Wii Music - Spiel's noch einmal Sam

Leserbeitrag
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(Daniel) Heute stellen wir Euch ein weiteres Mal Wii Music von Nintendo vor. Warum? Weil wir beim letzten Mal gar nicht alles zeigen konnten, was das Spiel hergibt. Also folgt Dennis und mir in eine weitere Musikstunde. Wir haben auch fleißig geübt und ich verspreche, dass es sich nicht ganz so gruselig anhören wird, wie bei unser ersten Live-Demonstration!

Wii Music - Spiel's noch einmal Sam

Bevor man “Wii Music” als Gamer unter die Lupe nimmt, sollte man sich Gedanken darüber machen, was man eigentlich vor sich hat.
Ist es ein Spiel?
Ja.
Ist es ein Videospiel wie “Guitar Hero” oder “Singstar”?
Nein.

“Wii Music” mit einem anderen Musikspiel in eine Schublade zu stecken, klappt ebenso wenig, wie Fußball mit Hallen-Halma zu vergleichen.
Das und die Tatsache, dass die Aufmachung, Vermarktung und die Handhabung von “Wii Music” ziemlich Casual sind, sollte man also unbedingt vor Augen haben, wenn man sich den Titel anschaut.

Dabei hat “Wii Music” eine ganze Menge mehr zu bieten, als nur wild in der Gegend herumzufuchteln und so zu tun, als würde man Musik machen.
Eigentlich lässt einem das Spiel ziemlich viele Freiheiten bei dem, was man tun möchte.
Immerhin steht ein ganzes Arsenal von Songs zur Verfügung, die mit bis zu 60 Instrumenten Note für Note und Part für Part nachgespielt oder auch frei interpretiert werden wollen.
Gerade das “Arrangieren” von Songs funktioniert erstaunlich gut.

Jeder Song besteht aus bis zu sechs unterschiedlichen Parts. Du würdest gerne Schlagzeug, Gitarre und Bass spielen? Kein Problem. Einfach nacheinander die einzelnen Parts einspielen und so zum Beispiel dem Song “Bruder Jakob” einen funkigen Reggae-Touch mit Steeldrums und allem, was dazu gehört, verpassen.

Auch die Minispiele kommen bei “Wii Music” nicht zu kurz.
Zur Verfügung stehen der Mii-Dirigent, das “Glockenspiel”, eine Art enthippte Guitar Hero-Variante mit Handglocken, statt Gitarren und – allen voran – die “Menschliche Stimmgabel”.
Gerade bei Letzterem wird den Spielern wirklich alles abverlangt.
Hier sind ein gutes Gehör, Rhythmus-Gefühl und Schnelligkeit gefragt, um durch die verschiedenen Runden des Mini-Games zu gelangen.

Wer die durchspielt und sich auch in den Unterrichtsstunden mit dem Lehrmeister Sebastian Tutori ordentlich anstrengt, wird mit neuen Instrumenten, Bühnen und mehr Songs belohnt.

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