Mario & Sonic: London 2012 Kurztest – Neue Wettbewerber, neue Stadien, altes Spiel

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Die Wii – Unendliche Zwischensequenzen. Dieser Gedanke lässt sich nur schwerlich beiseite schieben, wenn man eines der vielen Partyspiele, für die Nintendos Konsole mittlerweile bekannt ist, einlegt. Anders ist das auch nicht bei Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen – London 2012. Ob sich das Warten zwischen den Spielen dann auch lohnt, verrät unser Kurzcheck.

2008 kämpften der schnauzbärtige Klempner und der blaue Überschalligel bereits mit Freunden um Gold bei den Olympischen Spielen in China. Mit Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen: London 2012 geht das Sportspektakel in die nächste Runde. Dabei haben sowohl Nintendo als auch Sega ihre Reihen aufgestockt.

In vier unterschiedliche Spezialgebiete eingeteilt, treten Mario und Sonic mit insgesamt 18 Freunden wie Knuckles, Tails, Yoshi oder Bowser in über 30 Disziplinen gegeneinander an und testen ihre Stärken aus. Dabei könnt ihr euch entscheiden, ob ihr lieber einen Kraftprotz, Alleskönner, blitzschnellen Geschwindigkeitstypen oder einen findigen Fertigkeitstypen wählt. Dazu könnt ihr wie auch schon im Vorgänger euren eigenen Mii mit ins Rennen holen, den ihr durch freispielbare Kostüme in den einzelnen Spezialgebieten aufwerten könnt.


Wer sich schon immer an 21 authentischen Disziplinen des Olympischen Kaders testen wollte, kann aus Leichtathletik, Turnen, Wassersport, Reiten, Schießen, Ballsportarten und vielen anderen in realen Austragungsorten in London wählen. Dabei wirken einzelne Disziplinen leider wie eins zu eins aus dem Vorgänger kopiert. Anders als im Vorgänger hingegen schafft es “Mario & Sonic: London 2012″ aber auch, mehr Inhalte aus den eigentlichen Themenwelten der beiden Vorzeigehelden mit einzubeziehen.
So stehen überdies 10 Traumdisziplinen zur Auswahl, in denen ihr durch die Schauplätze von Marios und Sonics Welten schwingen, springen und hauen könnt. Dabei werden die oben erwähnten Disziplinen neu aufgenommen, allerdings sowohl im Gameplay als auch in der Steuerung komplett anders dargestellt.


Darüber hinaus gibt es neben den Einzeldisziplinen auch noch den Spielmodus London-Party, bei dem ihr mit einem Charakter durch die Straßen der britischen Hauptstadt schlendert und euch zwischen den einzelnen Disziplinen mit drei Gegnern um wertvolle Sticker schlagt, Ratespiele absolviert und Details zu den authentischen Austragungsorten Londons in Erfahrung bringen könnt.

Allgemein wird jede Menge Abwechslung geboten. Zwar nutzt das Spiel nicht jedes Peripheriegerät für die Wii aus, aber auch mit Nunchak ist die Handhabe der einzelnen Spiele wunderbar abwechslungsreich. Leider sind die Erklärungen der Steuerung genau wie im Vorgänger recht schwammig und so geht Probieren über Studieren, was einen unnötigen Frustfaktor aufwirft.

Hat man sie dann allerdings gemeistert, würde man sicherlich auch gerne einmal gegen reale Gegner der Weltrangliste antreten. Leider sieht SEGA das aber wie im Vorgänger nicht vor, und so bleibt einzig und allein der Vergleich der recht trockenen Tabellen, auf die ihr über WiFi zugreifen könnt. Da würden wir uns aber Besserung wünschen.


Fazit:
Abgesehen davon, dass sich Mario und Sonic: London 2012 besser als sei Vorgänger in chinesischen Gefilden als Partyspiel eignet, steigern auch die vielen freispielbaren Herausforderungen, die Vielzahl an Kostümen und eine hohe Platzierung in der Weltrangliste den Wiederspielwert enorm.

Die Wii-typischen Ladezeiten und Zwischensequenzen sind aber auch hier nicht kürzer ausgefallen und hemmen so den Langzeitspielspaß. Der London-Party-Modus ist ein wenig dröge und nimmt nicht so recht Fahrt auf, verglichen mit anderen Partyspielen für die Konsole. Das An- und Abstöpseln des Nunchuks bremst mitunter aus, bietet dafür aber auch eine breitere Palette an Steuerungsmöglichkeiten, die dann wieder durch Probieren herausgefunden werden müssen.

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Weitere Themen: Mario & Sonic , Mario und Sonic Olympische Winterspiele

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