Wii und DS - Nachfrage geht zurück

Leserbeitrag

Aufgrund des starken Yens und auch wegen der drastisch gesunkenen Nachfrage nach Nintendos Wii sind die Umsätze des japanischen Traditionsunternehmens stark rückläufig. Rund 60,6 Prozent weniger Gewinn hat Nintendo im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr für seine Wii-Konsole eingenommen. Während der Nettogewinn im Jahr 2008 noch 107,2 Milliarden Yen betrug, sind es in diesem Jahr gerade mal noch 42,3 Milliarden Yen (443 Millionen Dollar).

Neben einem starken Abfall beim Nettogewinn ist auch ein starker Rückgang beim Nettoumsatz sichtbar. Dieser beziffert sich im ersten Quartal mit 253,4 Milliarden Yen (2,65 Milliarden Dollar), im Vorjahr lag er noch bei 423,3 Milliarden Yen.

Auch in Sachen Verkaufszahlen wird der Umsatzrückgang deutlich. Während Nintendo im ersten Quartal des Jahres 2008 noch 6,94 Millionen Einheiten des Nintendo DS an den Mann (und die Frau) bringen konnte, sind es ein Jahr später mit 5,97 Millionen verkauften Exemplaren rund eine Million Geräte weniger. Auch der Software-Bereich brach mit 29,09 Millionen verkauften Spielen (Vorjahr: 36,69 Millionen) ein.

Noch deutlicher von dem Umsatzrückgang ist die Wii betroffen. Hier gingen die Verkaufszahlen um rund 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurück. Wurden im letzten Jahr im gleichen Zeitraum noch 5,17 Millionen Konsolen verkauft, sind es 2009 nur noch 2,23 Millionen Stück.

Allen schlechten Zahlen zum Trotz, sieht Nintendo weiter optimistisch in die Zukunft. Das japanische Unternehmen möchte noch in diesem Jahr die magische Grenze von 26 Millionen verkauften Wii-Konsolen und 30 Millionen verkauften DS-Einheiten durchbrechen.

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