MacBook Air 2013: Prozessor-Varianten im Vergleich

Florian Matthey
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Wer das neue MacBook Air in Apples Online Store bestellt hat die Qual der Wahl zwischen zwei Prozessor-Alternativen. Eine Website hat diese nun genauer miteinander verglichen und Vor- und Nachteile beider Varianten entdeckt.

MacBook Air 2013: Prozessor-Varianten im Vergleich

Leistungsfähigkeit steht bei den 2013er-MacBook-Air-Modellen nicht im Vordergrund; Apple ging es bei der Integration der neuen Haswell-Prozessoren in erster Linie um Leistungseffizienz: Die Batterielaufzeit sollte steigen. Dementsprechend schafft es das 13-Zoll-Modell auf bis zu 12 Stunden im Wi-Fi-Betrieb, das 11-Zoll-Gerät immerhin auf 9 Stunden.

Beim Bestellen in Apples Online Store stehen aber nicht nur in Sachen SSD- und Arbeitsspeicher, sondern auch beim Prozessor verschiedene Optionen zur Auswahl: Wer einen möglichst leistungsfähigen Computer haben möchte, bekommt für einen Aufpreis in Höhe von 150 Euro statt einem 1,3-Gigahertz-Core-i5-Prozessor einen 1,7-Gigahertz-Core-i7-Chip. AnandTech hat diese beiden Varianten miteinander verglichen und nach Vor- und Nachteilen gesucht.

Das Ergebnis: Der Standard-Core-i5-Chip ist in Sachen Leistungsfähigkeit meist zwischen den 2011er- und 2012er-Modellen des MacBook Air anzusiedeln – hier wird erneut deutlich, dass es Apple bei den aktuellen Modellen in erster Linie um eine längere Batterielaufzeit und nicht mehr Leistung ging. In einigen Tests kann ein 2013er-Core-i5-MacBook Air aber auch ein 2012er-MacBook Air mit der damals “besten” Prozessorvariante, also einem Core i7, hinter sich lassen.

Ein 2013er-MacBook Air mit Core-i7-CPU sei in Sachen Leistungsfähigkeit zwischen den 2012er-MacBook-Air-Varianten mit Core-i5-Chip mit 1,7 Gigahertz und Core-i7-Chip mit 2,0 Gigahertz anzusiedeln. In bestimmten Prozessor-Auslastungs-Situationen sei das Gerät aber sogar um 20 Prozent schneller als das “Topmodell” aus dem letzten Jahr.

Im direkten Vergleich zwischen den diesjährigen Modellen mit Core-i5- und -i7-Chip liege der Leistungszuwachs in den meisten Tests ebenfalls bei rund 20 Prozent, sollte sich also auch in Alltagssituationen recht deutlich bemerkbar machen. In Sachen GPU-Leistung soll zwischen den beiden Chips kein nennenswerter Unterschied bestehen.

Neben dem Aufpreis gibt es allerdings auch einen Nachteil: Die Batterielaufzeit variiert. Bei sehr niedriger Prozessorauslastung liegt der Stromverbrauch bei beiden Chips noch ungefähr gleich, mit zunehmender Beanspruchung des Chips lässt dann aber auch die Laufzeit im direkten Vergleich nach – bei recht leistungshungrigen Aufgaben ist die Batterielaufzeit um 15 bis 20 Prozent niedriger, bei Vollauslastung macht sich der Effekt sogar noch stärker bemerkbar.

Als Fazit kann AnandTech daher weder eindeutig zu der einen oder der anderen Variante raten – wer unbedingt die maximale Akkulaufzeit erreichen möchte, sollte das Core-i5-Modell wählen. Gerade dann, wenn Benutzer das MacBook Air als einzigen Rechner verwenden möchten, also gelegentlich auch etwas mehr Leistung benötigen, lohne sich der Aufpreis für das Core-i7-Modell aber auf jeden Fall.

Weitere Themen: Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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