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Prince of Persia - Hands On: Die Verlorene Zeit

commander@giga
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(Jan) Der Mai dieses Jahres wird mit Spannung erwartet, denn wieder einmal erlebt ein Videospiel-Franchise sein Kino-Debüt und sowohl Hoffnungen als auch Ängste sind dementsprechend hoch. Doch als Film zum Spiel springt der Prince of Persia natürlich auch wieder über PC und Konsolen – im vierten Teil der Sands of Time-Trilogie. Ich habe Ubisoft für euch besucht und Die Vergessene Zeit angespielt.

Prince of Persia - Hands On: Die Verlorene Zeit

Begleitet wurde ich dabei von Jan-Erik Sjovall, dem Animations-Direktor für The Forgotten Sands – oder zu Deutsch eben Die Vergessene Zeit (wer sich nicht sicher ist: Nein, das ist mal wieder keine 1-zu-1-Übersetzung; Gott allein weiß, was daran immer wieder so schwierig ist). Dem war es wichtig, von Anfang an zu betonen, dass das Spiel nicht das Spiel zum Film, sondern eben das Spiel zum Spiel (im Sinne der Serie) ist, während der Film eben der Film zum Spiel ist – klingt erst mal kompliziert, ist aber ganz einfach. Dabei schneiden sich allerdings beide nur immer wieder grob.

Der Prinz aus dem Sand

Erscheinungsdatum passt (nur für den PC könnte das knapp werden), auch das ungefähre Setting kreuzt sich (Wüste – check, Prinz – check) und natürlich gibt es bei beiden eine dicke Ladung Action und Abenteuer. Während der Film aber sein ganz eigenes Ding macht und nach der Reihe benannt ist, erzählt Die Vergessene Zeit davon, wie der Prinz seinen Bruder Malek besuchen will. Dessen Palast wird allerdings belagert und nur durch das Erwecken der Sandarmee kann eine Niederlage abgewendet werden – nur dass dann natürlich die Sandmonster nicht einfach wieder abziehen wollen. Ein neuer Tag, eine neue Quest!


Das Ganze passiert in den sieben Jahren, die eine bisher ungefüllte Lücke zwischen den ersten beiden Teilen der Sands of Time-Serie darstellten. Die Entwickler wollten diesen Freiraum nutzen, um zurück zu dem erfolgreichen und beliebten Konzept des ersten Sand of Time zu gehen – und das mit anderen guten Elementen zu vermischen. Viele knackige Sprungeinlagen, actiongeladene, aber nicht Warrior Within-mäßig blutige Kämpfe und natürlich viel von dem beliebten magischen Flair aus 1000 und einer Nacht sollten sich hier verpaaren.

Du bist tot – mal wieder (hurrah!)

Dazu kommt dann natürlich das Gesicht, das man im Kino wiedererkennt und angenehmerweise die Möglichkeit zu sterben; man bekommt zwar wieder weibliche Unterstützung, aber dieses Mal macht sie uns nicht unsterblich, sondern rüstet uns nur aus. Daher stirbt man tatsächlich immer wieder – nicht ganz so häufig wie in den frühen Tagen, aber doch noch oft genug, um an die gute, alte 2D-Zeit zu erinnern.

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