MacBook Air: Neue Modelle vervierfachen Verkaufszahlen

Florian Matthey
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Das iPad macht Netbook- und Notebook-Herstellern zu schaffen: Viele Kunden sollen sich eher für Apples Tablet als einen tragbaren PC oder Mac entscheiden. Bei Apple scheint sich dieser Trend nicht abzuzeichnen: Trotz aller iPad-Aufregung hat sich die jüngste MacBook-Air-Generation zum Verkaufsschlager entwickelt. Seit dem Update im Herbst 2010 verkauft Apple viermal so viele Exemplare wie zuvor.

Seit Oktober 2010 gibt es das MacBook Air* nicht nur als 13,3-, sondern auch als 11,6-Zoll-Modell. Beide sind im Gegensatz zu ihren Vorgängern nur noch mit SSD-Speicher statt einer Festplatte erhältlich. Trotz der kostenintensiveren Datenträger verband Apple mit den neuen Modellen auch eine deutliche Preissenkung: Das Einstiegsmodell gibt es bereits für 999 Euro.

Die Strategie ist dem J.P.-Morgan-Analyst Mark Moskowitz zufolge aufgegangen: Im vierten Quartal 2010 habe Apple viermal so viele Rechner wie im Vorjahresquartal verkauft, der Umsatz habe sich um 333 Prozent gesteigert. In dem Herbstquartal seien außerdem zehn Prozent aller Macs ein MacBook Air gewesen, zuvor zeigte sich Apples schlankstes Notebook lediglich für rund drei Prozent der Macs verantwortlich.

Moskowitz glaubt, dass Apple mit dem neuen MacBook Air eine eigene neue Produktkategorie geschaffen habe: Die Rechner stünden zwischen Standard-Notebooks und Tablets und ließen sich als ultra-tragbare Geräte für produktive Benutzer kategorisieren.

Bild: J.P. Morgan

Weitere Themen: MacBook, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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