HP erfindet Sleekbook für LineUp 2012

Matthias Schleif
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Sleekbook, , Elitebook, ProBook, Envy, Spectre XT, Pavillon und Smart Zero. Das sind so die neuen Wortkreationen, mit denen der ehemals weltgrösste PC-Hersteller HP den Kunden sein LineUp für 2012 schmackhaft machen möchte. Wir bringen Ordnung in die Buchstabensuppe und zeigen euch die Vor- und Nachteile auf.

HP erfindet Sleekbook für LineUp 2012

In einer recht umfangreichen Pressemitteilung hat Hewlett-Packard sein LineUp für 2012 bekannt gegeben, das diverse Business-*, Ultrabooks und Consumer-Notebooks umfasst. Hinzu kommen neue Workstations und Drucker, sowie ein Smart Zero ThinClient. Wie die meisten großen Hersteller haben auch die Amerikaner bereits im Vorfeld der Einführung der neuen CPU-Serien von Intel und der GPU-Serien von NVIDIA und AMD angekündigt, diese im neuen LineUp verstärkt einzusetzen. Vielleicht aufgrund der vielen schlechten Nachrichten der Vergangenheit haben sie sich ziemlich ins Zeug gelegt und ein paar echt schöne Modelle entworfen. Bedenkt man dazu, dass HP einer der wenigen Hersteller ist, der sich auch mal Gedanken über eine sinnvolle Tastaturgestaltung, den besten Platz für einen Anschluss und andere ergonomische Feinheiten macht, darf man durchaus die Erwartungslatte etwas anheben.

Hier erstmal ein paar visuelle Eindrücke, Videos auf Seite 2:

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Leider beherrscht auch HP das Spiel des lustigen Bezeichnungs-Wirr-Warr. So sind beispielsweise die EliteBooks mit dem kleinen w hinten dran reine Business-Notebooks mit NVIDIA Quadro oder AMD FirePro-Grafikkarten und den entsprechenden Außenmaßen (Modelle 8770w, 8570w und 8470w von 14 bis 17 Zoll). Die Elitebook p-Serie wiederum versteht sich als Angebot für “mobile Businessanwender”, was im Kern “möglichst leicht und schlank und dennoch mit ordentlich Dampf unter der Haube” bedeutet. Aber Achtung: Während die beiden kleineren * 2170p (11.6 Zoll) und 2570p (12.5 Zoll)  mit der Intel HD-Grafik auskommen müssen und “echte Ultrabooks” darstellen, sind die Modelle Elitebook 8470p und 8570p in 14 und 15.6 Zoll mit dedicated Grafikkarten von AMD bestückt und deutlich dicker und schwerer (mehr als 3cm Bauhöhe, über 2.2Kg Gewicht). Preislich haben es die EliteBooks in sich: Ab Juli werden diese  Modelle verkauft, aber nicht unter 1200
Euro.

Das EliteBook mit dem Zusatz Folio 9470m ordnet HP dagegen in die Thin-and-Light-Collection ein, der auch die Sleekbooks der Envy- sowie die Spectre-Serien angehören. Die genauen Daten und Preise zum Folio 9470m würden noch folgen, schreibt HP in der Pressemitteilung, die Angaben 14 Zoll und 1,6kG lassen eine Einordnung in die ganz dünne Klasse aber auch jetzt schon als gerechtfertigt erscheinen.

ProBooks
Der “mobile Businessanwender” würde aber auch durch die ProBooks der b- und s-Serien bedient, die vermutlich aber eine Ecke günstiger werden, als die Elitebooks zum gleichen Zweck. Auster den zwei Intel-basierten Varianten * 6470b und 6570b in 14 und 15.6 Zoll gehört dieser Serie auch ein AMD-Modell an.

Genauere Infos werden noch nicht gegeben, aber man kann wohl mit den ersten Modellen auf Basis von AMDs Trinity rechnen, dem Nachfolger der beliebten Llano-Plattform. Die ProBooks der b-Serie werden außerdem mit dedizierten Grafikkarten von AMD bestückt, womit der Business-Charakter untermauert werden soll. Bezüglich der Außenmaße von 3,4cm Höhe und ebenfalls über 2kG Gewicht zeigen sich diese Modelle allerdings nicht sonderlich innovativ.

Die ProBooks der s-Serie werden zwar dem gleichen Segment zugeordnet und sind von den Bezeichnungen ähnlich ( 4740s, 4540s und 4545s), weitere Infos werden aber auch in diesem Fall lediglich angekündigt. Man darf dennoch wohl davon ausgehen, dass hier die ersten echten Stromsparvarianten der neuen Intel-Prozessoren zum Einsatz kommen werden. Für das AMD-Modell ProBook 4545s dürfte das dem ersten Auftritt von “Brazos 2” entsprechen, doch bestätigt wurde das eben noch nicht.

Auch preislich lassen sich die Modelle entlang der AMD/Intel-Linie ganz gut unterscheiden: Alles von Intel gibts ab 899,- Euro, die AMD-Maschinen werden ab 499,- erhältlich sein.

Auf Seite 2 gehts weiter, unter anderem mit einigen Videos

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