Xbox 360: Spitzenreiter im schleppenden US-Hardware Geschäft

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Die Hardware-Verkäufe in den USA laufen so schleppend wie schon lange nicht mehr. Im Dezember konnten lediglich 5 Millionen Geräte verkauft werden – das schlechteste Ergebnis seit 13 Jahren.

Xbox 360: Spitzenreiter im schleppenden US-Hardware Geschäft

Die Kollegen von Gamasutra haben die US-Verkaufszahlen der verschiedenen Konsolen zusammengetragen und mit den letzten Jahren verglichen. Dabei fällt vor allem auf, dass jedes der Systeme einen Rückgang der Verkaufszahlen verzeichnet.

Ganz vorne liegt weiterhin die Xbox 360. 5,32 Millionen Mal wurde diese im Jahr 2012 verkauft, davon allein 1,4 Millionen Mal im Dezember. Zwar liegt man damit deutlich unter den 7,25 Millionen Verkäufen des Vorjahres, verzeichnet aber immerhin noch das drittbeste Ergebnis seit Einführung. Insgesamt wurden nun 38 Millionen Geräte in den USA verkauft – vielleicht erreicht  man durch eine Preissenkung in den kommenden Jahren noch die 50 Millionen Marke.

Auf Platz zwei liegt der Nintendo 3DS mit 3,6 Millionen verkauften Einheiten, merkwürdigerweise etwas weniger als bei der Markteinführung im Jahr 2011. Zwar behauptet sich der Handheld derzeit und verzeichnet bessere Ergebnisse als der DS im gleichen Zeitraum, in der Zukunft wird sich dies aber wohl ändern.Wenn die Verkäufe des 3DS 2013 genauso weitergehen wie bisher, landet man bei 8.8 Millionen verkauften Einheiten in 28 Monaten. Der DS konnte rund 1 Million mehr in den USA absetzen.

Sony konnte 2012 etwa 3,4 Millionen PS3 in den USA verkaufen, 25% weniger als im Vorjahr. Nur im Jahr 2007 gab es schlechtere Zahlen. Auch hier dürfte man wohl demnächst mit einer weiteren Preissenkung rechnen, vielleicht können Exklusivtitel wie The Last of Us und Beyond Two Souls die Verkäufe ebenfalls noch einmal ankurbeln.

Die Wii U konnte sich fast 900.000 Mal bis Jahresende verkaufen, der Launch verlief in den USA also leicht enttäuschend. Bis Ende März möchte Nintendo weltweit 5,5 Millionen Konsolen verkauft haben. Immerhin läuft es noch deutlich besser als bei der PS Vita:

In 11 Monaten wurde der Handheld 1,28 Millionen Mal in den USA verkauft – DS und PSP gingen schon nach nur drei Monaten häufiger über den Ladentisch. Und Besserung ist nicht in Sicht, die meisten Entwickler scheinen die Vita schon aufgegeben zu haben. Oder glaubt noch wirklich jemand an das versprochene Bioshock für die Vita?

Nintendo DS und Wii Verkäufen sinken weiterhin, was natürlich mit der Veröffentlichung der Nachfolgersysteme zusammenhängt. Immerhin konnten sich beide Geräte noch fast 2 Millionen Mal in den USA verkaufen.

Die komplette Analyse gibt es bei den Kollegen von Gamasutra.

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Weitere Themen: Nintendo Wii U, Wii, Sony Playstation Vita , Nintendo 3DS, Nintendo DS, PlayStation 3, Xbox 360 Controller Treiber, E3 2013, E3, Microsoft Games


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