5 Gründe für die Xbox One: Darum habe ich auch sie vorbestellt (Teil 2)

Ganz ruhig! Ja, ich werde mich in der folgenden Auflistung positiv über die Xbox One äußern. Ja, ihr könnt euch trotzdem ruhigen Gemüts die Playstation 4 vorbestellen. Habe ich schließlich auch gemacht und die fünf Gründe dafür habe ich euch in diesem Artikel gestern bereits genannt. Nun hat man als Nerd aber eine gewisse Verantwortung, wirklich JEDES technische Gerät, das irgendwie, irgendwann, irgendjemand mal erfunden wurde, in seinem Zuhause stehen zu haben – und ich habe dann noch die Ausrede, dass ich ja eh beide Konsolen für die Arbeit brauche. Ätsch. Hier sind fünf Gründe, wieso ich die Xbox One vorbestellt habe. Und wie immer gilt: Achtung, Meinung!

5 Gründe für die Xbox One: Darum habe ich auch sie vorbestellt (Teil 2)

 Grund 1: Kinect 2

Na, na, na! Packt die Mistgabeln wieder ein und lasst mich versuchen, euch von meinem Standpunkt zu überzeugen. Kinect war ein spielerisches Desaster, das wird kaum jemand anzweifeln. Microsoft hat ordentlich Kohle damit gemacht, die Beta-Version eines Geräts zu verkaufen, das in dieser Form für kaum ein Spiel nutzbar war. Außer Harmonix mit ihren drei “Dance Central“-Spielen scheint es kein anderer Entwickler geschafft zu haben, problemlos funktionierende, spaßige Spiele exklusiv für Kinect zu entwickeln.

Zwar hat sich Kinect bis Februar 2013 unglaubliche 24 Millionen Mal verkauft, im Vergleich zur damals gesamten Basis von 76 Millionen verkauften Xbox 360-Konsolen ist das jedoch immer noch zu wenig: Sein Spiel exklusiv für Kinect zu entwickeln, hieß gleichzeitig auch auf 52 Millionen potentielle Kunden zu verzichten.

Um sich für Kinect 2 die langfristige Unterstützung der Entwickler und Publisher zu sichern, muss das Gerät demnach zwingend mit der Konsole zusammen verkauft werden. Ansonsten wird der Markt wieder so sehr fragmentiert, dass sich exklusive Kinect-Entwicklungen kaum mehr lohnen. Die optionale Kamera der Playstation 4 wird das Schicksal von Eye Toy und Playstation Move teilen und innerhalb kürzester Zeit in der Versenkung verschwinden – Kinect 2 dagegen wird bereits zu Weihnachten in Millionen von Haushalten stehen.

Ebenso wichtig ist da natürlich, dass Microsoft den Bewegungssensor stark verbessert hat. Kinect 2 kann nun auch Fingerbewegungen erkennen, funktioniert in sehr viel kleineren Räumen und merkt sogar, wenn ihr euch dreht. Wahnsinn. Es kann also all die Dinge, die man eigentlich schon von der ersten Version erwartet hätte. Kinect 1 hatte schon Schwierigkeiten damit, zu erkennen, wenn ich mich einen Meter nach rechts bewegt habe…und die neue Version will nun meinen Blutdruck anhand meiner Hautfarbe messen können? Ich bin gespannt.

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