Eingabegeräte - Peripherie heute und in Zukunft

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(Pille) Das Thema Gamingperipherie ist so alt wie die Spiele selbst. Seit man virtuelle Figuren durch Pixelwelten steuern kann gibt es auch die entsprechenden Joysticks, Gamepads und Tastauren für eben diesen Zweck. Die Hardwarehersteller probierten in der Vergangenheit vieles aus und testen heute noch mit viel Mut zur Innovation, mit welchen Mitteln sich die Spielesteuerung komfortabler gestalten lässt.

Eingabegeräte - Peripherie heute und in Zukunft

Mit dem Erscheinen der Wii vor nicht ganz zwei Jahren, beschloss Nintendo einen völlig neuen Weg in Sachen Spieleperipherie zu gehen. Seit der Wiimote muss man in den meisten Spielen, die auf Nintendos Konsole erscheinen, mehr bewegen als nur seine Finger.

Das war ein riskantes Vorgehen, denn die Gamer schienen eher an oppulenter Optik interessiert zu sein als an Eingabegeräten, weshalb die direkte Konkurrenz Sony und Microsoft eher auf Bombastgrafik und technischen Fortschritt setzten, um ihre Konsolen an den Mann zu bringen. Das Konzept Nintendos ging
allerdings voll auf und die Konsole zog dank ihrer familienfreundlichen Games und der intuitiven Steuerung ganz neue Käuferschichten heran, die vorher mit Gaming gar nichts, oder kaum etwas zu tun hatten.

Aber Nintendo sind nicht die einzigen, die versuchen mit innovativen Eingabegeräten aufzutrumpfen. Heute
abend will Microsoft eine neue Maustechnologie präsentieren, mit der man nach Angabe der Redmonder auch auf bisher für Mäuse eher ungeeigneten Untergründen arbeiten können wird. Die neue, Blue Track genannte, Technologie soll die Maussteuerung revolutionieren und die bisherige Generation Lasermäuse ablösen.

Ein weiteres Zauberwort der Hardwarehersteller ist Multitouch. Bewegunssensitive Bildschirme, wie der des Iphones bieten auch technisch eher unbedarften Menschen einen leichten Einstieg in die Welt der digitalen Medien. Auf Nvidias Hausmesse wurde vor einiger Zeit das aus dem Film “Minority Report” bekannte Prinzip der “Gestensteuerung” vorgeführt, bei dem die Funktionsweise des Touchscreens quasi weitergedacht wird und die vorhandenen Gesten nicht mehr direkt auf dem Bildschirm, sondern in der Luft vor der Projektionsoberfläche durchgeführt werden können.

Soweit bis heute. Aber wie sieht eigentlich die Zukunft der Spiele- und Anwendungssteuerung auf Computern aus?

Ein lange hebeigesehnter Traum der Industrie und der Anwender ist die Spielesteuerung via Gedanken.

In jüngster Zeit wird der Spielemarkt fast schon mit Peripherie zur Spielesteuerung per Gedankenkontrolle
überflutet. Viele Anbieter drängen in den Markt und möchten nach der bewegungssensitiven Steuerung der Wii die nächste Revolution der Gamingsteuerung einläuten. Praxistests zeigen allerdings, dass die Geräte noch weit von einer wirklich effektiven Anwendung in Videospielen entfernt sind. Allerdings gibt diese Hardware schonmal einen schönen Ausblick darauf, wie wir uns in Zukunft durch virtuelle Welten bewegen könnten, ohne selbst einen Finger zu rühren.

Über Gegenwart und Zukunft der Spielesteuerung sprechen wir heute mit interessanten Interviewpartnern zum Thema in GIGA THE SHOW.

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