WiiU Produktion: Nach dem iPhone 5 hat nun auch die WiiU ihren ersten Foxconn-Skandal

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Foxconn hat offenbar chinesische Jugendliche zur Produktion von Nintendos WiiU eingesetzt. Das berichteten Games QQ und Kotaku im Anschluss an eine chinesische Radiosendung. Laut dieser Berichte wurden in der Yantai Fabrik des Unternehmens 14- bis 16-jährige Teenager zu unbezahlten Praktika gezwungen. Wer sich weigerte, wurde von den Lehrern mit Schulverweisen gezwungen.

WiiU Produktion: Nach dem iPhone 5 hat nun auch die WiiU ihren ersten Foxconn-Skandal

Immer wieder Foxconn. Nachdem das taiwanische Unternehmen zuletzt mit Unruhen und Arbeitskämpfen rund um das iPhone 5 Schlagzeilen machte, wird nun Nintendos neue WiiU in ein unschönes Licht gerückt. Die neue Konsole wird offenbar auch von Minderjährigen gebaut, die von ihrer Schule zur Arbeit gezwungen wurden und in der Fabrik über keinerlei Arbeitsrechte verfügen.

Hintergrund dieser Meldungen ist ein chinesischer Radiobericht, der einige der betroffenen Jugendlichen zu Wort kommen lässt. Diese schilderten Arbeitsverhältnisse, die (zwölfstündige Schichten, keine Freitage) nicht nur gegen chinesisches Arbeitsrecht und die offiziellen Richtlinien des Unternehmens Foxconn verstoßen, sondern zudem auf massiven Drohungen seitens der Lehrer beruhten. „Wer kein Praktikum macht, bekommt keine Noten, erhält keinen Schulabschluss oder wird sogar aus der Schule geworfen“ hieß es in der Radiosendung.

Foxconn gab in der Zwischenzeit bereits ein offizielles Statement ab und versprach bedingungslose Aufklärung sowie die Kündigung der verantwortlichen Foxconn-Mitarbeiter. Seitens Nintendo liegt allerdings noch keine Stellungnahme vor.

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iPhone 5


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