Fun-Racer mal anders: Donkey Kong Jet Race (Wii)

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(Colin) Rennspielaction aus dem Hause Nintendo – richtig, das klingt nach Spaß. Aber Schein und Sein müssen sich nicht zwangsläufig decken. Ab 22h erfahrt Ihr warum.

Fun-Racer mal anders: Donkey Kong Jet Race (Wii)

“Diddy Kong Racing” aus dem Hause Rare markierte auf dem N64 einen der Höhepunkte des Genres. Nur leider werkeln die Briten mittlerweile in Microsofts Diensten. Also muss ein anderes Entwicklerteam die Affenbande auf die Wii-Piste schicken. Die Tokyoter Jungs und Mädels haben zwar schon Erfahrung mit Donkey Kong (“DK Jungle Climber”, DS), an alte Glanzzeiten kann “Jet Race” aber leider nicht anknüpfen.

Tatsächlich handelt es sich streng genommen eigentlich um einen Fun-Flyer. Affen und Kremlins (die bösen Echsen) fliegen nämlich mittels Düsenbongos über die Pisten – und das natürlich via vollem Körpereinsatz. Gleichzeitiges schütteln mit Fernbedienung und Nunchuck beschleunigt die Düsen. Einmal auf Höchstgeschwindigkeit könnt Ihr das Wedeln sein lassen und Euch auf die Streckenführung konzentrieren.

Links bzw. rechts steuert Ihr mit einem Schwinger von Nunchuck bzw. Fernbedienung. Reißt Ihr beide Elemente hoch, macht Euer Held einen Sprung. Damit überwindet Ihr Felsbrocken oder Fässer. Sind letzere allerdings aus Holz, könnt Ihr sie genauso gut mittels Fausthieb (A-Taste) zerschmettern. Rauscht Ihr hingegen in ein Hindernis, ist wieder Wedeln angesagt, bis die Endgeschwindigkeit erreicht ist.

Neben den obligatorischen Extrawaffen spielen Bananen eine große davon. Je 50 davon verleihen Eurem Flieger auf durch Ziehen des Analogsticks einen temporären Boost, der solange verlängert wird, wie Ihr zerstörbare Objekte trefft. Und das entscheidet schon mal über Sieg oder Niederlage. Denn nicht nur die Gegner machen Euch das Leben schwer, auch gelegentliche Fehlinterpretation der Steuerkommandos oder plötzlich respawnende Hindernisse sorgen für Pistenstress.

Dennoch kommt bei der Fliegerei kein echtes Geschwindigkeitsgefühl auf. Unterm Strich ein interessantes aber nur mäßig geglücktes Steuerexperiment, das bis zu vier Zocker vor die Glotze lockt – zumindest kurzzeitig.

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