Intel: Ultrabooks sind besser als Apples MacBook Air und iPad

In einem Interview mit PCWorld äußerte Intel sich über die aktuelle Situation im Ultrabook-Markt. Bestandteil der Unterhaltung war natürlich auch die Konkurrenz von Apple, in Form von MacBook Air und iPad 3.

Intel: Ultrabooks sind besser als Apples MacBook Air und iPad

Chip-Hersteller Intel ist der Geldgeber hinter der Ultrabook-Initiative, welche den teilnehmenden Herstellern insgesamt rund 300 Millionen US-Dollar zur Verfügung stellt, um die ultraflachen PC-Notebooks an den Mann zu bringen. Bislang allerdings mit eher mäßigem Erfolg – unter anderem aufgrund zu hoher Preise.

Daher sind Aussagen, dass die mit Windows-betriebenen Ultrabooks besser seien als die Mac-Konkurrenz keine wirkliche Überraschung. Speziell kurze Reaktionszeiten, Portabilität, gute Akku-Laufzeit und Anschlussmöglichkeiten, gutes Aussehen und Sicherheit wurden von Intel Produkt-Manager Anand Kajshmanan und Medienvertreter Alison Wesley hervorgehoben. Sie waren aber dennoch vorsichtig als es ums Thema Apple ging. Schließlich schlägt im MacBook Air und allen anderen Macs ein Herz aus eigenem Hause.

So antworteten die Intel-Vertreter auf die Frage von PC World (via AppleInsider), was die Ultrabooks vom MacBook Air unterscheidet, wie folgt: “Das MacBook Air ist sicherlich ein großartiges Produkt. Es hat einen Intel-Core-Prozessor, ist eine gute Wahl für jemanden, der in OS X investieren will und es bietet einige der Dinge, die wir beschrieben haben. Ein Ultrabook hingegen bietet alle genannten Dinge – schnelle Reaktionszeiten, großartige Batterielaufzeit – kombiniert mit einem Betriebssystem, das die Nutzer seit vielen Jahren lieben. Dazu kommt die Möglichkeit auch alte Anwendungen benutzen zu können.” Schon bei der Entwicklung des Ultrabooks war es das Ziel, den Käufern viele verschiedene Optionen zu geben und ihnen nicht nur ein Gerät anzubieten.

Angesprochen auf die Preissituation wollte man keine konkreten Zahlen nennen. Man sprach lediglich von “massentauglichen Preisen”, da die genauen Zahlen von Region zu Region sehr unterschiedlich sein können. Speziell der im Vergleich mit dem MacBook Air hohe Preis wird immer wieder als Grund für den bislang fehlenden Erfolg der Ultrabooks genannt.

Befragt wurden die beiden Intel-Mitarbeiter auch bezüglich der Touch-Fähigkeiten, auf die Apple bei seinen Macs bislang verzichtet. Intel selbst vertrete die Meinung, dass die Bedienung mit dem Finger noch in diesem oder spätestens im nächsten Jahr wirklich beliebt werde; speziell mit der Einführung von Windows 8. Man unterstütze die Partner aktiv bei der Implementation der Touch-Funktionen in ihren Geräten.

Gleichzeitig sagten die beiden jedoch, dass ihnen die Kunden sagen, dass sie nicht ohne Tastatur leben wollen. Vor dem iPad hat man daher keine Angst, da die Käufer selbst beim Verfassen von Mails eine klassische Tastatur bevorzugen würden. Man habe von den Kunden gehört, dass ein Tablet für einige Dinge großartig sei, wenn es jedoch ums Arbeiten geht greifen sie weiterhin lieber zum Laptop.

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Weitere Themen: iPad 3, iPad 1, iPad 2, Ultrabooks, Intel

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