Microsoft möchte keinen Lauschangriff durch die Kinect fördern

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Nach den vielen Datenschutzskandalen in den letzten Wochen, gibt Microsoft jetzt bekannt, dass sie sich aktiv gegen jede Regierung und deren Geheimorganisationen wehren wollen, wenn es darum geht, die Daten, die die Kinect erfasst, mitzuschreiben. Anscheinend haben nämlich diese in den letzten Wochen und Monaten verschiedene Anfragen bekommen, ob und wie man mögliche Daten für Geheimorganisationen mitnutzen könnte und wollte danach diese Anfragen veröffentlichen, allerdings stellt sich die US Regierung dagegen, so dass diese Informationen nicht veröffentlicht werden dürfen.

Microsoft möchte keinen Lauschangriff durch die Kinect fördern

Auf Xbox Wire erklärt Microsoft bereits, dass die Kinect der Xbox One keine Mitschnitte mit der Kamera oder dem Mikrofon tätigen wird, wenn man zum Beispiel sich mit seinen Freunden unterhält, selbst wenn die Xbox One gerade einfach nur eingeschaltet ist. Das führt natürlich zu der Frage, wann nun Daten der Kinect in die Cloud hochgeladen wird und wie diese Daten weiterverwendet werden. Microsoft weist bislang jegliche Pläne zurück, die darauf deuten könnten, dass die US Regierung bereits Backdoors in die Software der Kinect haben könnte, mit denen es möglich wäre, die Daten mitzulesen, die die Kinect sowieso in ihren Cloud-Gaming-Service hochlädt.

Sämtliche Daten sollen, nach Angaben von Microsoft, geschlossen im eigenen Cloud Service bleiben und keinesfalls an dritte weitergereicht werden. Die Anfragen der US Regierung wollte das amerikanische Unternehmen zwar veröffentlichen, allerdings wurde dies durch Gesetzesvertreter der Regierung untersagt. Eine öffentliche Diskussion ist demnach erstmal untersagt.

(Quelle: Eurogamer)

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