WiiWare - Wer kennt das eigentlich?

Leserbeitrag
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Für viele Kenner der Videospielbranche sind Download-Services der Weg in die Zukunft. Doch offensichtlich hat Nintendo noch Probleme auf dieser Reise. Denn immer mehr Entwickler beschweren sich über die mangelnde Ausnutzung des Potentials dieser Plattform. Zwar ist der Service mit Titeln wie World of Goo, Contra Rebirth, Lost Winds, Tales of Monkey Island und diversen Final Fantasy Ablegern prominent besetzt. Doch weiß die Mehrheit der Wii-Besitzer nicht einmal, was hinter WiiWare steckt und hat demnach auch noch kein Spiel heruntergeladen.

Um diesen Missstand zu beseitigen hat Nintendo sein Botschafter-Programm eingeführt, bei dem man mit Wii-Shop Gutscheinen und Gratisspielen belohnt wird, wenn man anderen Konsolenbesitzern hilft online zu gehen.

David Edery ehemaliger Portfolio-Manager für Xbox Live Arcade hat jedoch eine recht einfache Erklärung parat, warum es mit Nintendos Shop nicht so richtig läuft. Auf einer Konferenz zum Thema digitale Distribution in Melbourne teilte er mit, dass seiner Meinung nach WiiWare von allen Online-Services zwar die geringsten Einstiegshürden für kleinere Entwickler biete, aber im Wii-Menü nicht die nötige Präsenz bekomme.

Die Schaltfläche sein nicht größer als alle Anderen und habe keine besondere Position innerhalb des Menüs. WiiWare sei ”im Wii-Menü begraben”. Des Weiteren kritisierte Edery das fehlen von User-Bewertungen und Demo-Versionen.

Es bleibt zu hoffen, dass Nintendo diese Probleme in den Griff bekommt, damit unabhängig entwickelte Titel die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.

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