MacBook Air: Prozessorspekulationen

Sebastian Trepesch
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Das MacBook Air 2011 wird schon für die kommenden Wochen erwartet, 9to5mac will dank eines Leserhinweises nun ein neues Indiz dafür entdeckt haben. Die Spekulationen um den Prozessor zukünftiger Modelle nehmen mittlerweile seltsame Auswüchse an.

A4 ist der Apple-Chip, der in iPhone 4, iPad, iPod touch der neuesten Generation und Apple TV verbaut ist. Für iPhone 4S beziehungsweise iPhone 5 ist der Nachfolger Apple A5 fest im Gespräch, der bislang nur im iPad 2 arbeitet.

Angeblich, so wurde es am Wochenende berichtet, testet Apple das MacBook Air mit eben diesem Prozessor. Die Information stammte von einer japanischen Webseite, die schon vor Veröffentlichung des iPad 2 richtige Aussagen treffen konnte. Laut der Quelle des Portals laufe der Test besser als erwartet, bezüglich des Betriebssystems auf dem MacBook Air konnte allerdings keine Angabe gemacht werden. Wohlgemerkt ist der A4 beziehungsweise A5 für iOS konstruiert, wogegen Apple bei den Macs mit OS X aktuell Intel-Chips verwendet.
Intel will A4 und Co der mobilen Geräte noch nicht als Konkurrenz ansehen – zumindest offiziell. Das Unternehmen arbeitet jedoch daran, deutlich stromsparendere Prozessoren für Produkte wie das MacBook Air zu entwickeln. Analysten gehen jedoch davon aus, dass Apple zukünftig mit ARM eine Kooperation eingehen wird: Ein Architekturwechsel solle demnach bis Mitte 2013 stattfinden.

Ob diese ARM-Chips oder der A5, beides steht für die nächste Version, das MacBook Air 2011, noch außer Frage. Eine Aktualisierung ist trotzdem sicher, die aktuell verwendeten Core-2-Duo-Prozessoren arbeiten schon drei Jahre in dem flachen Laptop. Intels Sandy Bridge ist der heiße Kandidat.

Schon einige Meldungen aus unterschiedlichen Quellen traten an das Tageslicht, dass die neuen Modelle bereits im Juni oder Juli erscheinen – gegebenenfalls zur WWDC. 9to5mac folgert aus einer Preissenkung, dass Apple die aktuellen Modelle ausverkauft und neue in den Startlöchern stehen. Die generalüberholten Airs wurden nämlich nochmal um 30 US-Dollar, auf 829 US-Dollar im Preis gesenkt.
In Deutschland sind die Modelle alle noch innerhalb 24 Stunden lieferbar, und der Preis der generalüberholten MacBook Air* (849 Euro) entspricht dem von April. Damals waren allerdings noch nicht die aktuellen Modelle von Oktober 2010, sondern die Vorgänger zu bekommen.
Die US-Preissenkung wollen wir nicht als deutliches Zeichen für neue Produkte ansehen, wenngleich wahrscheinlich ist, dass sie tatsächlich bald kommen.

Weitere Themen: MacBook, Apple Watch Special Event 9. März 2015 – Liveblog

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