Klingenmetzger: Dragon Blade - Wrath of Fire (Wii)

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(Colin) Die gute Nachricht: Heute gibts einen Wii exklusiven Third-Party-Titel ohne Mini-Spiel-Allüren. Die weniger gute Nachricht: So richtig Spaß macht das Fantasy-Gemetzel nicht.

Klingenmetzger: Dragon Blade - Wrath of Fire (Wii)

Tatsächlich handelt es sich bei “Dragon Blade” um ein Hack’n’Slay simpelster Machart. Held Dal fuchtelt sich mit der Klinge in der Hand durch üble Feindeshorden, die nicht nur seine Verlobte auf dem Gewissen haben, sondern auch mit dem Rest der freien Welt ähnliches anstellen wollen.

Im Kampf gegen Minotauren, Wölfe, Echsen und ähnliches Fantasy-Getier kommt natürlich die Wii-Steuerung voll zum Einsatz. Je nachdem in welche Richtung Ihr mit der Fernbedienung fuchtelt, vollführt der Recke etwa einen horizontalen Schwinger oder sticht frontal nach vorne. Nach und nach erlernt Dal besonderes wuchtige Drachenattacken, die zwar magische Energie verbrauchen aber kuzzeitig für ordentlich Zeter und Mordio sorgen.

Und damit ist auch schon ein Großteil von “Dragon Blade” beschrieben. Außer von einer Monsterrotte zur nächsten zu ziehen und am Level-Ende den obligatorischen Obermotz in die Knie zu zwingen, habt Ihr nämlich nicht all zu viel zu tun. Da ist es umso enttäuschender, da das Ganze auch in den übrigen Disziplinen nicht punktet. Die Optik ist von ausgesuchter Hässlichkeit und die Zwischensequenzen aus Opas Renderzeiten haben mit cineastischem Bombast ungefähr so viel gemein wie ein Staudensellerie mit Astrophysik.

Ausgehungerte Wii-Fantasten wagen vielleicht einen Blick. Alle anderen begnügen sich mit unser Präsentation ab 22 Uhr.

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