Wii-Doppel: No More Heroes & Sega Bass Fishing

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(Colin/Felix) Neues von den Killer 7-Machen, Altes aus dem Hause Sega: Grasshopers exklusives Wii-Geschnetzel punktet mit individuellem Flair und schrägem Stil. Die Angel-Sim kennen Gamer-Veteranen hingegen schon vom Dreamcast.

Wii-Doppel: No More Heroes & Sega Bass Fishing

No More Heroes
Travis Touchdown hat nur ein Ziel: Nr.1 der Berufskiller von Santa Destroy zu werden. Doch zehn Profimörder stehen vor ihm auf der Rangliste. Wollt Ihr einen der Meuchelbrüder herausfordern, müsst Ihr jedoch erst das notwendige Startkapital für die Duellzulassung haben.

Um die nötige Kohle zu verdienen braust Ihr per Motorrad durch die Straßen der Küstenmetropole und nehmt – wie in einem “GTA” extra-light – verschiedene Aufträge an. Mal gilt es eine bestimmte Zielperson auszuschalten oder ohne Gegentreffer ein Zeitlimit durchzuhalten, mal sammelt Ihr Kokosnüsse und lasst Euch diese anschließend vergolden.

Das klingt nicht nur bizarr, sondern ist es auch. “No More Heroes” setzt wie das Vorwerk “Killer 7″ auf eigenwillige Optik, schrägen Humor und jede Menge stilisierter Gewalt. Letztere kommt bei den Kämpfen zur Entfaltung. Mit verschiedenen Abfolgen hoher und tiefer Hiebe (je nachdem wie Ihr die Fernbedienung haltet), Konterkicks und Auflademanöver schnetzelt Ihr Euch durch die bösen Horden.

Alles in allem weiß “No More Hereos” durchaus zu gefallen, wenngleich das das Ganze rein technisch und in Sachen spielerischer Tiefgang nicht grad preisverdächtig daher kommt. Ob das schräge Spektakel etwas für Euch ist, erfahrt Ihr in der Sendung.

Sega Bass Fishing
Der König der Fischer ist wieder zurück! Und dieses Mal ohne einen nackt herumstrampelnden Robin Williams (Na? Wer hat den Verstanden?). Mit “Sega Bass Fishing” bekommt Ihr eine Neuauflage des sehr spassigen Dreamcast Spiels aus dem Jahre 1998. Wobei Neuauflage schon ein bisschen weit hergeholt ist. Grafisch hat sich nämlich fast so gut wie nichts getan. Na ja, ein paar Sachen sind schon dazugekommen wie zum Beispiel der Naturmodus wo man ohne Zeitdruck durchstarten kann. Der Rest des Spiels ist aber, für die Sportart recht ungewöhnlich, schon dynamisch gehalten. Die zeit vergeht relativ schnell und so kommt einem das Spiel vor wie eine “Speed”-Version vom Angeln. Aber das macht auch irgendwie den (kurzweiligen) Spaß aus.

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