Im Games Check: Zack & Wiki (Wii)

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(Colin) Leider nur alle Jubeljahre schlagen echte Überraschungshits in der Welt der Videospiele auf. Zack & Wiki: Der Schatz von Barbaros aus dem Hause Capcom ist eine jener raren Perlen.

Im Games Check: Zack & Wiki (Wii)

Knuddel-Optik und Knuff-Charaktere – das Spiel muss doch Kinderkram sein. Falsch gedacht! Denn trotz der infantilen (aber ungemein charmanten) Präsentation hat es das Knobelabenteuer aus Japan mächtig in sich. Auf der Suche nach verborgenen Schätzen durchstromern Nachwuchsfreibeuter Zack und sein fliegender Affenkumpel Wiki die Welt. Gut zwei Dutzend Levels warten darauf, ihrer Schmuckschatullen beraubt zu werden.

Doch bis Ihr eine Schatzkiste findet ist es ein weiter unnd- vor allem – kniffliger Weg. Zahllose Fallensysteme und Verteidigungsanlagen wollen bezwungen werden. Und das macht Ihr in guter alter Point’n’Klick-Manier. Via Cursor dirigiert Ihr Zack durch die Pampa, klaubt Items auf und interagiert mit der Umgebung. Vom einfachen Hebelumlegen über Schlüsseldrehen bis zum Flöte blasen ist alles dabei.

Der Clou dabei ist, dass das alles nur mitsamt der Wii-Fernbedienung funktioniert. Je nachdem wie Ihr den Controller haltet, dreht, schüttelt oder kippt, benutzt Ihr die Items anders. Bis Ihr jedoch erstmal herausbekommen habt, wie Ihr eine Kopfnuss zu knacken habt, müsst Ihr leider auch so manchen Fehlschlag in Kauf nehmen. Denn manchmal führt einzig Ausprobieren zum Sieg und das kann schon mal im Bildschirmtod enden. Je schneller und effizienter Ihr seid, desto mehr Punkte gibt’s zum Level-Abschluss.

Wer Spaß an gehobener Rätselkost mit putziger Präsentation und jeder Menge frischer Ideen hat, der muss sich “Zack & Wiki” zulegen. Denn ein cleveres Spielkonzept werdet Ihr zu Zeit kaum finden.

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