Fechtmeister gesucht: Dragon Quest Swords (Wii)

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(Colin) Mit Dragon Quest Swords: Die maskierte Königin und der Spiegelturm debütiert die rennomierte RPG-Saga auf der Wii – und das ziemlich anders, als man es von der Japano-Serie bislang gewohnt war.

Fechtmeister gesucht: Dragon Quest Swords (Wii)

Nicht nur, dass Ihr das Abenteuer um eine mysteriöse Königin und den gigantomanisch hohen Spiegelturm nahezu komplett aus der Ego-Perspektive erlebt. Auch das Kampfsystem birgt massig Neuland. Wann immer Euch in den linearen Dungeons (freies Absuchen ist auf den vorgegebenen Pfaden nicht drin) eine Monsterhorde anfällt spricht das Schwert bzw. die Wii-Fernbedienung.

Entsprechend der Ausholbewegung vollführt Ihr vertikale, horizontale und diagonale Hiebe und Special-Moves nach Eingabe einer vorgegebenen Schlagabfolge. Auf B-Druck zückt Ihr zudem das Schild um feindliche Geschosse oder Zaubersprüche abzublocken. Das wirkt anfangs etwas befremdlich, funktioniert aber nach kurzer Eingewöhnungzeit prima. Zumal Ihr via A-Taste einen Bildschirmpunkt markieren könnte und fortan genau dort zuhaut, ohne exakt zielen zu müssen.

Nicht nur die strikte Linearität und der actionbetonte Spielverlauf machen “Dragon Quest Sword” eher zu einem Rollenspiel light. Auch die gemütliche Story und die übersichtliche Basisstadt (von der aus Ihr auf der Oberweltkarte den nächsten Zieldungeon auswählt) samt Standardshops haben mit vollwertiger Fantasy-Kost wenig gemein. Entsprechend erwartet Euch keine vollwertige Fortsetzung zum PS2-Meisterwerk “Dragon Quest 8″ sondern vielmehr eine Art Spin Off mit eigenständiger Spielmechanik, die auch Gelegenheitsphantasten ansprechen soll.

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