Möglichkeit, direkt bei NVIDIA ein Hands-On zu SHIELD zu drehen. In diesem erfährt man noch weitere Details zur Konsole und bekommt einen Eindruck davon, wie sich das Gerät abseits von Spielen bedienen lässt. Ich finde es lobenswert, dass NVIDIA dem SHIELD-Android keine eigene Oberfläche übergestülpt hat, sondern sich darauf konzentriert, die aktuellste Software auf die Konsole zu bringen.

Über die TegraZone bekommt man Zugriff auf die eigenen Spiele und, wie man es von anderen Tegra-Geräten kennt, Vorschläge für optimierte Spiele aus dem Play Store. Kurz nach dem Markstart im Juni werden es 35 Spiele sein, die für SHIELD optimiert sind. Weitere sollen folgen, aber natürlich lassen sich auch nicht optimierte Spiele sehr gut bedienen, solange sie Controller-Unterstützung mitbringen.

Spiele über den Touchscreen zu spielen, wird meiner Meinung nach keinen Spaß machen, da dabei immer der Controller im Weg wäre. Chatten und das Verfassen von längeren Texten sollte man sich deshalb auch für Smartphone oder Tablet aufsparen.

Quelle: AndroidCommunity

Wir hatten auf der CES 2013 die Möglichkeit um mich mit Sridhar Ramaswamy von Nvidia über den Tegra 4 und Project Shield zu unterhalten und das Ganze zu filmen.

Interview mit Nvidia

Update vom 8.1.:

Mobile Gaming gewinnt immer weiter an Bedeutung. Und so hat Nvidia es sich zur Aufgabe gemacht, gleich ein eigenes Gerät zu präsentieren, das auf den Namen Project SHIELD hört.

Von Nvidia haben wir nun folgende zusätzliche Informationen erhalten:

Bei Project SHIELD handelt es sich keineswegs um eine Spielkonsole. Wir bezeichnen das Gerät als ein Gaming-Portable oder Gaming-Device, denn es unterscheidet sich grundlegend von Gaming-Konsolen:

  • Bei Project SHIELD handelt es sich – im Gegensatz zu einem proprietären Konsolen-Ökosystem – um eine offene Plattform, mit der Spiele aus unterschiedlichsten Quellen gespielt werden können (Android, PC). Die Spiele können vom Free-to-Play- bis hin zu Premium-Spielen variieren. In erster Linie ist Project SHIELD ein mobiles Android-Gaming-Device.
  • Anders als im Konsolen-Bereich, ist unser Business-Modell, Hardware zu verkaufen und nicht durch den Verkauf von Spielen profitabel zu sein.
  • Unser Ziel ist es, mit Project SHIELD ein hochwertiges Stück Gaming-Hardware als offene Plattform zu entwickeln, mit der Gamer ihre Spiele komfortabel in bester Darstellung genießen können und zwar wie, wann und wo sie es möchten.

Artikel vom 7.1.:

Optisch erinnert Nvidias Project SHIELD ein wenig an einen Xbox 360-Controller, zusätzlich ist die mobile Konsole aber mit einem 5-Zoll Multitouch-Display mit einer Auflösung von 1280 x 720 (294 ppi) Pixeln ausgestattet. Als Betriebssystem kommt dabei reinstes Android zum Einsatz.

Wird das Gerät nicht verwendet, kann es wie etwa Nintendos DS einfach zusammengeklappt werden. Interessant ist, dass das Project SHIELD sich dank HDMI-Anschluss mit externen Bildschirmen mit einer Auflösung von bis zu 4K verbinden lässt und das Spiele mit der Unreal Engine 4 laufen können.

Wer einen PC mit bestimmten Mindestvoraussetzungen sein Eigen nennt (dazu zählen Computer mit GTX 650 oder GTX 660M oder neueren Grafikkarten) kann das Project Shield außerdem auch als PC-Controller nutzen. Das beste daran: Steam kann im Big Picture-Modus auf dem Fernseher gestreamt werden.

Zu den ersten erwähnten Spielen gehören solche Titel wie Blood Sword: Sword of RuinReal Boxing (bereits für iOS erhältlich), Burn Zombie BurnRochard und ARMA Tactics.

Project SHIELD soll irgendwann im Laufe des zweiten Quartals dieses Jahres auf den Markt kommen,  wie teuer die Handheld-Konsole sein soll, wurde bisher noch nicht angekündigt.

Die Jungs von Mobilegeeks haben direkt während der Messe die Kamera angelassen und bieten euch jetzt einen kleinen aber feinen Walkthrough durch Project Shield:

 Project SHIELD: Bildergalerie

Bildergalerie Project Shield

Quelle: Nvidia

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zum Hersteller

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Weitere Themen: CES: Die Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nvidia

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