Thunderbolt im MacBook Air: Kleiner Chip, nur ein Display

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Die letzten Aktualisierungen der Mac-Rechner aus Cupertino brachten allesamt Hochgeschwindigkeits-Schnittstellen zu Mac mini, MacBook (Air) und iMac. Doch Thunderbolt ist nicht gleich Thunderbolt: Wie sich bei genauem Hinsehen herausstellt, sind die Chips in manchen Rechnern leistungsstärker als in anderen.

Dieses Mal handelt es sich nicht einfach um Varianzen zwischen verschiedenen Herstellern, wie etwa bei den SSDs im aktuellen MacBook Air. Viel mehr sind alle Varianten des dünnen Apple-Notebooks “abgespeckt”, was die Thunderbolt-Schnittstelle angeht.

Die Module mit dem Codenamen “Light Ridge” verfügen einem Bericht bei anandtech.com zufolge über 4 bidrektionale Kanäle mit je 10 Gigabit pro Sekunde Durchsatzrate (macht zusammen 80 Gbps). Außerdem lassen sich hier bis zu zwei externe Monitore anschließen.

Anders beim MacBook Air – hier schmeißt “Eagle Ridge” den Laden, der ist allerdings etwas schwächer auf der Brust als sein Kollege. Mit nur zwei 10-Gigabit-Kanälen und einer DisplayPort-Schnittstelle bringt er gerade einmal 50 Prozent der Leistung der Light-Ridge-Module. Der Thunderbolt-Port des MacBook Air unterstützt also nur ein externes Display.

Die Vermutung lautet, dass die meisten PC-Hersteller auf die kleine Version des Chips zurückgreifen werden um Kosten zu sparen. Für Apple kommt der interessante Aspekt hinzu, dass ein “Eagle Ridge” deutlich weniger Platz auf dem Mainboard und damit im ohnehin sehr knapp bemessenen Gehäuse des dünnen Notebooks benötigt.

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