Call of Amoklauf - schlechter Scherz endet vor Gericht

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(mika) Unsere COMMENT-Regeln sind nicht ohne Grund da, werte Community. Wer sich im Internet nicht an die so genannte Netiquette hält und wahllos rumflamed, hat meist nichts außer einer Verwarnung zu befürchten. Ganz anders kann es sich verhalten, wer selbst Straftaten ankündigt.

Call of Amoklauf - schlechter Scherz endet vor Gericht

Dies musste Allieu Shaw aus den USA schmerzvoll feststellen. In einem Internetspiel bei “Call of Duty 4″ ließ er sich zu einer Ankündigung hinreißen, mit der man nicht scherzen sollte, da sie die Grenze der Geschmacklosigkeit überschreitet. Er beschrieb detailliert, wie er in seiner Universität ein Blutbad anrichten wollte. Ein Mitspieler glaubte nicht an einen Scherz und verständigte daraufhin die örtliche Polizei. Diese traf sämtliche Sicherheitsmaßnahmen, indem sie Schulen in der Umgebung warnte und verriegelte.

Mithilfe von Microsoft (der potentielle Täter spielte nämlich über Xbox Live) wurde der vermeintliche Witzbold ausfindig gemacht und zur Rede gestellt. Er beteuert, dass alles nur ein Scherz gewesen sein soll. Dies kann er bald auch dem Richter erzählen, denn um ein Verfahren kommt er nicht herum – bis zu 5000 US-Dollar Geldstrafe drohen.

Weitere Themen: Xbox 360 Controller Treiber, Xbox Store, Xbox Live

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