Xbox One: Welche Folgen hat Microsofts Überwachungspatent?

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Mit der neuen Xbox One kommt auch ein neuer Kinect-Sensor. Genauer und vielseitiger soll dieser sein, doch die erweiterte Technologie könnte auch negative Folgen haben – sollte Microsoft Nutzen von einem Patent machen.

Xbox One: Welche Folgen hat Microsofts Überwachungspatent?

Schon 2011 reichte Microsoft ein Patent beim US-Patentamt ein. Dabei ging es um die Regulierung von Content nach Nutzer bzw. Zuschauerzahl. Anders ausgedrückt: Betreiber könnten die Nutzung ihrer Lizenzen besser kontrollieren und weiter einschränken.

Kinect erkennt und speichert nun Datenverschiedener Leute und könnte dadurch zum Beispiel erkennen, wie viele Personen ein TV-Programm schauen oder wie lange Person X jetzt schon ESPN guckt. Dem Patent zufolge sei es so etwa möglich, das Verhalten der Konsumenten zu überwachen und auch zu kontrollieren, ob wirklich nur der Lizenzeigentümer das jeweilige Programm nutzt.

Folgen könnte diese Technologie unter anderem für das Ausleihen von Filmen haben, der Preis könnte sich dann nämlich nach Zuschauer richten – sprich die Kosten würden sich erhöhen, wenn ihr einen Film mit zwei oder drei Leuten anschaut.

Glücklicherweise hat Microsoft bisher noch keine derartigen Absichten bekannt gegeben. Aber das Patent haben sie ja schon einmal.

Via: Spiegel

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